{"id":23878,"date":"2022-05-24T13:47:20","date_gmt":"2022-05-24T11:47:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.rewe-group.com\/de\/?p=23878"},"modified":"2022-11-21T16:32:36","modified_gmt":"2022-11-21T15:32:36","slug":"louisa-dellert-im-interview-supermaerkte-haben-auch-einen-bildungsauftrag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rewe-group.com\/de\/presse-und-medien\/newsroom\/stories\/louisa-dellert-im-interview-supermaerkte-haben-auch-einen-bildungsauftrag\/","title":{"rendered":"Louisa Dellert im Interview: \u201eSuperm\u00e4rkte haben auch einen Bildungsauftrag\u201c"},"content":{"rendered":"\n
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Unternehmerin, Moderatorin, Autorin – das alles ist Louisa Dellert. Vor neun Jahren startete die Berlinerin in den sozialen Medien und ist heute eine der bekanntesten Nachhaltigkeits-Influencerinnen. Im Interview erkl\u00e4rt sie, wie H\u00e4ndler nachhaltigen Konsum f\u00fcr Kund:innen erleichtern k\u00f6nnten, warum sie sich f\u00fcr den Dialog zwischen Unternehmen und Konsument:innen stark macht \u2013 und was f\u00fcr sie selbst den Ansto\u00df zu einem nachhaltigeren Lebensstil gegeben hat.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n <\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Louisa, bekannt geworden bist du vor vielen Jahren als Fitness-Influencerin. Heute setzt du dich unter anderem f\u00fcr mehr Nachhaltigkeit und Umweltschutz ein. Was hat den Ansto\u00df dazu gegeben?<\/strong><\/p>\n<\/div>\n

Das war vor einigen Jahren im Urlaub auf Malta. Ich wollte ein Unterwasserbild f\u00fcr Instagram machen. \u00dcberall ringsherum schwamm M\u00fcll, wei\u00dfe Plastikt\u00fcten, Strohhalme und Plastikdeckel. Ich habe mich sehr dar\u00fcber ge\u00e4rgert, dass dieser M\u00fcll im Bild ist. In dem Moment habe ich mich noch gar nicht gefragt, wie er eigentlich ins Meer gekommen ist und habe ihn auch nicht wegger\u00e4umt. Erst als ich mir die Bilder im Hotel nochmal angesehen habe, kam mir der Gedanke: Wenn im Gartenteich meines Vaters eine T\u00fcte rumschwimmen w\u00fcrde, h\u00e4tte ich die rausgeholt. Warum jetzt nicht? Weil es das offene Meer ist und ich das Gef\u00fchl habe, es geh\u00f6rt mir nicht? Dieses Erlebnis war f\u00fcr mich der Ausl\u00f6ser, durch den mir klar wurde: Ich m\u00f6chte nachhaltiger leben. Und die Entwicklung von Fridays for Future und alles, was folgte, hat mich darin nochmal best\u00e4rkt.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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\n \"Portr\u00e4t\n <\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n
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\u00dcber:<\/h2>

\n Louisa Dellert <\/p>\n\n \n

\n ist Influencerin, Unternehmerin, Moderatorin und Autorin. <\/p>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Heute bist du viele Schritte weiter und ber\u00e4tst unter anderem Unternehmen. Auf dem REWE Group-Dialogforum im April hast du gemeinsam mit Kundinnen bzw. Followerinnen von dir W\u00fcnsche f\u00fcr konkrete Nachhaltigkeits-Ma\u00dfnahmen f\u00fcr REWE und PENNY erarbeitet und diese der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung pr\u00e4sentiert. Wie hast du den Austausch erlebt? <\/strong><\/p>\n<\/div>\n

Es war total interessant zu sehen, welche W\u00fcnsche und Forderungen von den Teilnehmerinnen ge\u00e4u\u00dfert wurden. Und ich fand es sch\u00f6n zu sehen, wie offen alle Beteiligten f\u00fcr die jeweils anderen Perspektiven waren. Gleichzeitig gab es den AHA-Moment, dass viele Teilnehmerinnen noch nicht wussten, was die REWE Group in Sachen Nachhaltigkeit alles macht. Vielleicht muss man da noch st\u00e4rker \u00fcberlegen, auf welchen alternativen Wegen man diese eher nachhaltigkeitsaffine Zielgruppe noch erreichen kann.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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Die auf dem Dialogforum entwickelten Ideen und Ma\u00dfnahmen reichen von der Reduktion von Foodwaste bis zur fairen Lieferkette. Welche sind dir besonders im Ged\u00e4chtnis geblieben?<\/strong><\/p>\n<\/div>\n

Ich finde den Ansatz, noch mehr mit Start-ups oder kleinen Unternehmen zusammenzuarbeiten, gut und wichtig. Zum Beispiel beim Thema Lebensmittelverschwendung, das war vielen ein Herzensanliegen und da gab es einige Ideen, das Thema nochmal aus einer alternativen Richtung anzugehen.
\nSuper fand ich auch die Idee f\u00fcr ein Jutebeutel-Pfandsystem. Davon habe ich mich direkt angesprochen gef\u00fchlt, denn mir geht es auch manchmal so, dass ich beim Einkauf merke: Mist, ich habe meinen Jutebeutel vergessen, habe aber schon gef\u00fchlt Dutzende zuhause und m\u00f6chte eigentlich keinen neuen und auch keine Papiert\u00fcte kaufen.
\nUnd gut finde ich pers\u00f6nlich auch den Ansatz, mit der Produkt-Platzierung zu arbeiten: Fairere, transparenter hergestellte Produkte sollten eine bessere Platzierung im Regal erhalten, damit Kund:innen mit diesen eher in Kontakt kommen. Das bringt ja vielleicht auch Anreize f\u00fcr Hersteller mit sich, die bisher noch nicht so nachhaltig produzieren, wenn die wissen: Dann lande ich eben ganz unten im Regal, wenn ich gar nicht nachhaltig unterwegs bin.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Was bringt so ein Austausch zwischen Unternehmen und Kund:innen aus deiner Sicht?<\/strong><\/p>\n<\/div>\n

Ein Austausch ist f\u00fcr Unternehmen superwichtig, weil man irgendwann einfach betriebsblind wird. Das meine ich gar nicht negativ, aber es ist ja so, dass man in seinen eigenen Strukturen denkt und da immer mal Impulse von au\u00dfen zu bekommen und herausgefordert zu werden, finde ich sehr hilfreich. Ich sage immer: Wir m\u00fcssen miteinander reden und nicht \u00fcbereinander. Wenn eure Kund:innen beispielsweise verstehen, warum ihr nicht von heute auf morgen ein Produkt auslisten oder eine Verpackung \u00e4ndern k\u00f6nnt, kann man \u00fcber diese Themen nochmal ganz anders diskutieren und andere L\u00f6sungsans\u00e4tze finden. Wichtig finde ich dabei, dass alle Beteiligten das Gef\u00fchl haben, dass ihre Meinung wirklich ernstgenommen wird und dass man an den Themen auch dranbleibt.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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In Umfragen gibt oft eine Mehrheit der Befragten an, nachhaltiger konsumieren zu wollen. Im Supermarkt greifen viele dann aber doch wieder zur konventionellen Paprika oder der Wurst aus Massentierhaltung. Was k\u00f6nnen Superm\u00e4rkte und Discounter aus deiner Sicht tun, um nachhaltigen Konsum leichter zu machen?<\/strong><\/p>\n<\/div>\n

Ich finde, dass Superm\u00e4rkte auch einen Bildungsauftrag haben. Denn mit meinem Supermarkt komme ich im Alltag st\u00e4ndig in Kontakt, dort kaufe ich, was ich zum t\u00e4glichen Leben brauche. Gleichzeitig leben wir alle in unterschiedlichen Lebensrealit\u00e4ten und haben schon genug mit unserem Alltag zu tun. Da kann es nicht sein, dass ich im Supermarkt jedes Produkt zehn Minuten begutachten und das Kleingedruckte studieren muss, nur um zu entscheiden: Ist es das Richtige, was ich hier gerade kaufe? Oder muss ich dabei ein schlechtes Gewissen habe? Da k\u00f6nnten Superm\u00e4rkte noch mehr daran arbeiten, um Kund:innen eine bessere Kaufentscheidung zu erm\u00f6glichen. Au\u00dferdem finde ich, nachhaltiges Einkaufen m\u00fcsste in der Praxis noch leichter sein und d\u00fcrfte den Menschen nicht so viel Organisation abverlangen.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Nachhaltiges Einkaufen m\u00fcsste in der Praxis noch leichter sein und d\u00fcrfte den Menschen nicht so viel Organisation abverlangen.<\/p>\n<\/blockquote>\n <\/div>\n

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Louisa Dellert <\/p>\n <\/div>\n <\/div>\n

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Louisa Dellert <\/p>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Wie k\u00f6nnte das konkret aussehen?<\/strong><\/p>\n<\/div>\n

Es ist zwar super, wenn man Menschen beim Einkauf die M\u00f6glichkeit gibt, etwas f\u00fcr die Umwelt zu tun \u2013 zum Beispiel indem man wiederverwendbare Brotbeutel oder Mehrweg-Becher anbietet. Aber viele haben so etwas nicht immer dabei oder gar nicht zuhause und m\u00fcssen sich das erstmal kaufen. Und wir d\u00fcrfen nicht vergessen, dass es genug Haushalte gibt, die am Monatsende jeden Euro umdrehen m\u00fcssen. Daher w\u00fcnsche ich mir mehr Systematisierung seitens der Superm\u00e4rkte und Discounter, zum Beispiel Pfandsysteme: Wenn ich keinen Beutel dabei habe, leihe ich mir einen aus und bringe ihn dann wieder. Nachhaltiges Handeln muss f\u00fcr Kund:innen so leicht wie m\u00f6glich gemacht werden, damit m\u00f6glichst viele mitziehen.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Im Handel h\u00f6rt man h\u00e4ufig das umgekehrte Argument: Die Nachfrage bestimmt das Angebot. Wenn also mehr Menschen nachhaltigere Produkte kaufen, w\u00fcrden diese auch vermehrt angeboten. <\/strong><\/p>\n<\/div>\n

Das finde ich total schwierig. Auf der einen Seite macht man es sich damit leicht, auf der anderen Seite sind wir gerade gesellschaftlich in einer Umbruchphase, in der bei immer mehr Menschen ankommt: Wir m\u00fcssen nachhaltiger konsumieren, weniger Fleisch essen, auf faire Lieferketten achten. Dann ist aber beispielsweise die fair produzierte Schokolade etwas teurer und das kann sich eine vierk\u00f6pfige Familie, die wirklich aufs Geld gucken muss, nicht ohne Weiteres leisten. Gleichzeitig stehen Unternehmen auch im Preiswettbewerb. Ich habe f\u00fcr das Dilemma keine L\u00f6sung. Aber ich finde die Verantwortung liegt auf Konsumentenseite insbesondere bei denen, die privilegierter leben. Ich kann mir \u2013 um ehrlich zu sein \u2013 die faire Schokolade leisten, oder auch ein veganes Ersatzprodukt, das mehr kostet. Das tut mir nicht weh. Und vielleicht ist das der Anfang, dass privilegiertere Menschen, die vermutlich ohnehin einen gr\u00f6\u00dferen CO2-Fu\u00dfabdruck haben, sich selbst st\u00e4rker in der Verantwortung sehen. Gleichzeitig m\u00fcssen noch mehr neue Konzepte und Ideen her, damit klimaneutrale und fair produzierte Produkte nicht das Portemonnaie sprengen und nachhaltigerer Konsum erschwinglich bleibt. Es darf nicht sein, dass ein Kilo Hackfleisch weniger kostet als ein Fleischersatzprodukt.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Ich finde die Verantwortung liegt auf Konsumentenseite insbesondere bei denen, die privilegierter leben.<\/p>\n<\/blockquote>\n <\/div>\n

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Louisa Dellert <\/p>\n <\/div>\n <\/div>\n

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Louisa Dellert <\/p>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Es m\u00fcssen sich also beide bewegen \u2013 Handel und Verbraucher:innen. Wo siehst du die Rolle der Politik?<\/strong><\/p>\n<\/div>\n

Die Politik muss f\u00fcr Mindeststandards sorgen, ganz klar. Unser ganzes kapitalistisches System ist im Grunde nicht f\u00f6rderlich f\u00fcr eine faire Produktion und transparente Lieferketten. Aber wir sind alle Teil des Kapitalismus, das werden wir so schnell nicht \u00e4ndern. Den Kapitalismus abschaffen \u2013 das finde ich eine tolle, aber utopische Vorstellung und solange das nicht passiert, m\u00fcssen wir Energie und Zeit investieren und gucken, wie wir innerhalb des Systems, das viele Menschen ausbeutet, nachhaltiger arbeiten k\u00f6nnen. Wir m\u00fcssen mehr Fairness und Transparenz schaffen, und da ist sicher die Politik gefragt. Aber eben auch Unternehmen m\u00fcssten sich moralisch noch mehr verpflichten, da ansonsten die kommenden Generationen sehr leiden werden. Unternehmen k\u00f6nnen hier eine Vorreiterrolle einnehmen.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Du versuchst inzwischen selbst, m\u00f6glichst nachhaltig zu konsumieren. Ist dir die Umstellung leichtgefallen?<\/strong><\/p>\n<\/div>\n

Nein, mich hat der Wunsch, ausschlie\u00dflich nachhaltig zu konsumieren, anfangs total unter Druck gesetzt. Ich war oft \u00fcberfordert und frustriert. Nach dem anfangs erw\u00e4hnten Urlaub habe ich zum Beispiel gesagt: So, ab jetzt will ich keinen Verpackungsm\u00fcll mehr produzieren. Bei einer Bloggerin hatte ich gesehen, dass sie es schafft, nur ein Einmachglas M\u00fcll pro Jahr zu produzieren. Das war bei mir direkt schon mit der Verpackung vom Toilettenpapier voll!<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Wie bist du damit umgegangen?<\/strong><\/p>\n<\/div>\n

Ich habe \u00fcber die Jahre immer wieder gemerkt, dass ich es nicht schaffe, meinen Anspruch im Alltag umzusetzen. Hier mit Stoffbeutel auf den Wochenmarkt, da mit Beh\u00e4ltern in den Unverpackt-Laden \u2013 es nimmt sehr viel Zeit in Anspruch, hundertprozentig nachhaltig zu konsumieren. Und diese Zeit zu haben, ist auch wiederum ein Privileg. Und da komme ich wieder auf die Superm\u00e4rkte zur\u00fcck: Ihr sitzt am Hebel, nachhaltigen Konsum f\u00fcr viele Menschen zu erleichtern, damit sie das im Alltag auch umsetzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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Wie hat sich dein Lebensstil ver\u00e4ndert, seitdem du mehr auf Nachhaltigkeit achtest?<\/strong><\/p>\n<\/div>\n

Ich denke anders nach und habe ein besseres Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr, wie Dinge miteinander verbunden sind. Ich bin achtsamer geworden und hinterfrage dreimal, wenn ich etwas kaufe, ob ich das brauche und wie es produziert wurde.
\nGleichzeitig m\u00f6chte ich nicht auf alles verzichten, zum Beispiel auf Reisen. Ich bin vorher bestimmt viermal im Jahr geflogen. Heute fliege ich immer noch, allein weil ich Freunde und Familie im Ausland habe \u2013 aber viel weniger. Damit m\u00f6chte ich transparent umgehen, weil ich glaube, das ist unser aller Dilemma: Bewusst und verantwortungsvoll zu leben und trotzdem den eigenen Bed\u00fcrfnissen gerecht werden zu wollen.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Das ist unser aller Dilemma: Bewusst und verantwortungsvoll zu leben und trotzdem den eigenen Bed\u00fcrfnissen gerecht werden zu wollen.<\/p>\n<\/blockquote>\n <\/div>\n

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Louisa Dellert <\/p>\n <\/div>\n <\/div>\n

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In der digitalen Welt wird man schnell angeprangert, wenn man (noch) nicht hundertprozentig nachhaltig lebt beziehungsweise wirtschaftet \u2013 das gilt f\u00fcr Unternehmen, aber auch f\u00fcr \u00f6ffentliche Personen, wie in deinem Fall. Wie gehst du mir Kritik um?<\/strong><\/p>\n<\/div>\n

Der Gegenwird wird immer da sein, und nat\u00fcrlich ist manches an konstruktiver Kritik auch gerechtfertigt. Aber irgendwo muss man ja anfangen. Ich habe daf\u00fcr keine L\u00f6sung. Man kann mir Doppelmoral vorwerfen, oder dass ich letztlich doch nicht nachhaltig lebe. Aber ich denke mir dann: Bevor ich andere be- und verurteile, ist es besser mal einen Schritt zur\u00fcckzutreten und sich zu fragen: Was tue ich denn schon f\u00fcr den Planeten? Wie bringe ich mich denn ein? Denn wir sind alle gefordert, bei uns selbst anzufangen.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Welches nachhaltige Produkt w\u00fcnscht du dir noch im Regal?<\/strong><\/p>\n<\/div>\n

K\u00f6rnigen Frischk\u00e4se in vegan. Den habe ich zumindest noch nicht gefunden, und damit k\u00f6nntet ihr mich sehr gl\u00fccklich machen.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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\n Julia Dopjans <\/p>\n\n

Redakteurin der REWE Group Unternehmenskommunikation<\/p>\n \n

\n Alle Inhalte anzeigen<\/span>\n <\/p>\n <\/div>\n<\/a>\n\n <\/div>\n <\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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    Pressemitteilung<\/p>\n

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    6. August 2026<\/p>\n

    Tierwohl intelligent analysieren: REWE Group b\u00fcndelt Expertise aus Praxis und Wissenschaft<\/h3> <\/div>\n <\/div>\n <\/a>\n <\/button>\n<\/div>\n <\/li>\n
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    Story<\/p>\n

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    30. Juni 2026<\/p>\n

    Dr. Robert Kecskes im Interview: \u201eNachhaltiger Konsum w\u00e4chst dort, wo er Gegenwartstauglichkeit beweist.\u201c\u00a0<\/h3> <\/div>\n <\/div>\n <\/a>\n <\/button>\n<\/div>\n <\/li>\n
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    \n \"Schale\n <\/div>\n <\/div>\n
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    Unternehmensbericht<\/p>\n

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    16. Juni 2026<\/p>\n

    Fortschrittsbericht 2025 – Unser Engagement f\u00fcr Nachhaltigkeit\u00a0<\/h3> <\/div>\n <\/div>\n <\/a>\n <\/button>\n<\/div>\n <\/li>\n
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    \n \"Nahaufnahme\n <\/div>\n <\/div>\n
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    Story<\/p>\n

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    9. Juni 2026<\/p>\n

    Meilenstein erreicht:\u00a0100 % nachverfolgbare Baumwolle aus\u00a0der\u00a0Initiative\u202f\u00a0<\/h3> <\/div>\n <\/div>\n <\/a>\n <\/button>\n<\/div>\n <\/li>\n
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    Story<\/p>\n

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    22. Mai 2026<\/p>\n

    Salat auf Supermarktdach:\u00a0REWE bringt Green Farming in Serie\u00a0<\/h3> <\/div>\n <\/div>\n <\/a>\n <\/button>\n<\/div>\n <\/li>\n
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    Story<\/p>\n

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    12. M\u00e4rz 2026<\/p>\n

    G\u00e4rtnern f\u00fcrs Klima: Mit torffreien Erden der\u00a0REWE Group\u00a0\u00a0<\/h3> <\/div>\n <\/div>\n <\/a>\n <\/button>\n<\/div>\n <\/li>\n
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    Kurznotiz<\/h3> <\/div>\n
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    \n 28. Januar 2026 <\/div>\n