{"id":1493,"date":"2019-11-18T10:00:58","date_gmt":"2019-11-18T09:00:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.rewe-group.com\/?post_type=press_release&p=1493"},"modified":"2024-06-21T12:58:36","modified_gmt":"2024-06-21T10:58:36","slug":"existenzsichernde-einkommen-fuer-westafrikanische-kakaobauern","status":"publish","type":"press_release","link":"https:\/\/www.rewe-group.com\/de\/presse-und-medien\/newsroom\/pressemitteilungen\/existenzsichernde-einkommen-fuer-westafrikanische-kakaobauern\/","title":{"rendered":"Existenzsichernde Einkommen f\u00fcr westafrikanische Kakaobauern"},"content":{"rendered":"\n
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In Kooperation mit dem Bundesministerium f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und Fairtrade startet die REWE Group als erster Lebensmittelh\u00e4ndler in Deutschland ein Projekt f\u00fcr existenzsichernde Einkommen im Kakaosektor: Ab Herbst 2020 werden bei REWE und PENNY verschiedene Sorten Fairtrade-Tafelschokoladen verkauft, deren Lieferkette vollst\u00e4ndig r\u00fcckverfolgbar ist. Auch in den internationalen Vertriebslinien der REWE Group soll die Schokolade sukzessive eingef\u00fchrt werden. Der Kakao f\u00fcr diese Schokoladen wird ab sofort durch die Kooperative \u201eFanteakwa\u201c in Ghana geerntet. Die Kakaobauern erhalten neben den jeweiligen Fairtrade-Pr\u00e4mien und -Mindestpreisen einen monet\u00e4ren Aufschlag in Form eines sogenannten Living Income Differentials. Ziel des Gemeinschaftsprojektes ist es, die wirtschaftliche Unabh\u00e4ngigkeit der Bauern in der Kooperative \u201eFanteakwa\u201c innerhalb weniger Jahre ma\u00dfgeblich zu verbessern und ihnen zu erm\u00f6glichen, aus den Einnahmen ihrer Landwirtschaft ein existenzsicherndes Einkommen zu erzielen. Auch weitere westafrikanische Kleinbauern-Kooperativen werden in das Projekt eingebunden.<\/p>\n

Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd M\u00fcller: Die Menschen am Anfang unserer Lieferketten, in den Entwicklungsl\u00e4ndern, m\u00fcssen von ihrer Arbeit leben k\u00f6nnen. Es kann nicht l\u00e4nger sein, dass Kakaobauern oft nur einen Hungerlohn f\u00fcr ihre harte Arbeit bekommen und sogar ihre Kinder aufs Feld schicken m\u00fcssen, um zu \u00fcberleben. Wir brauchen faire Lieferketten mit existenzsichernden L\u00f6hnen. Deswegen freue ich mich, dass die REWE Group und Fairtrade jetzt vorangehen und den Kleinbauernfamilien wirklich existenzsichernde Einkommen sichern. Solche fairen Lieferketten sollten Standard in allen deutschen Superm\u00e4rkten werden.<\/q><\/p>\n

Marcel Weber, Gesch\u00e4ftsleiter Ware Eigenmarke National & International der REWE Group: Als Gr\u00fcndungsmitglied des Forum Nachhaltiger Kakao engagiert sich die REWE Group bereits seit vielen Jahren f\u00fcr den zertifizierten Anbau von Kakao. Seit 2014 kooperiert die REWE Group mit dem Fairtrade-Kakaoprogramm. Unser gemeinsames Projekt in Ghana ist f\u00fcr uns ein folgerichtiger n\u00e4chster Schritt, um unser Engagement f\u00fcr fairen Handel auszuweiten. Existenzsichernde Einkommen sind die Basis, um den weitreichenden Herausforderungen im Kakaosektor begegnen zu k\u00f6nnen.<\/q><\/p>\n

Dieter Overath, Vorstandsvorsitzender von TransFair e.V. (Fairtrade Deutschland): Die Herausforderungen im Kakaosektor sind so gro\u00df, dass wir froh sind \u00fcber engagierte Lizenznehmer wie die REWE Group, die gemeinsam mit uns und dem BMZ einen Schritt weitergehen und an der Umsetzung existenzsichernder Einkommen arbeiten.<\/q><\/p>\n

Noch immer stellen nicht-existenzsichernde Einkommen eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen im Kakaosektor dar. Die Zahlung eines h\u00f6heren Kakaopreises allein reicht oft nicht aus, um f\u00fcr die Bauern und ihre Familien ein existenzsicherndes Einkommen zu gew\u00e4hrleisten. Das Gemeinschaftsprojekt von REWE Group, Fairtrade und BMZ in Ghana setzt darum ganzheitlich an:<\/p>\n

Neben der Zahlung eines Living Income Differentials umfasst das Projekt auch Schulungen, die von der Initiative f\u00fcr nachhaltige Agrarlieferketten (INA) und ihren lokalen Partnern umgesetzt werden. Schwerpunkte sind nachhaltigere Anbaupraktiken, eine effizientere Bewirtschaftung der Farmen sowie die Verbesserung des Managements der Kooperativen. Hinzu kommt der Anbau weiterer Kulturen wie beispielsweise Cashew-B\u00e4umen, um zus\u00e4tzliche Einkommensquellen f\u00fcr die Bauern zu generieren. In diesem Zusammenhang tritt die REWE Group der Competitive Cashew Initiative (ComCashew) bei, die zum Ziel hat, die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Cashew-Wertsch\u00f6pfungskette in ausgew\u00e4hlten afrikanischen L\u00e4ndern zu erh\u00f6hen.<\/p>\n <\/div>\n\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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\u00dcber die Initiative f\u00fcr nachhaltige Agrarlieferketten (INA)<\/h2>\n

Die Initiative f\u00fcr nachhaltige Agrarlieferketten (INA)<\/a> versammelt mehr als 70 Akteure aus Privatwirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik. Sie versteht sich als offene Plattform und arbeitet \u00fcber die Grenzen der jeweiligen Lieferketten hinweg. Gemeinsam wollen die Akteure durch ganzheitliche L\u00f6sungsans\u00e4tze die Lebensbedingungen von Kleinb\u00e4uerinnen und Kleinbauern verbessern und mehr Nachhaltigkeit in globale Agrarlieferketten bringen. Die INA konzentriert sich besonders darauf, nat\u00fcrliche Ressourcen zu sch\u00fctzen und existenzsichernde L\u00f6hne und Einkommen durchzusetzen. Die INA ist eine Initiative des Bundesministeriums f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und wird durch die Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH durchgef\u00fchrt.<\/p>\n <\/div>\n\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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\u00dcber die REWE Group<\/h2> <\/div>\n
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