{"id":38648,"date":"2024-07-15T20:01:51","date_gmt":"2024-07-15T18:01:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.rewe-group.com\/de\/?p=38648"},"modified":"2025-01-10T15:10:58","modified_gmt":"2025-01-10T14:10:58","slug":"die-rewe-group-steht-solide-da-und-waechst-stabil-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rewe-group.com\/de\/presse-und-medien\/newsroom\/stories\/die-rewe-group-steht-solide-da-und-waechst-stabil-weiter\/","title":{"rendered":"\u201eDie REWE Group steht solide da und w\u00e4chst stabil weiter.\u201c"},"content":{"rendered":"\n
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Das Handelsblatt meldete k\u00fcrzlich, dass \u201cREWE hohe Schulden belasten\u201d. Nun stellt CFO Telerik Schischmanow im Interview mit demselben Medium klar, dass die REWE Group solide aufgestellt ist. Und auch wir haben mit ihm anl\u00e4sslich der Berichterstattung \u00fcber die finanzielle Situation der REWE Group gesprochen und den Faktencheck gemacht.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n <\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Herr Schischmanow, das Handelsblatt ver\u00f6ffentlichte k\u00fcrzlich einen Artikel mit dem Titel \u201eREWE dr\u00fccken hohe Schulden\u201c bzw. 16 Mrd. Euro Schulden belasten REWE \u2013 Banken verdienen mehr als Eigner<\/q>. Das k\u00f6nne man angeblich dem aktuellen Gesch\u00e4ftsbericht entnehmen. Was sagen Sie als CFO? Wie steht es um die REWE Group?<\/strong><\/p>\n<\/div>\n

Telerik Schischmanow:<\/strong> Die Aussagen in dem Artikel sind \u2013 das muss ich so deutlich sagen \u2013 nicht richtig. Da sind v\u00f6llig falsche Schl\u00fcsse gezogen worden und da wurden Thesen abgeleitet, die nicht haltbar sind. Fakt ist: Wir hatten 2023 das beste Jahr unserer Unternehmensgeschichte. Die REWE Group ist solide und stabil aufgestellt.<\/p>\n

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\u00dcber:<\/h2>

\n Telerik Schischmanow <\/p>\n\n

Mitglied des Vorstands \u2013 Finanzen (Chief Financial Officer)<\/p>\n \n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n

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Was sagt denn die renommierte Rating Agentur Standard&Poors dazu? Die REWE Group l\u00e4sst ihr Gesch\u00e4ftsprofil sowie ihre finanzielle Situation seit Jahren durch Standard & Poor\u2019s (S&P) bewerten. Mit welchem Ergebnis?<\/strong><\/p>\n

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Telerik Schischmanow:<\/strong> Richtig, Standard & Poor\u2019s hat die REWE Group 2010 erstmals mit einem Rating bewertet. Vor zwei Jahren folgte sogar ein Upgrade \u2013 von BBB- auf BBB. Das ist ein gutes Rating f\u00fcr einen Handelskonzern. Das Rating hat insgesamt 22 Stufen, wir wurden mit Stufe neun bewertet \u2013 das ist mehr als mittelm\u00e4\u00dfig. In der Vergleichsgruppe mit anderen europ\u00e4ischen Wettbewerbern liegen wir innerhalb des Lebensmittelhandels gleichauf. Im Touristik-Vergleich liegt unser gr\u00f6\u00dfter Mitbewerber sogar f\u00fcnf Stufen unter uns.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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Eine These des Artikels war, dass Banken mehr verdienen als unsere Anteilseigner. Wie erkl\u00e4ren Sie das unseren Kaufleuten? <\/strong><\/p>\n<\/div>\n

Telerik Schischmanow:<\/strong> Die These ist nicht haltbar. Unsere Zinszahlungen an Banken und andere Kreditgeber belaufen sich auf 76,5 Millionen Euro. Abz\u00fcglich der Zinsertr\u00e4ge und des Zinsswaps kommen wir auf rund 30 Millionen Euro pro Jahr. Unsere Jahres\u00fcberschuss betr\u00e4gt 736 Millionen Euro. Das Konzernergebnis f\u00fcr die Anteilseigner betr\u00e4gt 672,2 Millionen. Ich denke, diese Zahlen sprechen f\u00fcr sich.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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Machen wir weiter mit dem Faktencheck: Die Headline des Online-Artikels lautete \u201e16 Milliarden Euro Schulden belasten REWE\u201c. Das ist eine erschreckend hohe Summe… <\/strong><\/p>\n<\/div>\n

Telerik Schischmanow:<\/strong> … die leider nicht korrekt interpretiert wurde. Die genannten 16 Milliarden Euro sind die sogenannte Nettoverschuldung. Diese Nettoverschuldung ist keine Forderung. Es ist der bilanztechnisch vorgeschriebene Ausweis der \u201eLeasingverbindlichkeiten\u201c, die in unserem Fall vor allem zuk\u00fcnftige Mieten f\u00fcr unsere Standorte sind. Und da wir erfolgreich sind, expandieren und Mietvertr\u00e4ge verl\u00e4ngern, steigen unsere zuk\u00fcnftigen Mieten nat\u00fcrlich. Wir sind aufgrund der Bilanzierungsregeln (IFRS) verpflichtet, Teile dieser Mietaufw\u00e4nde als Zinsen darzustellen. An diesen rein kalkulatorischen Zinsen in H\u00f6he von 557 Millionen Euro verdienen Banken und Geldgeber \u00fcberhaupt nichts. Das ist Mietaufwand, der an Vermieter gezahlt wird. Und damit schlie\u00dft sich auch der Kreis zu Ihrer vorherigen Frage: Selbstverst\u00e4ndlich verdienen Banken oder Kreditgeber nicht mehr als unsere Anteilseigner.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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Aus einem Interview zum Gesch\u00e4ftsbericht zitiert das Handelsblatt Sie jedoch folgenderma\u00dfen: Wir sind nach wie vor nicht in der Lage, die Investitionen zu erwirtschaften, die wir brauchen, um f\u00fcr die Zukunft ger\u00fcstet zu sein. Jedes Jahr m\u00fcssen wir bislang 200 bis 400 Millionen Euro an neuen Schulden aufnehmen.<\/q> <\/strong><\/p>\n<\/div>\n

Telerik Schischmanow:<\/strong> Das ist zwar inhaltlich richtig, aber v\u00f6llig aus dem Zusammenhang gerissen. Im selben Interview sage ich: Wir hatten 2023 das beste Jahr unserer Unternehmensgeschichte. REWE Group steht solide und stabil da.<\/q> Meine Aussage stand in direktem Zusammenhang mit den get\u00e4tigten und noch geplanten Investitionen in die Unternehmensentwicklung und unser Wachstum. Mehr Kredite sind nicht per se schlecht f\u00fcr einen Konzern, der w\u00e4chst und sich entwickelt \u2013 zumal wir in Immobilien investieren. Wie bereits erw\u00e4hnt, steigt damit auch die so genannte Nettoverschuldung. Das sind in unserem Fall die bereits erw\u00e4hnten zuk\u00fcnftigen Mieten f\u00fcr unsere Standorte. Diese nehmen naturgem\u00e4\u00df zu, da wir expandieren und Mietvertr\u00e4ge verl\u00e4ngern \u2013 was ausschlie\u00dflich positiv ist.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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In dem Artikel stellt der Autor unter anderem Vergleichsberechnungen zur Eigenkapitalrendite auf. Seine Behauptung: Bei der Metro, Edeka, bei Tesco oder Carrefour liegen die Eigenkapitalrenditen deutlich h\u00f6her als bei der REWE Group. <\/strong><\/p>\n<\/div>\n

Telerik Schischmanow:<\/strong> Da werden \u00c4pfel mit Birnen verglichen: Zum Beispiel Teilbereiche eines genossenschaftlich organisierten Unternehmens, die nach HGB bilanziert werden mit unserer Gesamtbilanz, die nach dem International Reporting Standard (IFRS) erfolgt. Das sind zwei v\u00f6llig verschiedene Bilanzierungsrichtlinien, die Bereiche wie R\u00fcckstellungen, Leasing oder immaterielle Verm\u00f6genswerte unterschiedlich behandeln. Vergleiche zu b\u00f6rsennotierten Unternehmen hinken ebenso. Deren Shareholder verdienen Geld \u00fcber Dividenden, w\u00e4hrend unsere Anteilseigner ihre Gewinne nahezu vollst\u00e4ndig durch ihr operatives Gesch\u00e4ft generieren, w\u00e4hrend unser Jahres\u00fcberschuss nahezu vollst\u00e4ndig ins Unternehmen re-investiert wird.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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\n Judith Morgenschweis <\/p>\n\n

Redakteurin der REWE Group Unternehmenskommunikation<\/p>\n \n

\n Alle Inhalte anzeigen<\/span>\n <\/p>\n <\/div>\n<\/a>\n\n\n

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\n Julia Dopjans <\/p>\n\n

Redakteurin der REWE Group Unternehmenskommunikation<\/p>\n \n

\n Alle Inhalte anzeigen<\/span>\n <\/p>\n <\/div>\n<\/a>\n\n <\/div>\n <\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Weiterlesen<\/h2>\n \n <\/div>\n
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    Pressemitteilung<\/p>\n

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    8. Juli 2026<\/p>\n

    REWE Group, Eigenverwaltung der Feneberg Lebensmittel GmbH und LEH-Allg\u00e4u GmbH unterzeichnen Investorenvereinbarung<\/h3> <\/div>\n <\/div>\n <\/a>\n <\/button>\n<\/div>\n <\/li>\n
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    Unternehmensbericht<\/p>\n

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    15. Juni 2026<\/p>\n

    Gesch\u00e4ftsbericht 2025: Resilient und erfolgreich \u2013 auch in Zukunft<\/h3> <\/div>\n <\/div>\n <\/a>\n <\/button>\n<\/div>\n <\/li>\n
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    \n \"Hand\n <\/div>\n <\/div>\n
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    Pressemitteilung<\/p>\n

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    13. Juni 2026<\/p>\n

    REWE Group best\u00e4tigt im Gesch\u00e4ftsbericht 2025 ihre robuste Marktposition \u2013 neue Mitglieder im Aufsichtsrat auf der Arbeitnehmerseite<\/h3> <\/div>\n <\/div>\n <\/a>\n <\/button>\n<\/div>\n <\/li>\n
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