{"id":46226,"date":"2025-11-05T10:09:59","date_gmt":"2025-11-05T09:09:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.rewe-group.com\/de\/?p=46226"},"modified":"2025-11-13T09:20:13","modified_gmt":"2025-11-13T08:20:13","slug":"kaufmann-statt-wiesn-wirt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rewe-group.com\/de\/presse-und-medien\/newsroom\/stories\/kaufmann-statt-wiesn-wirt\/","title":{"rendered":"\u201eMan merkt erst, wie wertvoll die Genossenschaft ist, wenn man selbst auf diesem Weg geht.“"},"content":{"rendered":"\n
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D<\/span>ie n\u00e4chste Generation <\/span>der Familie<\/span> R\u00f6ckenschu\u00df<\/span> meister<\/span>t den Spagat <\/span>zwischen Tradition und <\/span>Moderne<\/span>.<\/span> Warum er den Handel der Gastronomie vorzieht<\/span> und wie er Berufung und Familie unter einen Hut bringt, verr\u00e4t <\/span>Ko<\/span>r<\/span>binian <\/span>R\u00f6ckenschu\u00df<\/span> hier.<\/span><\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n <\/div><\/div>\n\n\n\n

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M\u00fcnchen, ein fr\u00fcher Vormittag. Wer Korbinian R\u00f6ckenschu\u00df auf dem Weg in seinen REWE-Markt begleitet, sieht sofort, was ihn antreibt: N\u00e4he zu den Menschen, Liebe zur Stadt \u2013 und die Freude an einem Gesch\u00e4ft, das er als B\u00fchne versteht. Schon auf der Fahrt vorbei an den Aufbauarbeiten f\u00fcrs Oktoberfest huscht ein L\u00e4cheln \u00fcber sein Gesicht. Wie ein kleines Kind freue ich mich jedes Jahr auf die Wiesn<\/q>, sagt er. F\u00fcr ihn mehr als ein Volksfest \u2013 ein St\u00fcck Sehnsucht. Denn w\u00e4hrend sein Onkel Gastronom war, tr\u00e4umte Korbinian selbst immer davon, einmal Wiesnwirt zu sein.<\/span>\u00a0<\/span>\u00a0<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n <\/div>\n\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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\u00dcber:<\/h2>

\n Korbinian R\u00f6ckenschu\u00df <\/p>\n\n \n

\n REWE-Kaufmann <\/p>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n

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Wurzeln in Unterbrunn<\/h2>\n

Die R\u00f6ckenschu\u00df\u00b4 stammen aus Unterbrunn, einem kleinen Ort s\u00fcdlich von M\u00fcnchen. Der Urgro\u00dfvater f\u00fchrte dort einen Kramerladen, der heute als Caf\u00e9 von Korbinians Mutter betrieben wird. An der Rolltreppe im Markt h\u00e4ngt ein Schwarz-Wei\u00df-Foto: Der Gro\u00dfvater als Bub vor dem Laden. Wenn ich daran vorbeigehe, sehe ich, woher ich komme<\/q>, sagt R\u00f6ckenschu\u00df. Tradition als Fundament, Moderne als t\u00e4gliche Aufgabe.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n <\/div>\n\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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Vom Hotel zur Handelsschule<\/h2>\n

Schon fr\u00fch zog es ihn in die Gastronomie. Er machte eine Ausbildung im Kempinski, kellnerte auf der Wiesn und merkte: Hier pulsiert das Leben, hier gibt es B\u00fchne und Verantwortung. Doch die unregelm\u00e4\u00dfigen Arbeitszeiten und der Gedanke an Familie lie\u00dfen ihn umdenken. Ich wollte selbst gestalten, aber auch planbar leben.<\/q> Also sattelte er auf ein BWL-Studium um, das ihm die betriebswirtschaftlichen Grundlagen gab.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n

\u00dcber seine Stationen als Gebietsmanager bei Norma und als Marktmanager bei REWE lernte er den Handel von der Pike auf kennen. Das Sch\u00f6ne war: Ich konnte viel ausprobieren und hatte immer Leute, die mich gef\u00f6rdert haben.<\/q> Besonders wichtig war f\u00fcr ihn die Unterst\u00fctzung durch REWE selbst. Man merkt erst, wie wertvoll die Genossenschaft ist, wenn man selbst auf diesem Weg geht. Ich habe gelernt, dass man nicht alles allein schaffen muss \u2013 Beratung, Erfahrung, R\u00fcckhalt von Kollegen und Gebietsmanagern waren Gold wert.<\/q><\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n <\/div>\n\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Es gibt Tage, da sehe ich zehnmal den gleichen Kunden. Einmal kauft er sich ein Wasser, dann ein Sandwich, dann Zigaretten.<\/p>\n<\/blockquote>\n <\/div>\n

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Korbinian R\u00f6ckenschu\u00df<\/p>\n <\/div>\n <\/div>\n

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Korbinian R\u00f6ckenschu\u00df<\/p>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n

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Korbinian R\u00f6ckenschu\u00df ein Kaufmann, kein Einzelk\u00e4mpfer.<\/p>\n<\/div> <\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n

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Der Sprung in die Selbstst\u00e4ndigkeit<\/h2>\n

2019 kam der gro\u00dfe Schritt: der eigene REWE in der M\u00fcnchner Innenstadt. F\u00fcr R\u00f6ckenschu\u00df ein Herzensprojekt \u2013 auch wenn die Startphase hart war. Ich habe mir zu viele Gedanken gemacht. Am Anfang lief es nicht so gut. Aber irgendwann habe ich gelernt, Geduld zu haben.<\/q><\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n

Dann kam Corona \u2013 und damit die vielleicht schwerste Pr\u00fcfung. W\u00e4hrend Superm\u00e4rkte in Wohngebieten Rekordums\u00e4tze einfuhren, litt sein Innenstadtmarkt mit seiner stark von Laufkundschaft abh\u00e4ngigen Struktur massiv. Das war brutal. Wir hatten keine Nachbarschaft, die uns den Laden vollgemacht hat. Unsere Kunden sind Touristen, Studenten, Leute aus den Arztpraxen oder den umliegenden Gesch\u00e4ften nebenan \u2013 und die blieben auf einmal weg.<\/q> Doch er hielt durch, justierte nach, passte Sortimente an. Heute l\u00e4uft der Markt stabil, hat sich seinen Platz in der Innenstadt erarbeitet.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n <\/div>\n\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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Ein Markt im Herzen der Stadt <\/h2>\n

Sein REWE ist kein typischer Nahversorger. Er lebt von Laufkundschaft, von den kurzen Begegnungen und Stammkunden, die ihn auf der Stra\u00dfe gr\u00fc\u00dfen. Es gibt Tage, da sehe ich zehnmal den gleichen Kunden. Einmal kauft er sich ein Wasser, dann ein Sandwich, dann Zigaretten.<\/q><\/p>\n

Mittags herrscht gesch\u00e4ftiges Treiben. Die Kunden haben Salatboxen oder Backwaren in der Hand, die Selbstbedienungskassen summen, die Schlange l\u00f6st sich schnell auf. R\u00f6ckenschu\u00df l\u00e4chelt: Das ist das Sch\u00f6ne und das Anstrengende \u2013 du bist nie fertig.<\/q> St\u00e4ndig f\u00fcgt er Regalreihen hinzu, sucht nach mehr Sortiment, obwohl der Platz kaum reicht. Wenn ich k\u00f6nnte, w\u00fcrde ich sofort die Wand durchbrechen und 100 Quadratmeter dazunehmen.<\/q> Stattdessen optimiert er im Detail, rechnet nach, passt an.<\/p>\n <\/div>\n\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Man merkt erst, wie wertvoll die Genossenschaft ist, wenn man selbst auf diesem Weg geht. Ich habe gelernt, dass man nicht alles allein schaffen muss \u2013 Beratung, Erfahrung, R\u00fcckhalt von Kollegen und Gebietsmanagern waren Gold wert.<\/p>\n<\/blockquote>\n <\/div>\n

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Korbinian R\u00f6ckenschu\u00df<\/p>\n <\/div>\n <\/div>\n

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Korbinian R\u00f6ckenschu\u00df<\/p>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n

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Korbinian R\u00f6ckenschu\u00df, kurze Begegnungen mit Stammkunden.<\/p>\n<\/div> <\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n

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Rat an neue Kaufleute<\/h2>\n

Auf die Frage, was er jungen Kaufleuten mitgeben m\u00f6chte, antwortet er mit Nachdruck: Man braucht keine Angst zu haben. Kunde, Mitarbeiter, Ware \u2013 das kennen sie schon aus ihrem Alltag. Der Rest ergibt sich. Wichtig ist, dass man sich nicht zu schade ist, einfach mal zu fragen. Wenn ich h\u00e4nge, rufe ich Kollegen an \u2013 oder den Gebietsmanager. Pragmatismus hilft mehr als Perfektionismus.<\/q> Sein Rezept: Gelassenheit, Geduld und Netzwerken. Wir sind Kaufleute, keine Einzelk\u00e4mpfer. Man muss nicht alles allein k\u00f6nnen.<\/q><\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n <\/div>\n\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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Familie als Gegenpol<\/h2>\n

So sehr ihn der Markt fordert, so klar sind seine Priorit\u00e4ten. Arbeit wird nie langweilig, aber ich will auch Familienvater bleiben.<\/q> Deshalb f\u00e4hrt er \u00f6fters gegen 16 Uhr nach Hause, holt Sohn Korbinian \u2013 die f\u00fcnfte Generation tr\u00e4gt den Namen \u2013 vom Fu\u00dfball ab und freut sich auf Tochter Johanna, deren Namen seine Frau aussuchen durfte. Die Kinder sollen mich jetzt erleben. Wenn sie 14 sind, sagen sie vielleicht eh: Papa, lass mich in Ruhe.<\/q> Seine Frau unterst\u00fctzt ihn mit den B\u00fcroarbeiten im Hintergrund von zu Hause aus. Und der erste Weg am Morgen f\u00fchrt um kurz nach f\u00fcnf Uhr immer noch ins Caf\u00e9 der Mutter \u2013 zur\u00fcck zu den Wurzeln.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n <\/div>\n\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Blick nach vorn<\/h2>\n

Mit 38 Jahren sieht er sich noch lange nicht am Ziel. Vielleicht kommt irgendwann ein zweiter Markt dazu, l\u00e4ndlicher, mit mehr Platz. Aber das muss passen \u2013 und wirtschaftlich sinnvoll sein.<\/q> Noch genie\u00dft er die Stadt, die Herausforderung, den t\u00e4glichen Wettlauf um die beste L\u00f6sung. Und w\u00e4hrend die Kunden im Markt weiter durch die G\u00e4nge str\u00f6men, die Salatsch\u00fcsseln klappern und die Kassen piepen, wirkt Korbinian R\u00f6ckenschu\u00df zufrieden. Kaufmann, Familienvater, Stadtmensch \u2013 und einer, der wei\u00df, dass Tradition und Zukunft in einem Markt perfekt dirigiert zusammenfinden k\u00f6nnen.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n <\/div>\n\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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\n Alexander Haubrichs <\/p>\n\n

Freier Redakteur <\/p>\n \n

\n Alle Inhalte anzeigen<\/span>\n <\/p>\n <\/div>\n<\/a>\n\n <\/div>\n <\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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    Pressemitteilung<\/p>\n

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    16. Juli 2026<\/p>\n

    Erster ZooRoyal Tierfachmarkt NRWs er\u00f6ffnet<\/h3> <\/div>\n <\/div>\n <\/a>\n <\/button>\n<\/div>\n <\/li>\n
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    1. Juli 2026<\/p>\n

    Von Null auf Wau: REWE-Kaufmann Simon Bacher auf seinem Weg zum ersten\u00a0ZooRoyal-Fachmarkt in NRW\u00a0<\/h3> <\/div>\n <\/div>\n <\/a>\n <\/button>\n<\/div>\n <\/li>\n
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    11. Mai 2026<\/p>\n

    Frauen in der Genossenschaft: \u201eMit einem eigenen Markt belohnt man sich selbst\u201c<\/h3> <\/div>\n <\/div>\n <\/a>\n <\/button>\n<\/div>\n <\/li>\n
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    24. Februar 2026<\/p>\n

    Sebastian Stein: Vom nahkauf-Vertriebschef zum REWE-Kaufmann\u00a0\u00a0<\/h3> <\/div>\n <\/div>\n <\/a>\n <\/button>\n<\/div>\n <\/li>\n
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