Eine Frau bearbeitet Knoblauchzehen. Ein Symbolbild für unser Engagement für Menschenrechte in unseren Lieferketten

Menschenrechte schützen

Factory Improvement Training

62 Fabriken haben bereits an unserem Factory Improvement Training teilgenommen.

Was wir erreicht haben

  • Seit 2020 wurden 100 Prozent der Tier-1-Produktionsstätten in Risikoländern in das Social-Improvement-Programm der REWE Group integriert.

  • Jährlich nehmen mindestens 10 Produktionsstätten unserer Eigenmarkenlieferketten im Food- und Non-Food-Bereich an unserem Factory Improvement Training teil.

  • Ziel erreicht: Wir verbessern den Zugang zu Beschwerdemechanismen in den relevanten Lieferketten bis Ende 2025.

Ansatz der REWE Group für verantwortungsvollere Lieferketten

Als REWE Group wissen wir: Unsere Entscheidungen wirken entlang globaler Lieferketten, oft dort, wo Risiken für faire Arbeitsbedingungen, existenzsichernde Einkommen oder sichere Arbeitsplätze besonders hoch sind. Deshalb setzen wir uns dafür ein, Menschenrechte zu stärken, Verletzungen vorzubeugen und dort, wo sie auftreten, Abhilfe zu schaffen. In einem vierstufigen Prozess setzen wir uns dafür ein, potenziell nachteilige Auswirkungen unternehmerischen Handelns auf die Menschenrechte systematisch zu ermitteln, zu minimieren und mit Gegenmaßnahmen zu verhindern.

  1. Risikoanalysen

Wir analysieren kontinuierlich, wo Risiken für Menschenrechte bestehen. Dabei kombinieren wir externe Analysen, den Dialog mit NGOs und Stakeholdern sowie eigene Erfahrungen aus der Lieferkette. So erkennen wir Risiken wie Kinderarbeit, fehlende Arbeitssicherheit oder unzureichende Löhne frühzeitig und können gezielt handeln.

  1. Schwerpunkte und Ziele

Auf Basis dieser Analysen setzen wir klare menschenrechtliche Schwerpunkte für unsere internen Strategien und entwickeln Ziele.

  1. Maßnahmen umsetzen

Wir entwickeln Maßnahmen, um negativen Effekten entgegenzuwirken. Zum einen innerhalb der REWE Group, etwa indem wir Einkäufer:innen entsprechend schulen. Zum anderen in der Lieferkette, indem wir eigene Projekte umsetzen oder indem wir Lieferant:innen auffordern, zertifizierte Rohstoffe zu verarbeiten. Zudem engagieren wir uns auch über die eigene Lieferkette hinaus, etwa indem wir dazu beitragen, standardsetzende Organisationen weiterzuentwickeln, oder arbeiten mit Cotton made in Africa zusammen.

  1. Monitoring und Weiterentwicklung

Wir überprüfen regelmäßig, ob unsere Maßnahmen wirken. Beschwerdemechanismen, Audits und Dialogformate helfen uns, Risiken sichtbar zu machen und Fortschritte zu messen. Der offene Dialog mit Zivilgesellschaft und NGOs ist für uns zentral, um blinde Flecken zu erkennen und unsere Maßnahmen weiterzuentwickeln.

Die gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt in die Weiterentwicklung unseres Ansatzes ein, mit dem Ziel, Menschenrechte in unseren Lieferketten Schritt für Schritt wirksam zu stärken.

Unsere Maßnahmen

Alle unsere Eigenmarken-Produktionsstätten aus Risikoländern im Food-, Near-Food- und Non-Food-Bereich müssen anerkannte und unabhängige Sozialaudits vorlegen. Werden die Vorgaben nicht eingehalten, werden Verbesserungsmaßnahmen definiert und die Produktionsstätten dazu aufgefordert, an amfori-BSCI-Schulungen und -Trainings teilzunehmen. Strategisch wichtige Produktionsstätten lädt die REWE Group zu einem intensiven, einjährigen Trainingsprogramm ein, das jeweils auf die individuellen Bedarfe zugeschnitten wird. Das Programm beinhaltet auch regelmäßige Mitarbeitendenbefragungen, um die Arbeiter:innen direkt einzubinden. Konkret erhalten die Produzent:innen praktische und individuell angepasste Unterstützung, um die sozialen Arbeitsbedingungen in ihren Fabriken zu messen und zu verbessern.

Klares Bekenntnis zu Menschenrechten

Die REWE Group hat im April 2019 eine Grundsatzerklärung zum Thema Menschenrechte veröffentlicht. Darin verpflichten wir uns zu klaren Regeln, sowohl mit Blick auf die eigene unmittelbare Geschäftstätigkeit als auch innerhalb der weltweiten Lieferketten.

Unsere umfassende Verantwortung spiegelt sich zudem in der Leitlinie für faire Geschäftspraktiken und Arbeitsbedingungen in den Eigenmarken-Lieferketten wider. Darin bekennen wir uns, innerhalb der Lieferketten aller Eigenmarkenprodukte Menschenrechte zu stärken, Arbeitsbedingungen zu verbessern und fairen Handel zu fördern. Im Nachhaltigkeitsbericht beschreiben wir Grundsätze und Leitlinien sowie Maßnahmen zu ihrer Umsetzung.

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