Nachhaltigkeit

29. September 2021

Ziel vorzeitig erreicht: REWE bietet alle frischen Eier der Eigenmarken jetzt „ohne Kükentöten“ an.
Mit diesem Schritt ist REWE der erste unter den bundesweit präsenten Lebensmitteleinzelhandelsketten und Branchenvorreiter.

 

Das Kükentöten ist die Folge einer leistungsorientierten Züchtung von Hühnerrassen – in die, die viele Eier legen, und jene, die sich besonders für die Fleischproduktion eignen. Männliche Küken gelten in der Legehennen-Zucht als unerwünscht. Die Folge: In Deutschland werden jährlich 45 Millionen männliche Küken getötet. Dem wirkt REWE seit Jahren entgegen: Seit 2016 gibt es Eier von „Spitz&Bube“. Das Bruderhahn und Tierwohl-Projekt haben in der gesamten Branche Maßstäbe gesetzt. Statt die männlichen Küken eines Schlupfes auszusortieren, werden sie bis zur Schlachtreife aufgezogen. Aus dem Fleisch der „Spitz&Bube“-Hennen und ihrer Brüder wird das REWE Beste Wahl Hühnerfrikassee hergestellt. In einem weiteren Schritt hat REWE 2018 die „respeggt“-Freiland-Eier eingeführt. Diese Eier stehen für eine Lieferkette, bei der durch eine innovative Technologie die Bruteier nach ihrem Geschlecht sortiert. Anschließend werden nur die weiter ausgebrütet, die weibliche Küken für die Legehaltung enthalten. Im Februar hat REWE dann damit begonnen, die Frischeier der preisgünstigsten Eigenmarke „ja!“ umzustellen und diese für die Verbraucher:innen mit der plakativen Bezeichnung „Nein! zum Kükentöten“ besonders kenntlich zu machen.

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