{"id":48788,"date":"2026-06-30T10:26:58","date_gmt":"2026-06-30T08:26:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.rewe-group.com\/de\/?p=48788"},"modified":"2026-07-03T15:29:50","modified_gmt":"2026-07-03T13:29:50","slug":"dr-robert-kecskes-im-interview-nachhaltiger-konsum-waechst-dort-wo-er-gegenwartstauglichkeit-beweist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rewe-group.com\/de\/presse-und-medien\/newsroom\/stories\/dr-robert-kecskes-im-interview-nachhaltiger-konsum-waechst-dort-wo-er-gegenwartstauglichkeit-beweist\/","title":{"rendered":"Dr. Robert Kecskes im Interview: \u201eNachhaltiger Konsum w\u00e4chst dort, wo er Gegenwartstauglichkeit beweist.\u201c\u00a0"},"content":{"rendered":"\n
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Klimaschutz verliert in der \u00f6ffentlichen Debatte an Bedeutung. Gleichzeitig nimmt nachhaltiger Konsum zu. 97 Prozent der deutschen Haushalte kaufen Bio-Produkte, pflanzliche Alternativen etablieren sich in vielen K\u00fcchen und Regionalit\u00e4t bleibt f\u00fcr viele Menschen ein wichtiges Kaufkriterium. Wie passt das zusammen?<\/p>\n

F\u00fcr Dr. Robert Kecskes, Senior\u00a0Insights\u00a0Director\u00a0bei YouGov und Autor der aktuellen Studie zum nachhaltigen Lebensmittelkonsum, ist das kein Widerspruch. Im Gespr\u00e4ch erkl\u00e4rt er, warum nachhaltiger Konsum heute weniger von moralischen Motiven als von pers\u00f6nlicher Relevanz gepr\u00e4gt wird \u2013 und was Handel und Hersteller daraus lernen k\u00f6nnen.<\/p>\n <\/div>\n\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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\u00dcber:<\/h2>

\n Dr. Robert Kecskes <\/p>\n\n

Senior Insights Director Germany bei YouGov<\/p>\n \n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n

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Herr Kecskes, Sie haben f\u00fcr die REWE Group untersucht, wie sich nachhaltiger Lebensmittelkonsum in Deutschland entwickelt. Was hat Sie an den Ergebnissen der Studie am meisten \u00fcberrascht?<\/span><\/b>\u00a0<\/span><\/p>\n<\/div>\n

Dr. Robert Kecskes:<\/span><\/b>\u00a0Wirklich \u00fcberrascht hat mich wenig, weil wir viele dieser Entwicklungen seit Jahren beobachten. Spannend fand ich aber zwei Aspekte.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n

Zum einen zeigt sich bei Regionalit\u00e4t ein deutlich komplexeres Bild als bei Bio oder pflanzlicher Ern\u00e4hrung. Menschen verbinden sehr unterschiedliche Vorstellungen damit \u2013 von Heimat und Tradition bis hin zu Transparenz, Vertrauen oder wirtschaftlicher Stabilit\u00e4t.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n

Zum anderen sehen wir bei j\u00fcngeren Menschen erste Anzeichen einer Stagnation. Sie konsumieren weiterhin nachhaltiger als \u00e4ltere Generationen, treiben die Entwicklung aber nicht mehr so stark voran wie noch vor einigen Jahren.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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Woran liegt das?<\/span><\/b>\u00a0<\/span><\/p>\n<\/div>\n

Dr. Robert Kecskes:<\/span><\/b>\u00a0Die Generation, die heute ihre ersten eigenen Haushalte gr\u00fcndet, hat besondere Erfahrungen gemacht. Viele haben ihre Jugend w\u00e4hrend der Pandemie verbracht. Danach kamen Inflation, hohe Mieten und wirtschaftliche Unsicherheit.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n

Diese Generation hat oft das Gef\u00fchl, bereits viel zur\u00fcckgesteckt zu haben. Entsprechend sinkt die Bereitschaft, weitere Verzichtsappelle zu akzeptieren.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n

Nachhaltigkeit bleibt wichtig. Aber sie muss st\u00e4rker mit Lebensqualit\u00e4t, Genuss und pers\u00f6nlichem Nutzen verbunden sein. Sie muss Sinn in doppelter Bedeutung vermitteln, sinnvoll und sinnlich. Und zwar im Hier und Jetzt. Dies meine ich mit Gegenwartstauglichkeit. Reine Moralargumente reichen nicht nur nicht aus, sie f\u00fchren zu Reaktanz. Vor allem die jungen Menschen wollen sich nicht mehr permanent rechtfertigen m\u00fcssen, f\u00fcr das, was sie tun, was sie konsumieren, was sie essen.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Nachhaltigkeit bleibt wichtig. Aber sie muss st\u00e4rker mit Lebensqualit\u00e4t, Genuss und pers\u00f6nlichem Nutzen verbunden sein. Sie muss Sinn in doppelter Bedeutung vermitteln, sinnvoll und sinnlich. Und zwar im Hier und Jetzt.<\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n <\/div>\n

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Dr. Robert Kecskes, Senior Insights Director Germany bei YouGov<\/p>\n <\/div>\n <\/div>\n

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Dr. Robert Kecskes, Senior Insights Director Germany bei YouGov<\/p>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n

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\n \"Ein\n <\/div>\n <\/div>\n
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Nachhaltigkeit<\/p>\n

Studie zur Entwicklung des nachhaltigen Lebensmittelkonsums 2025<\/h2>
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\n Zur Bereichsseite<\/span>\n <\/div>\n <\/div>\n <\/a>\n<\/div>\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n
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Die \u00f6ffentliche Bedeutung von Klimaschutz ist gesunken. Gleichzeitig w\u00e4chst Bio weiter. Wie erkl\u00e4ren Sie diesen scheinbaren Widerspruch?<\/span><\/span>\u00a0<\/span><\/strong><\/p>\n<\/div>\n

Dr. Robert Kecskes:<\/span><\/b>\u00a0Auf den ersten Blick wirkt das tats\u00e4chlich widerspr\u00fcchlich.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n

Viele Menschen haben heute das Gef\u00fchl, globale und auch nationale Entwicklungen nicht beeinflussen zu k\u00f6nnen. Kriege, geopolitische Konflikte oder wirtschaftliche Krisen werden zwar immer st\u00e4rker pers\u00f6nlich erfahren, erscheinen aber zu weit entfernt von ihrer eigenen Handlungsmacht.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n

Gerade deshalb gewinnt etwas anderes an Bedeutung: das Bed\u00fcrfnis nach Resilienz und Selbstwirksamkeit im Nahbereich und im t\u00e4glichen Leben. Menschen suchen nach Bereichen, in denen sie selbst Entscheidungen treffen und Wirkung entfalten k\u00f6nnen. Ern\u00e4hrung geh\u00f6rt dazu.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n

Bio ist inzwischen f\u00fcr viele Menschen selbstverst\u00e4ndlich geworden. Bio muss heute nicht mehr erkl\u00e4rt werden und niemand muss sich f\u00fcr einen Bio-Kauf rechtfertigen. Ganz im Gegenteil, Bio steht heute nicht mehr f\u00fcr einen „Wollsocken-Lebensstil“, sondern f\u00fcr einen modernen Lebensstil. Es geht dabei h\u00e4ufig weniger um die Rettung der Welt als um das eigene Umfeld, die Familie und die eigene Gesundheit. Nachhaltiger Konsum bleibt relevant \u2013 aber die Begr\u00fcndungen ver\u00e4ndern sich.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Lange galt nachhaltiger Konsum vor allem als Frage der Haltung. Zeigt die Studie einen Wandel der Kaufmotive?<\/span><\/span>\u00a0<\/span><\/strong><\/p>\n<\/div>\n

Dr. Robert Kecskes:<\/span><\/b>\u00a0Ja. Nicht die Werte verschwinden, aber ihre Begr\u00fcndungen ver\u00e4ndern sich.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n

Fr\u00fcher standen h\u00e4ufig \u00fcbergeordnete Ziele wie Klimaschutz, Umwelt oder gesellschaftliche Verantwortung im Vordergrund. Heute gewinnen pers\u00f6nliche Motive an Bedeutung: Gesundheit, Qualit\u00e4t, Genuss oder das gute Gef\u00fchl, f\u00fcr sich und die eigene Familie die richtige Entscheidung zu treffen.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n

Nachhaltiger Konsum wird zunehmend aus dem Alltag heraus begr\u00fcndet. Genau deshalb w\u00e4chst er dort besonders stark, wo Nachhaltigkeit nicht als Verzicht, sondern als unmittelbare Verbesserung der Lebensqualit\u00e4t erlebt wird.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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In der Studie beschreiben Sie einen Trend zur \u201eneuen Urspr\u00fcnglichkeit\u201c. Was meinen Sie damit?<\/span><\/span>\u00a0<\/span><\/strong><\/p>\n<\/div>\n

Dr. Robert Kecskes:<\/span><\/b>\u00a0Viele Menschen sehnen sich nach Orientierung, Verl\u00e4sslichkeit und Authentizit\u00e4t. Neue Urspr\u00fcnglichkeit bedeutet aber nicht, in die Vergangenheit zur\u00fcckzukehren.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n

Es geht vielmehr darum, traditionelle Werte mit modernen L\u00f6sungen zu verbinden. Menschen sch\u00e4tzen Handwerk, Qualit\u00e4t oder regionale Herkunft. Gleichzeitig erwarten sie Innovation, Komfort und Produkte, die in ihren Alltag passen.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n

Erfolgreich sind deshalb diejenigen nachhaltigen Angebote, denen genau diese Verbindung gelingt: ein moderner Blick nach vorn, ohne den Bezug zu dem zu verlieren, was f\u00fcr das Leben auf dem Planeten wertvoll und\u00a0bewahrenswert\u00a0ist, sowohl \u00f6kologisch als auch sozial.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Menschen sch\u00e4tzen Handwerk, Qualit\u00e4t oder regionale Herkunft. Gleichzeitig erwarten sie Innovation, Komfort und Produkte, die in ihren Alltag passen.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n<\/div> <\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n

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Ein besonders interessantes Ergebnis der Studie betrifft pflanzliche Alternativen. Milchalternativen wachsen weiterhin dynamisch, w\u00e4hrend Fleischersatzprodukte deutlich langsamer zulegen. Warum?<\/span><\/span>\u00a0<\/span><\/strong><\/p>\n<\/div>\n

Dr. Robert Kecskes:<\/span><\/b>\u00a0Viele Fleischalternativen werden noch immer vor allem als Ersatz wahrgenommen.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n

Solange ein Produkt haupts\u00e4chlich dar\u00fcber definiert wird, was es ersetzt, bleibt es in einer Vergleichslogik gefangen. Oder anders gesagt: Solange ein Produkt als Ersatz wahrgenommen wird, bleibt es auf der Ersatzbank.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n

Milchalternativen haben sich davon teilweise gel\u00f6st. Viele Verbraucherinnen und Verbraucher betrachten sie inzwischen als eigenst\u00e4ndige Produkte. Niemand erwartet zwangsl\u00e4ufig, dass ein Haferdrink genauso schmeckt wie Kuhmilch. Er erf\u00fcllt einen eigenen Zweck und hat seinen festen Platz im Alltag gefunden.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n

Die zentrale Herausforderung f\u00fcr pflanzliche Alternativen besteht deshalb darin, einen eigenen Nutzen zu entwickeln \u2013 \u00fcber Nachhaltigkeit hinaus. Gesundheit, Genuss und Alltagstauglichkeit spielen dabei eine entscheidende Rolle.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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68 Prozent der Haushalte bevorzugen regionale Produkte. Gleichzeitig verliert Regionalit\u00e4t an Dynamik. Wie passt das zusammen?<\/span><\/span>\u00a0<\/span><\/strong><\/p>\n<\/div>\n

Dr. Robert Kecskes:<\/span><\/b>\u00a0Regionalit\u00e4t bleibt ein sehr starkes Bed\u00fcrfnis.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n

Gleichzeitig zeigt sich, dass Menschen ganz Unterschiedliches darunter verstehen. F\u00fcr manche steht Regionalit\u00e4t f\u00fcr Heimat und Tradition. F\u00fcr andere bedeutet sie Transparenz, Vertrauen oder verantwortungsvolles Wirtschaften.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n

Deshalb reicht es nicht mehr, Regionalit\u00e4t nur zu deklarieren. Sie muss mit konkreter Relevanz aufgeladen, direkt erlebbar gemacht werden. Daher wird zum Beispiel \u201aScheine f\u00fcr Vereine\u2018 viel st\u00e4rker positiv mit Regionalit\u00e4t verbunden als\u00a0Regionalit\u00e4tsdeklarierungen\u00a0auf Verpackungen.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n

Regionalit\u00e4t bleibt wichtig. Aber sie ist keine automatische Wachstumsgarantie mehr. Sie darf nicht nur kaufbar sein, sie muss erlebbar werden.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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Wenn Sie die Ergebnisse auf eine zentrale Erkenntnis verdichten m\u00fcssten: Was sollten Handel und Hersteller jetzt verstehen?<\/span><\/span>\u00a0<\/span><\/strong><\/p>\n<\/div>\n

Dr. Robert Kecskes:<\/span><\/span><\/strong>\u00a0<\/strong>\u00d6kologische Nachhaltigkeit allein reicht nicht mehr als Argument. Erfolgreich werden die Produkte sein, die Verantwortung, Genuss und Alltagstauglichkeit miteinander verbinden. Die Zukunft nachhaltigen Konsums entsteht dort, wo Menschen keinen Widerspruch mehr zwischen dem wahrnehmen, was gut f\u00fcr sie ist, und dem, was gut f\u00fcr Umwelt und Gesellschaft ist.<\/span><\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Langfristig wird es deshalb nicht nur darum gehen, was Menschen essen. Sondern auch darum, welche Rolle Ern\u00e4hrung in ihrem Alltag, ihren Beziehungen und ihrem gesellschaftlichen Zusammenleben spielt. Nachhaltiger Konsum wird dann erfolgreich sein, wenn er all diese Dimensionen zusammenbringt.<\/span><\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n <\/div>\n

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Dr. Robert Kecskes, Senior Insights Director Germany bei YouGov<\/p>\n <\/div>\n <\/div>\n

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Dr. Robert Kecskes, Senior Insights Director Germany bei YouGov<\/p>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n

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Worauf sollten wir in den kommenden Jahren besonders achten?<\/span><\/span><\/strong>\u00a0<\/span><\/p>\n<\/div>\n

Dr. Robert Kecskes:<\/span><\/b>\u00a0Wir d\u00fcrfen Ern\u00e4hrung nicht auf reine Funktion reduzieren.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n

Wenn wir \u00fcber Gesundheit sprechen, denken wir oft an N\u00e4hrwerte, Kalorien oder Optimierung. Ern\u00e4hrung ist aber mehr als das. Essen hat immer auch eine soziale Dimension.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n

Gemeinsames Kochen, gemeinsames Essen und gemeinsamer Genuss sind wichtige Bestandteile von Lebensqualit\u00e4t und Gesundheit. Dieser Aspekt wird h\u00e4ufig untersch\u00e4tzt.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n

Langfristig wird es deshalb nicht nur darum gehen, was Menschen essen. Sondern auch darum, welche Rolle Ern\u00e4hrung in ihrem Alltag, ihren Beziehungen und ihrem gesellschaftlichen Zusammenleben spielt. Nachhaltiger Konsum wird dann erfolgreich sein, wenn er all diese Dimensionen zusammenbringt.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n

Schlie\u00dflich muss Nachhaltigkeit die Gegenwartsl\u00fccke schlie\u00dfen. Nachhaltigkeit hat eine starke bewahrende und eine starke Zukunftskomponente, die vielleicht mit dem Stichwort \u201aEnkeltauglichkeit\u2018 beschrieben werden kann. Verloren geht dabei h\u00e4ufig die Gegenwart, die Lust am Leben im Hier und Jetzt. Wenn Nachhaltigkeit jetzt auch noch diese Gegenwartskomponente entdeckt, die \u201aGegenwartstauglichkeit\u2018, dann erh\u00e4lt der nachhaltige Konsum nochmal einen deutlichen Schub.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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\n Julia Dopjans <\/p>\n\n

Redakteurin der REWE Group Unternehmenskommunikation<\/p>\n \n

\n Alle Inhalte anzeigen<\/span>\n <\/p>\n <\/div>\n<\/a>\n\n <\/div>\n <\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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    Unternehmensbericht<\/p>\n

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    16. Juni 2026<\/p>\n

    Fortschrittsbericht 2025 – Unser Engagement f\u00fcr Nachhaltigkeit\u00a0<\/h3> <\/div>\n <\/div>\n <\/a>\n <\/button>\n<\/div>\n <\/li>\n
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    Story<\/p>\n

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    9. Juni 2026<\/p>\n

    Meilenstein erreicht:\u00a0100 % nachverfolgbare Baumwolle aus\u00a0der\u00a0Initiative\u202f\u00a0<\/h3> <\/div>\n <\/div>\n <\/a>\n <\/button>\n<\/div>\n <\/li>\n
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    22. Mai 2026<\/p>\n

    Salat auf Supermarktdach:\u00a0REWE bringt Green Farming in Serie\u00a0<\/h3> <\/div>\n <\/div>\n <\/a>\n <\/button>\n<\/div>\n <\/li>\n
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    \n \"Eine\n <\/div>\n <\/div>\n
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    12. M\u00e4rz 2026<\/p>\n

    G\u00e4rtnern f\u00fcrs Klima: Mit torffreien Erden der\u00a0REWE Group\u00a0\u00a0<\/h3> <\/div>\n <\/div>\n <\/a>\n <\/button>\n<\/div>\n <\/li>\n
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    Kurznotiz<\/h3> <\/div>\n
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    \n 28. Januar 2026 <\/div>\n