Nachhaltigkeit

25. Februar 2021

REWE Group erfolg­reich im Kampf gegen Lebens­mittel­verschwendung

Thünen-Institut erfasst Lebensmittelabfälle und zieht positive Bilanz für deutschen LEH

Im Lebensmitteleinzelhandel fallen geringe Verluste entlang der Lebensmittelwertschöpfungskette an – zu diesem Schluss kommt das bundeseigene Johann Heinrich von Thünen-Institut in seiner aktuellen Erfassung von Lebensmittelabfällen im deutschen Einzelhandel. Die Untersuchung wurde vom im Rahmen des Dialogforums Groß- und Einzelhandel zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung durchgeführt und heute veröffentlicht. Für das Jahr 2019 betragen die hochgerechneten Umsatzverluste demnach für den organisierten Lebensmitteleinzelhandel (Supermärkte, Discounter, Verbrauchermärkte) 1,76 Prozent des Lebensmittelumsatzes.

„REWE und PENNY engagieren sich seit Jahren aktiv gegen die Vernichtung von Lebensmitteln. Durch die positiven Ergebnisse des Thünen-Reports sehen wir uns darin bestätigt, dass wir mit unseren zahlreichen Maßnahmen bereits auf einem guten Weg sind. Wir verkaufen im Jahresdurchschnitt über 98 Prozent unserer Lebensmittel“, so Dr. Daniela Büchel, Bereichs-vorstand REWE Group.

Bereits seit Gründung Ende 2019 ist die REWE Group Mitglied des „Nationalen Dialogforums Lebensmittelverschwendung“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und unterstützt die nationale Strategie zur Reduktion der Lebensmittelverschwendung. Damit signalisiert das Unternehmen sein Bestreben, zum weltweiten Ziel, die Lebensmittelverschwendung bis 2030 um 50 Prozent zu verringern, beizutragen. Im Rahmen des Dialogforums werden Maßnahmen zur Reduktion von Lebensmittelverschwendung entwickelt. Der nun vorgelegte Zwischenbericht gibt einen Überblick über die von den Mitgliedern umgesetzten Aktivitäten.

Die REWE Group engagiert sich seit Jahren dafür, Lebensmittelverschwendung auf ein Minimum zu reduzieren – sowohl in den vorgelagerten Erzeugerstufen als auch in den eigenen Märkten. Moderne Prognosesysteme und automatisierte Bestellverfahren, unterstützt durch die kaufmännische Erfahrung der Mitarbeiter, ermöglichen schon heute eine sehr gute und bedarfsgerechte Versorgung der Märkte mit frischer Ware. Kurze Transportwege zwischen Lagerstandorten und den Märkten, eine lückenlose Kühlung von der Herstellung bis ins Regal, aber auch regelmäßige Schulungen der Mitarbeiter tragen dazu bei, die Verlustquoten auf ein Minimum zu reduzieren. Mittlerweile verkaufen PENNY und REWE im Jahresdurchschnitt über 98 Prozent ihrer Lebensmittel. Lebensmittel, die nicht mehr verkauft, aber dennoch bedenkenlos verzehrt werden können stellt REWE bereits seit 1996 und PENNY seit 2007 kostenlos den bundesweit über 950 lokalen Tafel-Initiativen zur Verfügung. Ergänzend dazu arbeitet PENNY in ausgewählten Städten mit dem Verein foodsharing e.V. zusammen.

Außerdem engagiert sich die REWE Group als Projektpartner von „Tafel macht Zukunft – gemeinsam digital“. Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, die Lebensmittelrettung durch die Tafeln mit digitalen Lösungen zu vereinfachen, um zukünftig noch mehr Nahrungsmittel vor dem Müll zu retten und an Bedürftige weiterzugeben.

Neben eigenen Aktivitäten legen REWE und PENNY den Fokus darauf, ihre Kunden aufzuklären und zu sensibilisieren, beispielsweise mit Tipps zur optimalen Lagerung von Lebensmitteln und zur kreativen Resteverwertung. Produkte aus dem Frische- und Conveniencebereich mit nahendem Mindesthaltbarkeitsdatum werden entsprechend gekennzeichnet und reduziert angeboten.

Seit März 2019 kennzeichnet PENNY ausgewählte Eigenmarkenprodukte wie Joghurt, Sahne und Butter im Rahmen der Kampagne „Kostbares retten“ zudem mit dem Hinweis „Riechen. Probieren. Genießen.“ in direkter Nähe zum Mindesthaltbarkeitsdatum. Der Aufdruck fordert dazu auf, sich nicht allein auf das Mindesthaltbarkeitsdatum zu verlassen. Damit will PENNY zeigen, dass Lebensmittel mit dem Erreichen des Mindesthaltbarkeitsdatums nicht automatisch weggeworfen werden müssen – der Verzehr ist bei entsprechender Lagerung auch danach meist unbedenklich möglich. Seit April 2016 vermarktet PENNY unter der Eigenmarke Naturgut Bio-Helden darüber hinaus Bio-Obst und -Gemüse mit kleinen Schönheitsfehlern, um auf eine stärkere Wertschätzung von Lebensmitteln aufmerksam zu machen. PENNY ist für seine Naturgut Bio-Helden und die Kampagne zum Mindesthaltbarkeitsdatum „Kostbares Retten“ im April 2019 mit dem Bundespreis „Zu gut für die Tonne“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft in der Kategorie Handel ausgezeichnet worden.

Über die REWE Group

Die genossenschaftliche REWE Group ist einer der führenden Handels- und Touristikkonzerne in Deutschland und Europa. Im Jahr 2020 erzielte das Unternehmen einen Gesamtaußenumsatz von rund 75 Milliarden Euro. Die 1927 gegründete REWE Group ist mit ihren mehr als 380.000 Beschäftigten in 21 europäischen Ländern präsent.

 

Zu den Vertriebslinien zählen Super- und Verbrauchermärkte der Marken REWE, REWE CENTER sowie BILLA, BILLA PLUS und ADEG, der Discounter PENNY, IKI, die Drogeriemärkte BIPA sowie die Baumärkte von toom. Hinzu kommen die Convenience-Märkte REWE To Go und die E-Commerce-Aktivitäten REWE Lieferservice und Zooroyal. Die Lekkerland Gruppe umfasst die Großhandels-Aktivitäten der Unternehmensgruppe im Bereich der Unterwegsversorgung. Zur Touristik gehören unter dem Dach der DER Touristik Group u. a. die Veranstalter Dertour, Jahn Reisen, ITS, Meiers Weltreisen, Travelix, Kuoni, Helvetic Tours, ITS Coop Travel, Billa Reisen, Koning Aap, Apollo, Exim Tours und Fischer, über 2.300 Reisebüros (u.a. DER Reisebüro, DERPART, Kuoni, Exim, Fischer sowie Franchise- und Kooperationspartner), die Hotelmarken Sentido, Aldiana, Calimera und Cooee sowie das Online-Reiseportal Prijsvrij Vakanties.

Porträt von Kristina Schulz
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Kristina Schütz
Pressesprecherin REWE Group