{"id":47184,"date":"2026-02-09T15:06:00","date_gmt":"2026-02-09T14:06:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.rewe-group.com\/de\/?p=47184"},"modified":"2026-02-12T11:02:48","modified_gmt":"2026-02-12T10:02:48","slug":"vom-marktmanager-zum-kaufmann-in-kiel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rewe-group.com\/de\/presse-und-medien\/newsroom\/stories\/vom-marktmanager-zum-kaufmann-in-kiel\/","title":{"rendered":"Vom Marktmanager zum Kaufmann in Kiel\u00a0"},"content":{"rendered":"\n
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Wenn Moritz Breske eine Runde durch sein REWE Center am Winterbeker Weg dreht, ist er ein Weilchen unterwegs. Das liegt nat\u00fcrlich an der schieren Dimension, einerseits. 7.000 Quadratmeter misst die Verkaufsfl\u00e4che, da sind\u00b4s von der Theke zur Kasse schon ein paar Meter. Der andere Grund: Auf der Strecke begegnet der Kaufmann der einen und anderen seiner Mitarbeitenden und Kund:innen, mit denen er gerne ein paar Worte wechselt. Besonders stolz ist Moritz Breske, wenn er seiner Kundschaft behilflich sein kann. Einmal, so erz\u00e4hlt er, traf er mitten im Markt eine Kundin, die ihre Arme voll mit Ware hatte. Gefragt, ob sie einen Einkaufskorb br\u00e4uchte, entgegnete die Frau: Ja, gerne. Eigentlich wollte ich ja gar nicht so viel kaufen.<\/q> In diesen Momenten wei\u00df der H\u00e4ndler: Ich habe einen guten Job gemacht. Dann geht mir als Kaufmann das Herz auf.<\/q><\/p>\n <\/div>\n\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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Das Unternehmer-Gen liegt\u00a0Breske\u00a0im Blut<\/h2>\n

Reparierte und verkaufte Gro\u00dfvater Johann Breske noch Autos eines amerikanischen Herstellers, so schl\u00e4gt das Enkelherz f\u00fcr Lebensmittel. Das zeigte sich bereits in ganz jungen Jahren. Schon mit drei Jahren f\u00fchrte er in seinem Kaufmannsladen erste Verkaufsgespr\u00e4che. Sp\u00e4ter in der Schule setzte es den ersten und einzigen Tadel, als ich meinen Mitsch\u00fcler:innen nach Silvester noch B\u00f6ller verkaufen wollte<\/q>, erz\u00e4hlt er augenzwinkernd.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n

Da war es naheliegend, dass das Verkaufstalent unmittelbar nach der Mittleren Reife eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann absolvierte, damals noch bei Sky (Coop Kiel). Es folgten die klassischen Stationen Marktleiter-Assistent mit Anfang 20, stellvertretender Marktleiter in Eckernf\u00f6rde und Marktleiter in Flensburg. Und dann kam das erste Gro\u00dfprojekt: die Integration des Kieler \u201ePlaza\u201c-Marktes* in die REWE Nord. Das war eine Z\u00e4sur, weil die Coop Kiel, 1899 gegr\u00fcndet, hier im Norden eine Institution war.<\/q> Doch der ehrgeizige Jungmanager erkannte schnell seine Chancen. Nach Jahren der Stagnation bei Sky infolge erheblichen Investitionsstaus gab es endlich finanziellen Spielraum.\u00a0Breske\u00a0konnte neue Leute einstellen. \u201cIch habe das erste Mal Wachstum erlebt\u201d, blickt er zur\u00fcck.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n <\/div>\n\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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Wechsel nach Kiel als Marktmanager <\/h2>\n

Krasser noch als die Umstellung von Sky\/Plaza auf REWE war die Gew\u00f6hnung an die Fl\u00e4che: von 1.800 Quadratmetern in Flensburg auf 7.000 an der F\u00f6rde. Eine Riesenaufgabe, verbunden mit Riesenchancen. Dank des breiten und tiefen Sortimentes konnten wir viele Akzente setzen und endlich richtig loslegen<\/q>, erinnert sich der 37-J\u00e4hrige, der das neue\u00a0REWE Center\u00a0im Jahr 2019 zun\u00e4chst als festangestellter Marktmanager f\u00fchrte. Der Erfolg lie\u00df nicht lange auf sich warten: Wir haben schnell neue\u00a0Kund:innen\u00a0gewonnen, darunter viele j\u00fcngere.<\/q><\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n

Als er die Chance erhielt, sich als Kaufmann auf das komplett modernisierte Gesch\u00e4ft in seiner Heimatstadt zu bewerben, musste Moritz\u00a0Breske\u00a0nicht lange \u00fcberlegen. Er absolvierte erfolgreich das Assessment-Center, bewarb sich und bekam den Zuschlag. Seit vergangenem Sommer ist er nun Herr \u00fcber ein breites und tiefes Sortiment mit 45.000 Artikeln und Chef von 170 Mitarbeitenden.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n <\/div>\n\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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\n \"Glasfassade\n <\/div>\n <\/a>\n <\/div>\n <\/div>\n
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7.000 Quadratmeter Verkaufsfl\u00e4che voller Sortiment, das keine W\u00fcnsche offenl\u00e4sst.<\/h2> <\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n
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Dankbar f\u00fcr Freunde und F\u00f6rderer <\/h2>\n

Dankbar erinnert sich der junge Kaufmann an seine Startphase: Ohne Unterst\u00fctzung w\u00e4re das alles nicht m\u00f6glich gewesen. Zentralseits haben Dirk Stemmann (Verkaufsleiter Gebiet 14) und Ren\u00e9 Jakob (damals Gebietsmanager Vertrieb, heute Verkaufsleiter) die Leitplanken vorgegeben, innerhalb derer ich mich austoben und meinen pers\u00f6nlichen Federstrich einbringen konnte.<\/q>\u00a0<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n

Nachhaltig beeindruckt hat ihn die Hilfsbereitschaft der\u00a0Kaufleute-Kolleg:innen\u00a0w\u00e4hrend der Einarbeitungsphase: Es gibt eine ganze Reihe Kollegen, die ich jederzeit anrufen und denen ich \u00b4dumme\u00b4 Fragen stellen kann. Die haben alle mal klein angefangen und ein gro\u00dfes Interesse daran, dass du das auch hinkriegst. Da\u00a0besteht \u00fcberhaupt\u00a0kein Konkurrenzdruck.<\/q>\u00a0 Und so startete der junge Kaufmann mit einem Vertrauensvorschuss \u2013 aber auch der klaren Erwartungshaltung: \u201cMach uns, der REWE, keine Schande.\u201d<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n <\/div>\n\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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Es gibt eine ganze Reihe Kollegen, die ich jederzeit anrufen und denen ich \u00b4dumme\u00b4 Fragen stellen kann. Die haben alle mal klein angefangen und ein gro\u00dfes Interesse daran, dass du das auch hinkriegst. Da\u00a0<\/span>besteht \u00fcberhaupt<\/span> kein Konkurrenzdruck.<\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n <\/div>\n

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Moritz Breske , REWE-Kaufmann<\/p>\n <\/div>\n <\/div>\n

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\n \"Portaet\n <\/div>\n <\/div>\n

Moritz Breske , REWE-Kaufmann<\/p>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n

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In dieser Zeit hat der Unternehmensgr\u00fcnder die genossenschaftlichen Strukturen der REWE Group kennen- und sch\u00e4tzen gelernt. Die Mitarbeit in den Gremien ist eine M\u00f6glichkeit, REWE etwas zur\u00fcckzugeben<\/q>, findet Moritz, der beispielsweise im Themen-Expertenkreis IT mitwirkt.\u00a0<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n

Nicht minder wichtig war f\u00fcr Moritz der private R\u00fcckhalt: Mitten in der turbulenten Gr\u00fcndungsphase hat\u00a0er quasi\u00a0nebenbei geheiratet, ein Haus gekauft, renoviert und ist Vater geworden.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n <\/div>\n\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Mit dem Team auf Augenh\u00f6he <\/h2>\n

Die in der Genossenschaft erlebte Kultur des Vertrauens lebt Moritz auch mit seinem Team: Meine Aufgabe ist, meinem F\u00fchrungsteam meine Vision zu vermitteln und darauf zu vertrauen, dass unsere Mitarbeitenden innerhalb der Leitplanken selbstst\u00e4ndig die richtigen Entscheidungen treffen. Den Markt habe ich in f\u00fcnf Bereiche eingeteilt. F\u00fcr jeden gibt es einen Assistenten und jeweils zwei untergeordnete Teamleitungen. Einmal monatlich kommen alle\u00a0<\/span>Teamleiter:innen<\/span>\u00a0zum Austausch zusammen. Ich sage, was ich mir w\u00fcnsche, umgekehrt sagen mir unsere F\u00fchrungskr\u00e4fte, was sie von mir ben\u00f6tigen, damit sie ihren Job noch besser machen k\u00f6nnen. Ich bin immer wieder beeindruckt, welche\u00a0<\/span>tollen<\/span>\u00a0Einf\u00e4lle dabei entstehen.<\/q>\u00a0<\/span><\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n <\/div>\n\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n

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Die in der Genossenschaft erlebte Kultur des Vertrauens lebt Moritz auch mit seinem Team <\/h2>
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