{"id":47647,"date":"2026-03-11T09:22:02","date_gmt":"2026-03-11T08:22:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.rewe-group.com\/de\/?p=47647"},"modified":"2026-03-12T09:53:29","modified_gmt":"2026-03-12T08:53:29","slug":"leistung-alleine-reicht-nicht-aus-es-braucht-sichtbarkeit-und-netzwerke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rewe-group.com\/de\/presse-und-medien\/newsroom\/stories\/leistung-alleine-reicht-nicht-aus-es-braucht-sichtbarkeit-und-netzwerke\/","title":{"rendered":"\u201eLeistung\u00a0alleine\u00a0reicht nicht aus. Es braucht Sichtbarkeit und Netzwerke\u201d\u00a0"},"content":{"rendered":"\n
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Wenke,\u00a0<\/span>Du bist als Frau bei REWE digital in einer nach wie vor eher m\u00e4nnlich dominierten\u00a0<\/span>ITBranche<\/span>\u00a0erfolgreich. Welche Erfahrungen hast du auf deinem Entwicklungsweg gemacht?\u00a0<\/span>Und w<\/span>er oder was hat dir besonders geholfen, dich beruflich weiterzuentwickeln?\u00a0<\/span><\/p>\n<\/div>\n

Wenke Wei\u00dfmann:<\/strong> Vorweg m\u00f6chte ich sagen:\u00a0Ich habe\u00a0Wirtschaftsinformatik in einem sehr m\u00e4nnlich dominierten Umfeld studiert \u2013\u00a0ich bin es also gewohnt als Frau eher eine Minderheit zu sein, auch\u00a0wenn ich mir\u00a0anders\u00a0w\u00fcnschen w\u00fcrde.\u00a0Wenn ich eine Sache in meinem beruflichen Leben gelernt habe:\u00a0Leistung allein reicht nicht aus. Es braucht Sichtbarkeit und Netzwerke. Das ist ein entscheidender Faktor, an dem gerade Frauen noch st\u00e4rker arbeiten\u00a0k\u00f6nnten.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n

Ich\u00a0selbst\u00a0hatte das Gl\u00fcck, dass meine\u00a0bisherigen\u00a0Chefinnen \u2013 beide Frauen \u2013\u00a0sehr\u00a0moderne F\u00fchrungskr\u00e4fte waren. So wie man es sich w\u00fcnscht,\u00a0und zwar\u00a0unabh\u00e4ngig vom Geschlecht.\u00a0Kirsten Schlemmer, meine erste F\u00fchrungskraft bei REWE digital \u2013 die mich vor\u00a0etwa\u00a0zwei Jahren\u00a0gefragt\u00a0hat, ob ich zu ihr in den neu geschaffenen Bereich Business Transformation wechsle\u00a0\u2013\u00a0schaut immer:\u00a0Wie positioniere ich\u00a0meine\u00a0Mitarbeitende? Was ist\u00a0ihr\u00a0n\u00e4chster Entwicklungsschritt? Wie mache ich\u00a0sie\u00a0sichtbar? Das hilft enorm, wenn\u00a0dich\u00a0eine F\u00fchrungskraft\u00a0wahrnimmt und deine Entwicklung\u00a0f\u00f6rdert und dich ermutigt.\u00a0Es braucht dieses eine \u201eGo\u201c, diese Ermutigung, dranzubleiben.\u00a0<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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\u00dcber:<\/h2>

\n Wenke Wei\u00dfmann <\/p>\n\n \n

\n Chief Project Manager bei REWE digital <\/p>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n

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Auch wenn\u00a0<\/span>es<\/span>\u00a0im<\/span>\u00a0Gespr\u00e4ch mit weiblichen F\u00fchrungskr\u00e4ften eigentlich keine Rolle mehr spielen sollte,\u00a0<\/span>in diesem Zusammenhang doch die Frage<\/span>\u00a0nach der Vereinbarkeit<\/span>: Als Mutter<\/span>\u00a0mit einer F\u00fchrungsposition in Vollzeit<\/span>\u00a0\u2013 wie machst Du das?<\/span>\u00a0Welche pers\u00f6nlichen Strategien<\/span>,\u00a0<\/span>welche beruflichen Strukturen\u00a0<\/span>oder\u00a0<\/span>Arbeitsmodelle erm\u00f6glichen dir<\/span>,\u00a0<\/span>Familie und F\u00fchrung<\/span>\u00a0unter einen Hut zu bekommen<\/span>?\u00a0<\/span><\/p>\n<\/div>\n

Wenke\u00a0Wei\u00dfmann:<\/strong>\u00a0Diese\u00a0Frage habe ich vorab\u00a0mit meinem Mann geteilt. Er\u00a0sagte:\u00a0\u201eDeine Antwort ist doch klar: Es braucht einen starken Partner, der deinen Weg mitgeht.\u201c Und ja, das stimmt absolut.\u00a0Als ich 2016\u00a0bei der REWE Group\u00a0anfing, waren unsere Kinder noch sehr klein.\u00a0Neben der privaten Unterst\u00fctzung braucht\u00a0Vereinbarkeit von Familie und F\u00fchrung<\/span>\u00a0<\/span>\u00a0aus meiner Sicht drei Dinge:<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n

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  1. 1. Klarheit \u00fcber die eigenen Priorit\u00e4ten,<\/span>\u00a0<\/span><\/li>\n<\/ol>\n
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    1. 2. eine F\u00fchrungskultur, die Ergebnisse h\u00f6her bewertet als Pr\u00e4senz,<\/span>\u00a0<\/span><\/li>\n<\/ol>\n
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      1. 3. strukturelle Flexibilit\u00e4t in den Arbeitsmodellen<\/span>.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n

        Der erste Punkt ist individuell, die beiden anderen aber sind durch das Unternehmen steuerbar. Der Glaubenssatz, nur wer vor Ort ist, kann f\u00fchren –\u00a0der\u00a0ist\u00a0in meinen Augen\u00a0nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df.\u00a0Eine F\u00fchrungskultur\u00a0sollte sich immer\u00a0vor allem\u00a0an Ergebnisverantwortung orientieren \u2013 nicht\u00a0an der B\u00fcropr\u00e4senz.\u00a0Um mein\u00a0Team\u00a0zu bef\u00e4higen, daf\u00fcr\u00a0muss ich nicht\u00a0Tag f\u00fcr Tag\u00a0physisch anwesend sein.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n

        Ich w\u00fcrde mir w\u00fcnschen, dass wir in der F\u00fchrungskultur noch offener und moderner und Modelle wie F\u00fchren in Teilzeit\u00a0zur Normalit\u00e4t werden. Nur weil eine Frau in Elternzeit geht\u00a0und in Teilzeit zur\u00fcckkehrt, sollte das kein\u00a0No-Go\u00a0f\u00fcr F\u00fchrungsrollen sein. Nat\u00fcrlich gibt es organisatorische Herausforderungen \u2013 das sehe ich auch in meinem Team.\u00a0Aber moderne Arbeitsstrukturen bieten eigentlich alles, was wir brauchen. Wenn wir uns als aufgeschlossenes Unternehmen verstehen, sollte sich das auch in den Arbeitsmodellen widerspiegeln.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n

        Und\u00a0ja,\u00a0ich sehe es genauso: Eigentlich sollten wir nicht \u00fcber \u201eweibliche F\u00fchrung\u201c sprechen, sondern \u00fcber gute\u00a0und zeitgem\u00e4\u00dfe\u00a0F\u00fchrung.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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        Arbeitet am eigenen Mindset<\/span>:<\/span>\u00a0nutzt aktiv N<\/span>etzwerk<\/span>e, zum Beispiel\u00a0<\/span>f.ernetzt<\/span>,\u00a0<\/span>werdet sichtbar, holt Euch Unterst\u00fctzung. <\/span>Mentoringprogramme<\/span> wie Women\u2019s <\/span>Drive<\/span>\u00a0sind<\/span>\u00a0wichtig.<\/span>\u00a0<\/span>Coaching ist ein Zeichen von Professionalit\u00e4t, nicht von Schw\u00e4che.<\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n <\/div>\n

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        Wenke Wei\u00dfmann<\/p>\n <\/div>\n <\/div>\n

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        Wenke Wei\u00dfmann<\/p>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n

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        Was k\u00f6nnen F\u00fchrungskr\u00e4fte<\/span>, ob weibliche oder m\u00e4nnliche,<\/span>\u00a0tun, um Frauen gezielt f\u00fcr den IT<\/span><\/span>–<\/span><\/span><\/span>Bereich zu gewinnen und in ihrer Weiterentwicklung zu unterst\u00fctzen<\/span>?<\/span><\/span><\/p>\n<\/div>\n

        Wenke Wei\u00dfmann:\u00a0<\/strong>Aus meiner Sicht bleiben Frauen nicht weg, weil sie IT nicht k\u00f6nnen oder\u00a0nicht sexy finden. Sie bleiben weg,\u00a0weil bestimmte Rahmenbedingungen nicht zu ihrem Leben passen. Und genau da sollten F\u00fchrungskr\u00e4fte ansetzen.\u00a0<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n

        F\u00fchrung sollte Potenziale fr\u00fch erkennen und Menschen entwickeln, nicht erst, wenn sie schon performen. In der Frauenf\u00f6rderung k\u00f6nnten wir da noch st\u00e4rker werden, zum Beispiel durch\u00a0Talentreviews, die weniger auf die Person im engeren Sinne schauen, sondern neutraler auf Kompetenzen und Potenziale. Und, da bin ich wieder bei der Sichtbarkeit, durch Vorbilder: Wir ben\u00f6tigen mehr weibliche\u00a0Role\u00a0Models, in denen sich Frauen wiederfinden k\u00f6nnen.\u00a0<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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        \n Bettina Rees <\/p>\n\n

        Redakteurin der REWE Group Unternehmenskommunikation<\/p>\n \n

        \n Alle Inhalte anzeigen<\/span>\n <\/p>\n <\/div>\n<\/a>\n\n <\/div>\n <\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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