{"id":39744,"date":"2024-08-27T09:02:37","date_gmt":"2024-08-27T07:02:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.rewe-group.com\/de\/?p=39744"},"modified":"2024-08-27T10:04:13","modified_gmt":"2024-08-27T08:04:13","slug":"penny-rumaenien-tradition-und-moderne-vereint","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rewe-group.com\/de\/presse-und-medien\/newsroom\/stories\/penny-rumaenien-tradition-und-moderne-vereint\/","title":{"rendered":"PENNY Rum\u00e4nien: Tradition und Moderne vereint"},"content":{"rendered":"\n
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Es war als Auslandsaufenthalt geplant und sollte das weitere Leben pr\u00e4gen. Im Interview berichten Franziska Fettke und Fabian Voichita \u00fcber ihre Erfahrungen bei PENNY Rum\u00e4nien. Ein Gespr\u00e4ch \u00fcber abenteuerliche Autofahrten, b\u00e4rige Begegnungen und \u00fcber die \u00c4hnlichkeiten von rum\u00e4nischer und k\u00f6lscher Mentalit\u00e4t. <\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n <\/div><\/div>\n\n\n\n

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Habt ihr von vornherein vorgehabt, ins Ausland zu gehen und angestrebt, au\u00dferhalb des Heimatlandes berufliche Erfahrungen zu sammeln, oder hat sich dieser Karriereschritt ergeben? Wenn ja, wie?<\/strong><\/p>\n<\/div>\n

Franziska Fettke:<\/strong> Ich hatte eigentlich f\u00fcr 2020 mein Auslandssemester auf Bali mit anschlie\u00dfendem Praxiseinsatz bei der REWE Far East in Hongkong geplant. Das hat aber wegen der Pandemie nicht geklappt. Durch einen gl\u00fccklichen Zufall sprach ich mit Benjamin W\u00f6lk, Einkaufsleiter Discount Frische, \u00fcber PENNY International und die M\u00f6glichkeiten, ins Ausland zu gehen. Noch am selben Wochenende habe ich mit meinen engsten Freunden und meinen Eltern \u00fcber einen m\u00f6glichen Auslandseinsatz gesprochen und sofort deren Unterst\u00fctzung zugesagt bekommen. In der Woche darauf habe ich mit meinem damaligen Chef gesprochen, der \u00fcber reichlich Auslandserfahrung mit REWE verf\u00fcgt und meine Bewerbung weiterleitete. Christoph Matschke, Executive Advisor, empfahl mir schlie\u00dflich Rum\u00e4nien. Ein halbes Jahr sp\u00e4ter traf ich Michael J\u00e4ger, Bereichsvorstand PENNY International, und Daniel Gross, CEO PENNY Rum\u00e4nien, auf einem Kennenlern-Termin in Bukarest. Ein gro\u00dfes Dankesch\u00f6n an dieser Stelle an alle, die mich unterst\u00fctzt haben! <\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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\u00dcber:<\/h2>

\n Franziska Fettke <\/p>\n\n

Project Managerin<\/p>\n \n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Ist es euch leicht gefallen, K\u00f6ln tempor\u00e4r hinter Euch zu lassen?<\/strong><\/p>\n<\/div>\n

Franziska Fettke: <\/strong>Ich liebe K\u00f6ln, bin hier zu Hause und im Karnevalsverein extrem eingebunden. Trotzdem habe ich mich daf\u00fcr entschieden, weil es eine gro\u00dfe berufliche Chance und mein pers\u00f6nlicher Wunsch war. <\/p>\n

Fabian Voichita: <\/strong>W\u00e4hrend der ersten zwei Jahre bei PENNY International war ich mehr in den L\u00e4ndern unterwegs als zu Hause, sodass mir der Schritt ins Abenteuer aus meiner Wahlheimat K\u00f6ln nach Bukarest relativ leicht gefallen ist.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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\u00dcber:<\/h2>

\n Fabian Voichika <\/p>\n\n

Senior Category Buyer <\/p>\n \n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n

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Wie leicht oder schwer ist euch die Eingew\u00f6hnung in Rum\u00e4nien gefallen? Wie hoch war die Sprachh\u00fcrde?<\/strong><\/p>\n<\/div>\n

Fabian Voichita:<\/strong> Die ersten drei Monate waren extrem herausfordernd. Es war f\u00fcr mich ein komplett neues Aufgabenfeld, da ich mit der Position als S\u00fc\u00dfwareneink\u00e4ufer und Category Manager und mit den Systemen noch nicht vertraut war. In Rum\u00e4nien kann zwar fast jeder Englisch, jedoch st\u00f6\u00dft man beruflich irgendwann an seine Grenzen, zum Beispiel bei der Bearbeitung der Handzettel oder in gro\u00dfen Bereichsmeetings in Landessprache. In diesen F\u00e4llen haben mich meine Kolleg:innen unterst\u00fctzt oder sind zu den Terminen anfangs mitgekommen. Parallel zu meiner Einarbeitung habe ich noch einen Intensiv-Sprachkurs absolviert.<\/p>\n

Franziska Fettke: <\/strong>\u00c4hnlich, was das Berufliche angeht. Obwohl einige meiner Kolleg:innen sogar Deutsch sprechen und die Unternehmenssprache Englisch ist, habe ich von Anfang an zweimal die Woche einen rum\u00e4nischen Sprachkurs belegt, um zumindest kleinere Konversationen mit meinen Kolleg:innen in der Landessprache f\u00fchren zu k\u00f6nnen. Zus\u00e4tzlich war es f\u00fcr mich ein komplett neues Aufgabenfeld. Ich war urspr\u00fcnglich Category-Management-Assistentin, bin hier in Rum\u00e4nien im Strategie- und Projektmanagement eingesetzt. Zudem bin ich direkt nach Karneval umgezogen. Der Kontrast, zum \u00b4k\u00f6lschen Lebensgef\u00fchl\u00b4 und dann der Umzug in eine fremde Stadt, eine andere Kultur und eine neue berufliche Herausforderung, der war schon extrem. <\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Die Unterst\u00fctzung durch die Kolleg:innen in Rum\u00e4nien war grandios.<\/p>\n<\/blockquote>\n <\/div>\n

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Fabian Voichika, Senior Category Buyer <\/p>\n <\/div>\n <\/div>\n

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Fabian Voichika, Senior Category Buyer <\/p>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n

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Wie haben euch die Kolleginnen und Kollegen aufgenommen? Gab es da Unterst\u00fctzung?<\/strong><\/p>\n<\/div>\n

Fabian Voichita:<\/strong> Ja, da muss sich niemand Sorgen machen, der oder die ins Ausland geht. Die Unterst\u00fctzung der Kolleg:innen war grandios. Sie halfen auch \u00fcber berufliche Themen hinaus, gaben mir gerne Tipps f\u00fcr Restaurants oder Sehensw\u00fcrdigkeiten. Ich bin immer auf offene Ohren und die volle Unterst\u00fctzung gesto\u00dfen und konnte mir in der Zeit einen gro\u00dfen und engen Freundeskreis in Rum\u00e4nien aufbauen. Mit vielen Kolleg:innen stehe ich noch heute im engen Austausch.<\/p>\n

Franziska Fettke:<\/strong> Ich bekomme viele Hintergrundinformationen und Empfehlungen f\u00fcr Restaurants und besondere Sehensw\u00fcrdigkeiten in Rum\u00e4nien von meinen Kolleg:innen. Meine Chefin und ich haben uns von Anfang an sehr gut verstanden und daraus ist eine richtig gute Freundschaft entstanden. <\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Nochmal zur\u00fcck zu den Herausforderungen. Welchen seid ihr begegnet \u2013 beruflich, privat und kulturell?<\/strong><\/p>\n<\/div>\n

Fabian Voichita:<\/strong> Das Arbeitstempo und die Belastung zu Beginn waren enorm hoch, da sich die ganze Landesgesellschaft im Umbruch befand. Es gab einen rasant wachsenden Markt und daraus resultierend eine positive Unruhe und den Antrieb, mit diesen Anforderungen Schritt zu halten. So wie man es hier in Deutschland kennt, f\u00fcr viele Themen eine Schnittstelle oder ein Support-Team zu haben, das gab es damals vor Ort nicht.<\/p>\n

Ein Beispiel: Nachdem wir den Vertrag mit dem rum\u00e4nischen Fu\u00dfballverband geschlossen hatten, wollten wir eine Kundenkampagne f\u00fcr die damalige Fu\u00dfball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich starten. Diese Kampagne sollte Trikots und Fanartikel enthalten, und ich hatte drei Monate Zeit bis zum Aktionsstart – f\u00fcr Non-Food-Artikel eigentlich eine v\u00f6llig unrealistische Zeitvorgabe. Wir entwarfen also selbst Fanartikel und Kleidung, die wir aufgrund der K\u00fcrze der Zeit aus Rum\u00e4nien beschaffen mussten. Unsere Qualit\u00e4tsabteilung war f\u00fcr die \u00dcberpr\u00fcfung und Abnahme dieser Artikel damals aber nicht ausgerichtet. Ich habe deshalb eine Woche vor Aktionsstart Muster aller Bekleidungen mit nach Hause genommen, sie vermessen und zehnmal in allen Programmstufen durchgewaschen. Danach habe ich die Artikel wieder vermessen, um zu pr\u00fcfen, ob das Material und die Aufdrucke halten. In den drei Monaten habe ich wenig geschlafen. Aber ich sehe heute noch Leute mit den T-Shirts und Pullovern in Rum\u00e4nien auf der Stra\u00dfe…<\/p>\n

Franziska Fettke: <\/strong>Ich kann erg\u00e4nzend dazu von den Herausforderungen beim Autofahren berichten. Die Stra\u00dfen, besonders w\u00e4hrend der Rush-Hour, sind extrem \u00fcberf\u00fcllt. Hinzu kommt das Fahren im mehrspurigen Kreisverkehr. Mir war die zul\u00e4ssige H\u00f6chstgeschwindigkeit aus verschiedenen Gr\u00fcnden nicht immer ganz klar, daher habe ich von meinem Arbeitskollegen den Tipp bekommen \u201eGo with the flow!\u201c. Seitdem halte ich mich daran und fahre damit wortw\u00f6rtlich sehr gut. <\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Die offene Einstellung hat mich beeindruckt.<\/p>\n<\/blockquote>\n <\/div>\n

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Franziska Fettke, Project Managerin<\/p>\n <\/div>\n <\/div>\n

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Franziska Fettke, Project Managerin<\/p>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n

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Was nehmt ihr aus Rum\u00e4nien f\u00fcr eure weitere berufliche Karriere und f\u00fcr euch selbst mit?<\/strong><\/p>\n<\/div>\n

Franziska Fettke:<\/strong> Die Kultur, diese offene und lebensfrohe Einstellung der Rum\u00e4n:innen. Nicht nur auf der Arbeit, auch im privaten Umfeld merke ich, dass sie alle Lust darauf haben, etwas zu erleben und zu erreichen. Was ich auch sch\u00f6n finde, das ist ihr Traditionsbewusstsein. Ich hatte die M\u00f6glichkeit, mit einer Freundin und ihrer Familie das orthodoxe Osterfest zu feiern. Am Samstag gingen wir um Mitternacht in die Kirche, am folgenden Tag haben wir alle zusammen gegessen, es gab jede Menge traditioneller Speisen…<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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Das h\u00f6rt sich ja wirklich so an, als w\u00e4rst du schon voll integriert und angekommen\u2026<\/p>\n<\/div>\n

Franziska Fettke: <\/strong>Ja, ich w\u00fcrde sagen, ich habe auch viel daf\u00fcr getan, dass ich mich hier auch sozial integriert habe. Das war mir sehr wichtig. Und: Beruflich stellt ein solcher Auslandsaufenthalt eine riesige Chance dar. Ich empfinde es als gro\u00dfe Wertsch\u00e4tzung, dass die REWE Group mir diese M\u00f6glichkeit er\u00f6ffnet. <\/p>\n

Fabian Voichita: <\/strong>F\u00fcr mich pers\u00f6nlich habe ich die Erkenntnis mitgenommen, dass es nicht viel braucht, um gl\u00fccklich zu sein. Traditionen werden hier hochgehalten, die Familie ist ein sehr wichtiger Lebensbestandteil. Trotzdem hat man diese Modernit\u00e4t, den Fortschritt und ist sehr digital unterwegs. Die Rum\u00e4n:innen schaffen es, beides miteinander zu verbinden. Sie arbeiten hart und nutzen dann jede freie Minute f\u00fcr Freunde und Familie. Mit Blick auf meine T\u00e4tigkeit als Eink\u00e4ufer bin ich froh, dass ich diese Erfahrungen kulturell und beruflich machen konnte. Ich habe einen kompletten Perspektivwechsel durchlaufen, verschiedene Verhandlungsstile und eine gro\u00dfe Bandbreite an Lieferanten kennengelernt. So konnte ich meinen eigenen Werkzeugkasten f\u00fcllen und meinen pers\u00f6nlichen Stil finden. Dieser Perspektivwechsel hilft mir auch in meiner heutigen T\u00e4tigkeit bei der Zusammenarbeit mit internationalen Kolleg:innen. <\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Rum\u00e4nien – Beeindruckende Landschaften und imposante Geb\u00e4ude<\/h2>
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