Mit Anfang 40 sagte sich Kristin Naumann: „Nun bin ich mal dran“ – privat wie beruflich. Die Kinder waren aus dem Gröbsten raus. Sie selbst führte als Marktmanagerin den Super- und Getränkemarktes ihres ehemaligen Mannes Christian Naumann in der mittelhessischen Gemeinde Ebsdorfergrund. Anfang 2025 machte sie sich mit eben diesem Markt selbstständig. Aus „REWE Naumann“ wurde „Kristins REWE“.
Für die heute 44-jährige ist Selbstständigkeit kein Sprung ins kalte Wasser gewesen. Sie kannte den Markt, das Team und die Strukturen – und dennoch veränderte sich für sie Wesentliches: Jetzt trage ich die Verantwortung für alles. Alle Entscheidungen treffe ich selbst als Kauffrau.
Unterstützung für sie und alle anderen Jungkaufleute kommt aus der Zentrale. „Ein fester Ansprechpartner steht mir zur Seite und kommt etwa einmal im Monat im Markt vorbei. Wir schauen gemeinsam auf Zahlen, Probleme und Potenziale. Und wir klären all die Fragen, die ich als Marktleitung früher nicht hatte. Natürlich kann ich auch jederzeit zwischendurch anrufen. Kurz: Ich fühle mich gut aufgehoben und nicht allein.“
Diese Erfahrung war für sie rückblickend eine Überraschung. Dass REWE uns Jungkaufleute so eng begleitet, hatte ich im Vorfeld nicht erwartet.
Wichtig sei auch, so Naumann, die Whatsapp-Gruppe mit denen, die zeitgleich mit ihr den Sprung in die Selbständigkeit gewagt haben. Der Austausch hier ist enorm wertvoll.
Wir stehen ja alle vor ähnlichen Herausforderungen.