{"id":33769,"date":"2023-11-27T10:04:22","date_gmt":"2023-11-27T09:04:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.rewe-group.com\/de\/?post_type=press_release&p=33769"},"modified":"2024-06-21T12:48:49","modified_gmt":"2024-06-21T10:48:49","slug":"studie-zur-entwicklung-des-nachhaltigen-konsumverhaltens-im-leh-ungebrochener-trend-zu-nachhaltigeren-produkten-trotz-zuletzt-oekonomisch-bedingter-abschwaechung","status":"publish","type":"press_release","link":"https:\/\/www.rewe-group.com\/de\/presse-und-medien\/newsroom\/pressemitteilungen\/studie-zur-entwicklung-des-nachhaltigen-konsumverhaltens-im-leh-ungebrochener-trend-zu-nachhaltigeren-produkten-trotz-zuletzt-oekonomisch-bedingter-abschwaechung\/","title":{"rendered":"Studie zur Entwicklung des nachhaltigen Konsumverhaltens im LEH:\u00a0Ungebrochener Trend zu nachhaltigeren Produkten \u2013 trotz zuletzt \u00f6konomisch bedingter Abschw\u00e4chung"},"content":{"rendered":"\n
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Wie haben sich <\/span>die Pr\u00e4ferenzen und das Einkaufsverhalten der <\/span>Verbraucher:innen<\/span> in Bezug auf nachhaltigere <\/span>Nahrungsmittel<\/span> entwickelt – <\/span>angesichts der COVID-Pandemie, <\/span>der hohen Inflation, des Ukraine-Kriegs und der immer \u00f6fter sp\u00fcrbaren Auswirkungen des Klimawandels? Dieser Frage ist eine gemeinsame Studie der REWE <\/span>Group, der <\/span>Consumer Panel Services GfK <\/span>und de<\/span>r Stiftung<\/span> Deutsche<\/span>r<\/span> Nachhaltigkeitspreis<\/span> e.V.<\/span> nachgegangen. Und die Ergebnisse bieten Anlass zu <\/span>langfristiger <\/span>Zuversicht: Nachhaltigere Produkte sind <\/span>\u00fcber alle Generationen hinweg<\/span> ungebrochen im Trend. Auch wenn <\/span>vor allem <\/span>die <\/span>inflationsbedingte <\/span>Notwendigkeit, <\/span>in deutschen Haushalten <\/span>den <\/span>Rots<\/span>tift anzusetzen<\/span>,<\/span> zuletzt zu einer Abschw\u00e4chung <\/span>der Entwicklung <\/span>gef\u00fchrt hat.<\/span><\/span><\/strong>\u00a0<\/span><\/strong>
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Die letzten Jahre mit gesundheitlichen, wirtschaftlichen und politischen Krisen in immer schnellerer Abfolge haben den Menschen <\/span>sehr <\/span>viel abverlangt \u2013<\/span> pers\u00f6nlich und \u00f6konomisch. <\/span>Dass in einem so<\/span> unsicheren<\/span> Umfeld nachhaltigere<\/span> Lebensmittel<\/span> sehr vielen<\/span> Konsument:innen<\/span> weiterhin<\/span> ein gro\u00dfes Anliegen<\/span> sind<\/span>, zeigt ganz klar: Das Glas ist halbvoll, und nicht halbleer. <\/span>Das ist eine <\/span>anhaltend gute,<\/span> stabile<\/span> Basis<\/span>,<\/span> auf der wir <\/span>\u2013 auch <\/span>mit den Ergebnissen und Annahmen der Studie<\/span> –<\/span> f\u00fcr unsere w\u00f6chentlich 50 Millionen Kundinnen und Kunden <\/span>unser <\/span>nachhaltiges Angebot <\/span>konsequent und gezielt weiter <\/span>au<\/span>s<\/span>bauen <\/span>werden<\/span><\/q>, <\/span>betont<\/span> Dr. <\/span>Daniela B\u00fcchel, REWE Group<\/span> Vorst\u00e4ndin f\u00fcr Human Resources und Nachhaltigkeit<\/span>. <\/span><\/span>\u00a0<\/span>
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<\/span>Untersucht wurde<\/span>n<\/span> in der Studie <\/span>Pr\u00e4ferenzen und <\/span>das Kaufverhalten<\/span> seit 2018<\/span> in Bezug auf <\/span>Bio, <\/span>Fleisch, Fleischanaloge Produkte, Milch-Alternativen<\/span> und Regionalit\u00e4t, wobe<\/span>i das Haushaltspanel der Consumer Panel Services GfK mit seinen brutto 30.000 Haushalten als Datenbasis herangezogen wurde. Die nach Verbraucher-Generationen <\/span>bzw. Finanztypen<\/span> aufgeschl\u00fcsselten Erkenntnisse wurden um eine<\/span> von Consumer Panel Services GfK<\/span> f\u00fcr <\/span>die <\/span>REWE <\/span>Group<\/span> aktuell<\/span> durchgef\u00fchrte Ad hoc-Umfrage zu Einstellungen und Werte<\/span>n<\/span> rund um d<\/span>ie<\/span> Them<\/span>en<\/span> Klima und <\/span>Mehrweg<\/span> erg\u00e4nzt.<\/span><\/span>\u00a0<\/span>
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Steigende Relevanz von jungen Generationen getrieben<\/h2>\n

Bis zum Jahr 2021 verzeichnete der nachhaltige Konsum bei Bio, Fleischanalogen Produkten, Milch-Alternativen und Regionalit\u00e4t quasi einen \u201eFahrstuhleffekt\u201c nach oben, was sich auch in den deutlich gestiegenen Ausgaben widergespiegelt hat \u2013 naturgem\u00e4\u00df in unterschiedlicher Auspr\u00e4gung nach Generationen und Haushaltseinkommen. Die inflationsbedingten Sparma\u00dfnahmen vieler Konsument:innen haben diese Entwicklung jetzt zwar sp\u00fcrbar abgeschw\u00e4cht, aber definitiv nicht umgekehrt. Denn langfristig zeichnet sich auch weiterhin generationen\u00fcbergreifend der Trend zu nachhaltigeren Produkten ab, wobei die steigende Relevanz und Nachfrage vor allem von den j\u00fcngeren Generationen Z und Millenials getrieben wird.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n

Auch die Bereitschaft der Verbraucher:innen f\u00fcr nachhaltigere Produkte entsprechend mehr zu zahlen, ist nach wie vor vorhanden. Die pers\u00f6nlichen Budget-Grenzen daf\u00fcr haben sich seit 2022 allerdings zum Teil wieder etwas nach unten verschoben: So ist Bio zum Beispiel in der Mitte der Gesellschaft angekommen, um zu bleiben, jedoch greifen Kund:innen jetzt verst\u00e4rkt zu g\u00fcnstigeren Handelsmarken. Auch legen Konsument:innen in Zeiten schmalerer Geldb\u00f6rsen bei ihrer Kaufentscheidung vielfach einen gr\u00f6\u00dferen Fokus auf das Produkt selbst als mehr f\u00fcr seine nachhaltige Verpackung zahlen zu wollen \u2013 trotz nach wie vor generell hoher Zustimmung zu nachhaltigeren Verpackungen. Und auch die Entwicklung bei Milch-Alternativen und Fleischanalogen Produkten stagniert nunmehr nach dem raschen Wachstum der Jahre bis inklusive 2021. Wobei hier bei entsprechenden Preisvorteilen und einer Re-Positionierung von Fleischanalogen Produkten weg vom \u201eErsatzprodukt\u201c ein weiter steigendes langfristiges Nachfragepotential zu sehen ist. <\/span><\/p>\n <\/div>\n\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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Bedarf an Information und positiven Perspektiven <\/h2>\n

Insgesamt zeigen die Ergebnisse der Studie und der erg\u00e4nzenden Ad Hoc-Befragung, dass<\/span> die Menschen zwar d<\/span>ie<\/span> Them<\/span>en Nachhaltigkeit und<\/span> Klimawandel mit all seinen Folgen als gro\u00dfe Herausforderung<\/span>en<\/span> unserer Zeit erkannt haben, hinsichtlich der Einflussfaktoren<\/span>, <\/span>Emissionstreiber<\/span> und der eigenen <\/span>Handlungsm<\/span>\u00f6glichkeiten <\/span>im Ern\u00e4hrungs- und Konsumverhalten<\/span> jedoch noch Unklarheiten und <\/span>Informati<\/span>onsbedarf besteht.<\/span> Die Studie liefert uns Ans\u00e4tze, was die Menschen antreibt, ihren Einkauf nachhaltiger zu gestalten<\/span>.<\/span> U<\/span>nd welche Informationen sie f\u00fcr bewusst nachhaltige Entscheidungen brauchen. Das kann die Entwicklung und Vermarktung nachhaltiger Produkte unterst\u00fctzen und zielgerichteter machen<\/q>, so Dr. Otto Schulz, Vorstand der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis <\/span>e.V.<\/span>.<\/span> <\/span>\u00a0<\/span>
<\/span>Und wir m\u00fcssen die <\/span>Konsument:innen<\/span> gerade auch in herausfordernden Zeiten <\/span>mit einer positiven <\/span>Zukunftsp<\/span>erspektive gewinnen. Den Bereicherungsaspekt des nachhaltigeren Konsums erlebbar machen \u2013 f\u00fcr die individuelle Lebensqualit\u00e4t, den eigenen Speiseplan, den Genuss, die Umwelt und das soziale Zusammenleben<\/span>. Statt nur rein funktionale, technische und finanzielle Probleml\u00f6sungen anzubieten<\/span><\/q>, <\/span>beton<\/span>t<\/span> Dr. Robert <\/span>Kecskes<\/span>, Senior <\/span>Insights<\/span> Director<\/span> Germany, Consumer<\/span> Panel Services GfK.<\/span><\/span>\u00a0<\/span>
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\n \n Studie zur Entwicklung des nachhaltigen Konsumverhaltens im LEH <\/a>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n\n
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\u00dcber die REWE Group<\/h2> <\/div>\n
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