Karriere

31. Januar 2022

Karriere über den Teller­rand hinaus: So unter­stützt die REWE Group beim Wech­sel ins Aus­land

Als internationales Unternehmen bietet die REWE Group ihren Mitarbeiter:innen auch die Möglichkeit, ins Ausland zu gehen. Im Interview berichten fünf Kolleg:innen, die den Wechsel gewagt haben.

Von Belgien bis Bulgarien: Die REWE Group ist in Deutschland und 20 weiteren Ländern aktiv. Aufgrund dieser Internationalität bietet sich für ihre Mitarbeiter:innen naturgemäß die Chance, beruflich auch ins Ausland zu gehen. Im Interview erzählen fünf „Weltreisende“, warum sie diesen Schritt gewagt haben und wie die REWE Group sie dabei unterstützt hat.

„Mut zur Veränderung“

Porträt von Arnd Riehl
Über:
Arnd Riehl

ist als CEO von Billa in die Slowakei entsandt. Zuvor zog es ihn karrierebedingt nach Israel, China und Skandinavien.

Warum haben Sie sich entschieden, ins Ausland zu gehen?

Arnd Riehl: Eine wichtige Grundvoraussetzung waren meine zahlreichen positiven Erfahrungen im Ausland. Schon als 18-jähriger habe ich im Rahmen eines Sport- und Jugendaustauschs sechs Monate in Israel gelebt. Später folgten drei spannende Jahre in Shanghai, in denen ich den Markteintritt der Metro Cash & Carry Märkte in China mit aufgebaut habe. Eineinhalb Jahre habe ich für eine skandinavische Firma gearbeitet und vor meinem Wechsel zur REWE Group war ich im internationalen Einkauf im Bereich Marketing für mehr als 25 Länder verantwortlich.

Als ich vom Vorstand gebeten wurde, die Position in der Geschäftsführung von Billa in der Slowakei anzunehmen, habe ich deshalb nicht lange gezögert. Ich finde es spannend, die Welt zu entdecken und mich selbst und die Heimat nicht als Mittelpunkt zu verstehen. Ein weiterer Reiz liegt darin, globale Zusammenhänge besser zu verstehen und Menschen aus anderen Kulturen kennenzulernen.

Wie hat die REWE Group Sie dabei unterstützt?

Arnd Riehl: Die Unterstützung, die ich seitens der REWE Group erfahren durfte, war absolut vorbildlich. Sowohl die internationalen HR-Kolleg:innen als auch die Kolleg:innen in Deutschland waren jederzeit für Fragen und Anmerkungen erreichbar. Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang auch die qualitativ sehr gute Expat-Policy der REWE Group, angepasst an die individuellen persönlichen Rahmenbedingungen – in meinem Fall eine „Home Leave Allowance“, die es mir ermöglicht, an den Wochenenden zu meiner Familie nach Hause zu pendeln. Da ein Auslandseinsatz viele steuerlichen Fragen aufwirft, finde ich zudem die Begleitung durch ein professionelles Wirtschaftsprüfungsunternehmen sehr hilfreich.

Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang auch die qualitativ sehr gute Expat-Policy der REWE Group, angepasst an die individuellen persönlichen Rahmenbedingungen.

Arnd Riehl
Porträt von Arnd Riehl
Arnd Riehl

Wie vereinbaren Sie als Pendler Beruf und Familie? Gab es hierbei Unterstützung von der REWE Group?

Arnd Riehl: Die Slowakei ist zum Pendeln perfekt – dank der guten Flugverbindung über Wien benötige ich nur vier Stunden vom Büro in Bratislava bis nach Hause. Grundvoraussetzung ist, dass der Partner oder die Partnerin die Entscheidung umfassend unterstützt und mitträgt – die Lebensumstände ändern sich meistens mehr für den in der Heimat gebliebenen Teil der Familie. Bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist weniger die Unterstützung der REWE Group ausschlaggebend, sondern vielmehr die eigene Flexibilität – gepaart mit dem Mut zur Veränderung und dem Willen, etwas global zu bewegen.


„Man gewinnt sehr viel“

Porträt von Wolfgang Vogt
Über:
Wolfgang Vogt

ist derzeit Chief Financial Officer (CFO) bei PENNY Italien. Sein Weg führte ab 2004 von toom Baumarkt über REWE Vollsortiment nach Italien.

Herr Vogt, Sie waren mehr als elf Jahre bei toom Baumarkt tätig, zuletzt als CFO. Was hat Sie jetzt als CFO zu PENNY Italien geführt?

Wolfgang Vogt: Mir wurde signalisiert, dass ich in einer Top-Funktion für die REWE Group ins Ausland gehen kann. Das ist ein Kompliment und gleichzeitig ein Abenteuer für den Kopf. Die vielen guten Gespräche, die wir dann geführt haben, und auch die prima Vorbereitung inklusive einem „Look & Feel-Trip“ waren für mich die richtigen Entscheidungshilfen.

Sie sind gemeinsam mit Ihrer Frau und Ihrer Tochter umgezogen. Wie haben die beiden auf die Idee, nach Italien zu ziehen, reagiert?

Wolfgang Vogt: Sagen wir so, es war nicht gleich Partystimmung, als ich das Thema Mitte 2018 auf den Tisch gelegt habe. Wir hatten gerade ein Haus gekauft, meine Tochter war eingeschult worden. Das war nicht gerade der optimale Zeitpunkt, aber wie oft bekommt man die Chance, als Familie eine solche Erfahrung zu machen? Das hat dann für uns alle gemeinsam den Ausschlag gegeben. Ich bin im Januar 2019 nach Italien gegangen. Meine Familie ist dann im Sommer nachgekommen, nachdem meine Tochter in Deutschland das Schuljahr abgeschlossen hat.

Wie steht es bei allen dreien mit der Sprache?

Wolfgang Vogt: Ich bin da sicher in der komfortabelsten Situation, weil ich mich ja im Job täglich mit Italienisch auseinandersetzen muss. Und die Meetings in Italienisch werden jetzt schon Tag für Tag mehr, nur bei komplizierten Themen wechseln wir noch ins Englische. Für unsere Tochter war es zu Beginn etwas schwieriger. Sie besucht die deutsche Schule in Mailand, wo der Anteil an Unterrichtsstunden auf Italienisch noch nicht so hoch ist. Und meine Frau arbeitet weiterhin in ihrem Job, nun jedoch im Smart Working – so nennen wir hier die Homeoffice-Modelle. Da hat sie vor allem deutschsprachige Kontakte.

Was bereichert Ihr Leben hier, was macht es anstrengend?

Wolfgang Vogt: Wirklich schön für uns ist natürlich die Fülle an Freizeitmöglichkeiten. Mailand ist umgeben von Seen, Bergen, großartiger Natur, reizvollen Städten und bietet viel Kultur. Aber Mailand ist auch eine Großstadt, die Region sehr industriell geprägt. Und wie überall in solchen Regionen ist der Verkehr, freundlich ausgedrückt, eine Herausforderung. Für die rund 20 Kilometer von Mailand bis zur PENNY-Zentrale in Cernusco brauche ich rund eine Stunde. Aber dafür ist Mailand eine tolle Stadt zum Leben und uns war wichtig, dass unsere Tochter möglichst zu Fuß zur Schule gehen kann.

Der Umzug in ein anderes Land bedeutet sicher auch Bürokratie, Formulare, Ämter …

Wolfang Vogt: … ja sicher, das gehört dazu. Manches ist kompliziert und dauert. Aber wir hatten tolle Unterstützung. Die Unterstützung der REWE Group, und vor allem meine Mitarbeiter:innen vor Ort, die sich sehr gut mit all diesen Themen auskennen, haben mir super geholfen.

Nun sind Sie seit fast drei Jahren in Italien, die Entsenderichtlinie der REWE Group sieht drei oder aber fünf Jahre Aufenthalt vor …

Wolfgang Vogt: Es werden für uns fünf Jahre werden. Das kann ich auch wirklich nur jedem empfehlen. Denn es dauert seine Zeit, bis man wirklich angekommen ist, versteht, wie alles läuft und selbst Gas geben kann. Daher denke ich, dass fünf Jahre für einen selbst – und auch den Arbeitgeber – die bessere Variante ist.

Apropos Arbeitgeber: Lohnt sich eine internationale Entsendung, also ein zeitlich begrenzter Länderwechsel innerhalb des Unternehmens beruflich?

Wolfgang Vogt: Auf jeden Fall, man profitiert enorm. An meinem Beispiel: Ich kenne das Unternehmen, habe ein Netzwerk. Aber jede Einheit hat ihre Besonderheiten: Neue Kolleg:innen, neue Märkte, ländereigene Spezifika… Es ist spannend, wie unterschiedlich zum Beispiel Deutschland und Italien ticken, obwohl doch beide Länder westeuropäische Industriestaaten sind. Vieles, was ich vorher kannte, war nicht 1:1 übertragbar. So lernt man viel dazu. Und ich denke, diese Erfahrungen, die Kolleg:innen bei einer Entsendung machen, sind für einen internationalen Konzern sehr wichtig.

Und ich denke, diese Erfahrungen, die Kolleg:innen bei einer Entsendung machen, sind für einen internationalen Konzern sehr wichtig.

Wolfgang Vogt
Porträt von Wolfgang Vogt
Wolfgang Vogt

Um auf unseren Gesprächsbeginn zurückzukommen: Gibt es ihn oder nicht, den richtigen beziehungsweise falschen Zeitpunkt für eine Entsendung?

Wolfgang Vogt: Nein, richtig oder falsch ist hier nicht das Thema. Manche Zeitpunkte bieten sich mehr an, manche weniger. Aber auch ein weniger passender Zeitpunkt kann der richtige sein. Sonst wäre ich heute nicht bei PENNY Italien. Und es ist zu jedem Zeitpunkt eine wertvolle berufliche Erfahrung.

Auch mit Familie?

Wolfgang Vogt: Ja, wir freuen uns, diese Entscheidung getroffen zu haben. Auch wenn das Leben hier natürlich anders ist. Es braucht als Familie mehr persönlichen Einsatz, mehr Flexibilität. Zum Beispiel als berufstätige Eltern ohne familiäres „Auffangnetz“. Man gewinnt sehr viel und gibt natürlich auch. Aber das ist es wert.


„Der nächste Schritt in meiner Karriere“

Porträt von Dana Popa
Über:
Dana Popa

arbeitete von 2012 bis 2019 als HR-Managerin für PENNY Rumänien. Für die Position der Leitung Human Resources für Billa zog sie nach Wien.

Warum haben Sie sich 2019 entschieden, von Bukarest nach Wien zu ziehen?

Dana Popa: Ich wollte den nächsten Schritt in meiner Karriere gehen. In Bukarest habe ich als Leiterin HR für PENNY Rumänien gearbeitet. Das Angebot, als Leiterin HR für Billa CEE in Wiener Neudorf zu arbeiten, gab mir die Möglichkeit, einen Schritt weiter zu gehen. Jetzt bin ich für die HR-Strategie von vier Ländern verantwortlich: Slowakei, Tschechien, Bulgarien und Litauen. Unsere Arbeit betrifft über 20.000 Angestellte. Darüber hinaus führe ich ein kleines Team von fünf Kolleg:innen.

Ihre neue Position war keine befristete Stelle, sondern ein Standortwechsel, ein International Transfer. Das bedeutet, Sie mussten ihren Job in Rumänien kündigen. Sie haben einen Mann und zwei Töchter, wie haben sie reagiert, als Sie zum ersten Mal mit ihnen über Ihre Umzugspläne gesprochen haben?

Dana Popa: Die Entscheidung umzuziehen war nicht einfach, aber auch nicht besonders schwer. Mein Mann ist selbstständig und sehr flexibel, wenn es um den seinen Arbeitsstandort geht. Meine Töchter waren tatsächlich begeistert von der Idee, in ein anderes Land zu ziehen. Allerdings gab es vorab in Bukarest einiges zu organisieren. Zudem stand meine ältere Tochter kurz vor ihrem Schulabschluss, so dass ich zunächst alleine nach Wien gezogen und alle zwei Wochen nach Bukarest gependelt bin. Erst im zweiten Jahr ist meine Familie nachgezogen. Insofern war die Entscheidung selbst nicht schwer, aber das erste Jahr war es, aufgrund der Umstände.

Die Entscheidung umzuziehen war nicht einfach, aber auch nicht besonders schwer.

Dana Popa
Porträt von Dana Popa
Dana Popa

Wie haben Sie sich in Österreich eingelebt?

Dana Popa: Wie gerade schon erwähnt, war es am Anfang nicht ganz einfach. Zudem sprach ich kein Deutsch. Im Job sind wir ein internationales Team. Dort ist das kein Problem – aber im Alltag manchmal schon, wenn zum Beispiel ein Nachbar vorbeikommt und ein wenig plaudern möchte. Glücklicherweise ist Wien eine multikulturelle Stadt, in der viele Menschen Englisch sprechen.

Insofern war die Sprache anfangs eine Herausforderung, aber kein wirkliches Problem. Zudem habe ich schnell damit begonnen, Deutsch zu lernen und mein Lehrer sagt, ich mache Fortschritte. Wir haben eine gute Schule für unsere jüngere Tochter gefunden, wo sie auch Deutsch lernt. Meine ältere Tochter ist nicht mit uns umgezogen, denn sie studiert im Ausland. Dazu kommt, dass Wien eine wunderschöne Stadt ist und die Menschen – insbesondere meine Kolleginnen und Kollegen – mich sehr gut aufgenommen haben.

Sie waren eine der ersten Mitarbeiter:innen, die im Rahmen der neuen REWE Group-Richtlinie für International Transfers gewechselt sind. Wie hat die REWE Group Sie hierbei unterstützt und Ihnen mit Bürokratie und Wohnungssuche geholfen?

Dana Popa: Ich arbeite im Bereich Human Resources. Daher waren mir bis zu einem gewissen Grad die Aspekte meines Standortwechsels bekannt. Besonders hilfreich war für mich die Unterstützung bei der Wohnungssuche. Auch die Hilfe bei administrativen und steuerlichen Fragen war extrem nützlich.


„Froh, die Möglichkeit zu haben“

Porträt von Olha Myniu
Über:
Olha Myniu

ist Controllerin bei PENNY International für Tschechien und Rumänien in Köln. Zuvor arbeitet sie für Billa in der Ukraine.

Warum haben Sie sich entschieden, ins Ausland zu gehen?

Olha Myniu: Als Billa Ukraine verkauft wurde, hatte ich dort bereits einige Jahre gearbeitet. In der Ukraine beginnt man bereits mit 17 mit dem Studium. Daher bekam ich schon früh einen Studentenjob bei Billa Ukraine and später einen Vollzeitjob im Controlling. Als Billa Ukraine verkauft wurde, bekam ich das Angebot von PENNY International. Ich war froh, die Möglichkeit zu haben, weiterhin für die REWE Group arbeiten zu können. Der Hauptgrund ist, dass ich es gut finde, wie die REWE Group ihre eigenen Mitarbeitenden fördert. Jetzt bin ich Controllerin für Rumänien und Tschechien. Das bedeutet, dass ich mit meinem neuen Job die Seiten gewechselt habe und nun den Arbeitsprozess aus dem Blickwinkel der Zentrale betrachte. Das bereichert definitiv meine Berufserfahrung.

Wie hat die REWE Group Sie unterstützt?

Olha Myniu: Die REWE Group hilft in vielen Belangen, angefangen mit der Organisation und Vorbereitung der Gespräche für den Visumsantrag bis zu Verwaltungsangelegenheiten bei der Stadt Köln. Ich bekam für den Anfang eine Wohnung, damit ich mir in Ruhe ein Apartment suchen konnte und man half mir dabei, Deutschunterricht zu organisieren oder den Mietvertrag zu prüfen, bevor ich ihn unterschreibe.

Die REWE Group hilft in vielen Belangen, angefangen mit der Organisation und Vorbereitung der Gespräche für den Visumsantrag bis zu Verwaltungsangelegenheiten bei der Stadt Köln.

Olha Myniu
Porträt von Olha Myniu
Olha Myniu

Wie haben Sie sich bislang in Köln eingefunden? Haben Sie sich in ihrer neuen Umgebung eingelebt?

Olha Myniu: Die ersten Monate waren etwas schwer, weil die Grenzen geschlossen waren als ich im Mai hierherkam. Das bedeutete, ich konnte für die Arbeit hierherziehen, aber nicht nach Hause fliegen, um Familie und Freunde zu besuchen. Dabei ist Kiew nur wenige Flugstunden entfernt. Das Gute war, dass ein Kollege aus der Ukraine auch nach Köln gezogen war. Nach einer Weile habe ich mich dann eingelebt, neue Leute getroffen, bin häufiger ausgegangen und habe Freundschaften geschlossen. Es ist toll, dass hier so viele Menschen Englisch sprechen. Insofern ist Sprache kein großes Problem, weder auf der Arbeit noch im Alltag.

Wie sehen ihre Zukunftspläne aus? Wie lange werden Sie in Köln bleiben?

Olha Myniu: Das ist schwer vorherzusagen. Ich habe einen zeitlich unbefristeten Vertrag. Und ich mag meinen Job, ich mag Köln. Daher würde ich gerne einige Jahre hier arbeiten. Denn ich bin der Meinung, es muss sich unterm Strich lohnen, in ein anderes Land zu ziehen.


„Über Nacht ins Ausland gewechselt“

Porträt von Nikoleta Dragšić
Über:
Nikoleta Dragšić

wurde von BIPA Kroatien zu BILLA CEE (Österreich) entsendet, wo sie nun im Bereich Cash Management BILLA CEE / PENNY International arbeitet.

Warum haben Sie sich entschieden ins Ausland zu gehen?

Nikoleta Dragšić: Als ich das Angebot bekam, eine Elternzeitvertretung für ein Jahr bei BILLA in Österreich zu übernehmen, habe ich in einer ad hoc Entscheidung zugesagt. Ich wurde zuvor als Mitarbeiterin identifiziert, die über alle erforderlichen Fähigkeiten verfügt, um die Kollegin kurzfristig zu ersetzen.

Nachdem ich zuvor bereits 12 Jahre bei der REWE Group in Kroatien tätig war, reizte es mich, die Arbeitsumgebung zu wechseln und neue Erfahrungen zu sammeln. Zudem mochte ich die Vorstellung, mit den Kollegen und Kolleginnen eng zusammen zu arbeiten, mit denen ich vorher bereits viele Jahre aus der Ferne zusammengearbeitet habe. Dank der großen Unterstützung meiner Familie fühlte ich mich bereit für neue Herausforderungen.

Nachdem ich zuvor bereits 12 Jahre bei der REWE Group in Kroatien tätig war, reizte es mich, die Arbeitsumgebung zu wechseln und neue Erfahrungen zu sammeln.

Nikoleta Dragšić
Porträt von Nikoleta Dragšić
Nikoleta Dragšić

Wie hat die REWE Group Sie dabei unterstützt?

Nikoleta Dragšić: Die REWE Group sorgte in kürzester Zeit für ausgefüllte Vertragsunterlagen, einen Firmenwagen, flexible Homeoffice- und Bürozeiten sowie Steuerberater aus beiden Ländern. Dadurch habe ich mich wirklich gut betreut gefühlt und war bereit, quasi über Nacht ins Ausland wechseln zu können.

Dank des großen Engagements meiner Kollegen und Kolleginnen konnte ich mich sehr schnell am Standort Wiener Neudorf einleben. Sie haben mich dabei unterstützt, eine schöne und bezahlbare Wohnung in der Nähe des Büros zu finden, und sie stellten mich allen Abteilungen sowie neuen Kolleg:innen und auch den Vorgesetzten vor, was aufgrund des zu dem Zeitpunkt verhängten Lockdowns, so oft es ging persönlich stattfand, aber teilweise nur digital möglich war.

Wie vereinbaren Sie als Pendlerin Beruf und Familie? Gab es hierbei Unterstützung von der REWE Group?

Nikoleta Dragšić: Zuerst war es schwierig, weil es für meine Kinder seltsam war, dass ich mehrere Tage die Woche nicht zu Hause bin. Da sie sich für mich sehr gefreut haben, haben sie sich sehr schnell angepasst und fühlten sich verantwortlich, ein wenig schneller erwachsen zu werden als andere Kinder. Die Unterstützung durch die Familie ist dabei das Wichtigste. Die Großmutter meiner Kinder ist dabei die Hauptdarstellerin, da sie viele Arbeiten, die Zuhause anfallen, übernommen hat.

Leider ist mein jüngeres Kind in diesem Sommer sehr krank geworden und wir haben deshalb eine ziemlich schwere Zeit vor uns. Wir glauben jedoch an eine vollständige Genesung nach einer geplanten Herzoperation. In diesen schlechten Tagen hat mich die REWE Group sehr unterstützt und hat sich einmal mehr als Unternehmen mit dem größten Herzen erwiesen. Ich war erstaunt, wie sie Unterstützung boten, ohne lange nachzudenken. In meinem ersten Auslandsjahr schaffte ich es, alle Erwartungen zu erfüllen, daher möchte die REWE Group trotz der aktuellen Herausforderungen in meinem Privatleben, dass ich weiterhin in Wiener Neudorf arbeite. Darüber freue ich mich sehr.