{"id":20063,"date":"2021-12-13T11:57:24","date_gmt":"2021-12-13T10:57:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.rewe-group.com\/de\/?p=20063"},"modified":"2021-12-13T11:57:25","modified_gmt":"2021-12-13T10:57:25","slug":"partnerschaften-mit-landwirtinnen-es-braucht-ein-vertrauensverhaeltnis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rewe-group.com\/de\/presse-und-medien\/newsroom\/stories\/partnerschaften-mit-landwirtinnen-es-braucht-ein-vertrauensverhaeltnis\/","title":{"rendered":"Partnerschaften mit Landwirt:innen: \u201eEs braucht ein Vertrauensverh\u00e4ltnis\u201c"},"content":{"rendered":"\n
\n
\n
\n
\n \n

Dr. Andreas Steidl, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Eigenmarke \u201eJa! Nat\u00fcrlich\u201c und Leiter des Qualit\u00e4tsmanagements der REWE Group \u00d6sterreich, spricht im Interview dar\u00fcber, was gute Partnerschaften mit Landwirt:innen auszeichnet, warum jede Zusammenarbeit anders ist und warum Innovationen wichtig sind. Au\u00dferdem beschreiben Landwirt:innen die Partnerschaft mit der REWE Group \u00d6sterreich aus ihrer Sicht.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n <\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

\n
\n
<\/div>\n\n\n\n
\n
\n

Was erwartet \u201eJa! Nat\u00fcrlich\u201c von seinen Partner:innen aus der Landwirtschaft?<\/p>\n<\/div>\n

Dr. Andreas Steidl<\/strong>: Das Wichtigste ist gegenseitiges Verst\u00e4ndnis. Wir bei \u201eJa! Nat\u00fcrlich\u201c akzeptieren, dass ein Landwirt nicht alles beeinflussen kann, was f\u00fcr die Produktion wichtig ist. So kann er sich beispielsweise nie vollst\u00e4ndig gegen die Folgen au\u00dfergew\u00f6hnlicher Witterungen absichern. Aber nat\u00fcrlich darf er sich bei Lieferschwierigkeiten nicht immer auf Naturgewalten berufen.<\/p>\n

Wir erwarten, dass er alle seine M\u00f6glichkeiten aussch\u00f6pft, um Qualit\u00e4t und Lieferzuverl\u00e4ssigkeit zu gew\u00e4hrleisten. Denn wir ben\u00f6tigen stabile Mengen \u2013 sonst sind wir gezwungen, uns nach anderen Lieferanten umzuschauen. Wenn der Landwirt investieren muss, um eine konstant gute Ernte zu gew\u00e4hrleisten \u2013 zum Beispiel in eine zus\u00e4tzliche Beregnung \u2013 sollte er uns ansprechen. Gemeinsam k\u00f6nnen wir dann nach einer passenden L\u00f6sung suchen.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n\n

\n
\n
\n
\n
\n \"Portr\u00e4t\n <\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n
\n

\u00dcber:<\/h2>

\n Dr. Andreas Steidl <\/p>\n\n \n

\n ist Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Eigenmarke \u201eJa! Nat\u00fcrlich\u201c und Leiter des Qualit\u00e4tsmanagements der REWE Group \u00d6sterreich. <\/p>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

\n
\n
<\/div>\n\n\n\n
\n
\n

\u00d6fter mal etwas Neues im Regal oder lieber Bew\u00e4hrtem vertrauen: Wie offen ist \u201eJa! Nat\u00fcrlich\u201c f\u00fcr Experimente?<\/p>\n<\/div>\n

Dr. Andreas Steidl<\/strong>: Es braucht Mut, immer wieder neue Produkte zu testen. Der Regalplatz ist knapp und selbstverst\u00e4ndlich kann nicht jede Innovation ein Erfolg sein. Aber es ist wichtig, experimentierfreudig zu bleiben. Auch wenn ein Produkt nicht wie erhofft angenommen wird, ist ein Test nie umsonst. Solche Aktionen zeigen den Kunden, dass wir uns bewegen und offen f\u00fcr Neues sind.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

\n
\n
<\/div>\n\n\n\n
\n
\n

Wie h\u00e4ufig werden neue Produkte getestet?<\/p>\n<\/div>\n

Dr. Andreas Steidl<\/strong>: Es gibt eine beachtliche Zahl von Landwirten, die Dinge ausprobieren und sich auch von R\u00fcckschl\u00e4gen nicht entmutigen lassen. Anfragen bekommen wir mitunter im Monatsrythmus. Dann m\u00fcssen wir \u00fcberlegen: Passt das Produkt und ist der Landwirt dauerhaft lieferf\u00e4hig? Nur wenige Ideen sind so ausgereift, dass sie bereits eine Pilotphase auf einer kleinen Handelsfl\u00e4che hinter sich haben.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

\n
\n
<\/div>\n\n\n\n
\n
\n

Wird jedes neue Produkt gleich landesweit angeboten und gibt es deshalb Mindestanforderungen an die Mengen, die eine Landwirtin oder ein Landwirt liefern muss?<\/p>\n<\/div>\n

Dr. Andreas Steidl<\/strong>: Das ist abh\u00e4ngig vom Produkt. Bei Obst und Gem\u00fcse erfolgt die Belieferung h\u00e4ufig aus der Region \u2013 da lassen sich Innovationen gut in einigen ausgesuchten M\u00e4rkten testen. Bei anderen Artikeln ist das schwieriger. Es gibt kein Patentrezept. Wichtig ist uns, dass wir Dinge angehen, die das Potential haben, f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Aufmerksamkeit zu sorgen. Voraussetzung daf\u00fcr ist Ernsthaftigkeit. Etwas Neues nur um der Neuigkeit willen zu tun, f\u00fchrt zu nichts. Daf\u00fcr ist der erforderliche Aufwand zu gro\u00df.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n\n

\n
\n

Wie stellt \u201eJa! Nat\u00fcrlich\u201c eine gleichbleibend hohe Qualit\u00e4t sicher?<\/p>\n<\/div>\n

Dr. Andreas Steidl<\/strong>: Es braucht ein Vertrauensverh\u00e4ltnis. Wir m\u00fcssen uns auf den Landwirt verlassen k\u00f6nnen. Gleichzeitig m\u00fcssen wir aber auch uns hinterfragen, ob das, was wir verlangen, machbar ist. Wenn die vereinbarte Qualit\u00e4t der Waren nicht stimmt, ist die Zusammenarbeit sehr schnell beendet. Wir haben aber auch Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Anlaufprobleme. Denn es ist selten, dass alles gleich von Beginn an perfekt funktioniert. Das ist aber kein Freibrief f\u00fcr die Landwirte. Wir erwarten, dass sie die Voraussetzungen schaffen, Qualit\u00e4tsrisiken klein zu halten.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

\n
\n
<\/div>\n\n\n\n
\n
\n

Wer ist Innovationstreiber: Die Landwirt:innen, die Ideen zu Ja! Nat\u00fcrlich tragen oder der Handel, der sie anregt, Neues auszuprobieren?<\/p>\n<\/div>\n

Dr. Andreas Steidl<\/strong>: Impulse kommen von beiden Seiten. Ich freue mich, wenn mir jemand Vorschl\u00e4ge macht und umgekehrt gef\u00e4llt es mir, wenn Landwirte meine Anregungen aufgreifen und wir gemeinsam nach L\u00f6sungen suchen. Denn erst in einer Diskussion kann aus einer guten Idee eine bessere Idee werden.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n\n

\n
\n

Gibt es Landwirt:innen mit Ber\u00fchrungs\u00e4ngsten vor einem so gro\u00dfen Unternehmen wie der REWE Group?<\/p>\n<\/div>\n

Dr. Andreas Steidl<\/strong>: Ja, m\u00f6glicherweise scheuen manche Landwirte aus diesem Grund eine Zusammenarbeit. Deshalb ist es wichtig, immer wieder Beispiele guter Partnerschaften zwischen \u201eJa! Nat\u00fcrlich\u201c und Bio-Bauern herauszustellen. Das baut Hemmungen ab und ermuntert hoffentlich manchen Landwirt, uns anzusprechen. Manchmal verweisen wir aber auch auf die b\u00e4uerlichen Organisationen, mit denen wir zusammenarbeiten. Sie verf\u00fcgen \u00fcber die erforderlichen Infrastrukturen, an denen es kleinen Landwirten h\u00e4ufig mangelt. Zu einer offenen und fairen Partnerschaft geh\u00f6rt auch, keine \u00fcberzogenen Versprechungen zu machen und ehrlich zu sagen, wenn eine Zusammenarbeit keinen Erfolg verspricht.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

\n
\n
\n
\n
\n \n
\n \"Nahaufnahme\n <\/div>\n <\/a>\n <\/div>\n <\/div>\n
\n

Stimmen der Landwirt:innen<\/h2>

Die Landwirt:innen beschreiben was ihnen aus ihrer Sicht besonders wichtig ist bei der Partnerschaft mit der REWE Group \u00d6sterreich.<\/p>\n<\/div> <\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

\n
\n
\n
\n
\n

Wir hatten die Nachfrage erheblich untersch\u00e4tzt.<\/p>\n<\/blockquote>\n <\/div>\n

\n

Georg Lunzer, Bio-Weinbauer aus dem Burgenland<\/p>\n <\/div>\n <\/div>\n

\n
\n
\n \"Portr\u00e4t\n <\/div>\n <\/div>\n

Georg Lunzer, Bio-Weinbauer aus dem Burgenland<\/p>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n

\n
<\/div>\n\n\n\n
\n
\n \n

Ich war einer der ersten Bio-Weinbauern in der Region. Bereits 1995 hatte ich den von meinen Eltern ein paar Jahre zuvor geerbten Betrieb komplett auf Bio umgestellt. Abnehmer hatte ich hier bei uns im Burgenland und vereinzelt auch in anderen Teilen \u00d6sterreichs. Der Vertrieb war aufw\u00e4ndig und nicht das, was mir wirklich Spa\u00df machte. Viel lieber wollte ich im Weinberg arbeiten. So habe ich mich auf die Suche nach einem starken und verl\u00e4sslichen Abnehmer gemacht. Die Marke Ja! Nat\u00fcrlich war damals relativ neu im Markt. So kam ich auf die Idee, Kontakt zur REWE-eigenen Weinkellerei Wegenstein aufzunehmen. 2001 haben wir uns auf einen Test verst\u00e4ndigt: Wir wollten herausfinden, ob es einen Markt f\u00fcr Bio-Wein der Marke Ja! Nat\u00fcrlich gibt. Gut 5000 Flaschen, so hofften wir, sollten sich im ersten Jahr absetzen lassen. Schon nach zwei Monaten zeichnete sich ab, dass wir die Nachfrage erheblich untersch\u00e4tzt hatten. Gleich im ersten Jahr verkaufte Merkur mehr als 8.000 Flaschen. Heute werden von vier Bio-Weinbauern etwa 350.000 Flaschen Ja! Nat\u00fcrlich Weine an Billa, Billa Plus, Adeg und Sutterl\u00fcty geliefert.<\/p>\n

Wie ich das in der Produktion stemme? Ich habe sehr fr\u00fch angefangen, befreundete Bio-Winzer aus der Region mit ins Boot zu nehmen. Sie bauen die Trauben nach den von mir vorgegebenen Kriterien an. Das funktioniert gut. Ich hatte nie Sorge, dass ein kleiner Bio-Weinbauer wie ich und die gro\u00dfe REWE Group nicht zueinander finden k\u00f6nnen. Unsere Zusammenarbeit hat von Anfang an gut funktioniert und h\u00e4lt nun schon 20 Jahre. F\u00fcr mich war es die Chance, fl\u00e4chendeckend in ganz \u00d6sterreich mit meinen Weinen vertreten zu sein, ohne mich um den Vertrieb k\u00fcmmern zu m\u00fcssen.\u00a0 \u00dcblicherweise bin ich zwei-, dreimal im Jahr in der Zentrale in Wiener Neudorf. Meine Ansprechpartner sind Mitarbeiter der Weinkellerei Wegenstein, die auch das Qualit\u00e4tsmanagement f\u00fcr die Ja! Nat\u00fcrlich Weine durchf\u00fchrt. Bestellungen erhalte ich online; die Vorlaufzeit betr\u00e4gt meist vier bis f\u00fcnf Tage. Manchmal gibt es auch einen Anruf: Herr Lunzer, k\u00f6nnen Sie \u00fcbermorgen Ware liefern?<\/p>\n

Die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung hatte ich 2016 zu meistern. Frost hatte einen gro\u00dfen Teil der Ernte vernichtet. Damals erlaubte mir Ja! Nat\u00fcrlich, Ware aus Nieder\u00f6sterreich zuzukaufen. Hier bei uns im Burgenland waren nahezu keine Trauben zu bekommen gewesen. Es ist erschreckend, mit welcher Regelm\u00e4\u00dfigkeit Frost und auch Hagel inzwischen immer wieder Ernteausf\u00e4lle verursachen.<\/p>\n

Die Nachfrage der REWE-Handelsfirmen ist sehr stabil: 160.000 Flaschen, allenfalls mal zehn Prozent mehr, mal zehn Prozent weniger. Sollte es in den n\u00e4chsten Jahren deutlich mehr werden, ist das auch kein Problem: Dann werde ich weitere Partnerschaften mit anderen Bio-Winzern eingehen. Meine eigene Rebfl\u00e4che von knapp 16 Hektar m\u00f6chte ich nicht erweitern. Es dauert vier bis f\u00fcnf Jahre, bis ein neuer Weinberg Ertr\u00e4ge abwirft. Mit dem Zukauf von Trauben l\u00e4sst sich sehr viel besser auf Marktver\u00e4nderungen reagieren. Die meistgefragte Rebsorte? Ganz klar der Zweigelt, der im \u00dcbrigen auch die in \u00d6sterreich meistverbreitete Rotweinsorte ist. Er ist bei Billa zu finden. Gefragt sind auch Blaufr\u00e4nkisch und Wei\u00dfburgunder, die bei Billa Plus erh\u00e4ltlich sind.<\/q><\/p>\n <\/div>\n\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

\n
\n
\n
\n

Keiner redet dem anderen rein.<\/p>\n<\/blockquote>\n <\/div>\n

\n

Hubert Stark, Bio-Schweinebauer im oberen Waldviertel, Gesellschafter der Bioschwein Austria VertriebsgmbH <\/p>\n <\/div>\n <\/div>\n

\n
\n
\n \"Portr\u00e4t\n <\/div>\n <\/div>\n

Hubert Stark, Bio-Schweinebauer im oberen Waldviertel, Gesellschafter der Bioschwein Austria VertriebsgmbH <\/p>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n

\n
<\/div>\n\n\n\n
\n
\n \n

Unser Hof befindet sich seit 1845 im Familienbesitz und wurde von Generation zu Generation erneuert. Meine Frau Martina und ich haben den Betrieb 1992 \u00fcbernommen und auf biologische Wirtschaftsweise umgestellt. Im Jahr 2000 haben wir mit biologischer Schweinemast begonnen. Wir sind Mitglied der Bioschwein Austria Vertriebsgmbh, der bei weitem gr\u00f6\u00dften Vermarktungsorganisation f\u00fcr Bio-Schweine in \u00d6sterreich. Zum Verbund geh\u00f6ren mehr als 300 Landwirte. Gemeinsam liefern wir etwa 60.000 Tiere an den Lebensmittelhandel, an regionale Vermarkter und Fleischer sowie an gro\u00dfe Fleischverarbeitungsbetriebe in \u00d6sterreich.<\/p>\n

Die Zusammenarbeit insbesondere mit dem Einzelhandel war anfangs nicht immer einfach. Bio-Schweinebauern haben einen langen Planungshorizont: Bis ein neuer Stall gebaut ist, die Zucht beginnen kann und die Tiere schlachtreif sind, vergehen meist drei bis vier Jahre. Das ist wie bei einem Ozeandampfer, der viel Zeit ben\u00f6tigt, um seinen Kurs zu \u00e4ndern. Der Handel dagegen agiert h\u00e4ufig eher wie ein Schnellboot: Zieht die Nachfrage an, ben\u00f6tigt er z\u00fcgig weitere Ware, um die Kundenw\u00fcnsche zu erf\u00fcllen \u2013 und umgekehrt. Diese unterschiedliche Ausgangsposition f\u00fchrte lange Zeit zu sehr volatilen Preisen und hektischen Produktionsanpassungen. Das hatte Nachteile f\u00fcr beide Seiten: Wir Bio-Bauern konnten nicht sicher sein, dass sich unsere Investitionen sp\u00e4ter auch rechnen, und der Handel konnte sich nicht darauf verlassen, jederzeit ausreichend beliefert zu werden.<\/p>\n

Vor etwa zehn Jahren haben wir gemeinsam mit Ja! Nat\u00fcrlich beschlossen, diesem hektischen Auf und Ab ein Ende zu setzen und konstante, kontinuierlich leicht steigende Preise vereinbart. Wir Landwirte ben\u00f6tigen Planungssicherheit. Nur dann k\u00f6nnen wir die Produktion stabil weiterentwickeln. Voraussetzung f\u00fcr eine solche Vereinbarung ist ein tiefes gegenseitiges Vertrauen. Jeder legt seine Kalkulation offen. Es herrscht Transparenz und keiner redet dem anderen rein. Davon profitieren am Ende alle Beteiligten in der Kette. Wir Bio-Schweinebauern wissen fr\u00fch, welchen Preis wir f\u00fcr die Tiere erzielen werden. Das erleichtert uns die Kalkulation. Gleiches gilt f\u00fcr den Handel. Er wei\u00df jederzeit, welche Mengen er zu welchen Konditionen beziehen kann. Und der Kunde wiederum darf sicher sein, stets hochwertige Ware zu einem angemessenen Preis zu erhalten. Etwa zweimal im Jahr tauschen wir uns pers\u00f6nlich mit Mitarbeitern von Ja! Nat\u00fcrlich aus. Das hilft uns bei der Einsch\u00e4tzung, wie sich der Markt entwickeln wird. Aktuell gehen wir davon aus, dass die Nachfrage nach Bio-Schweinefleisch in den n\u00e4chsten Jahren weiter kontinuierlich zunehmen wird.<\/p>\n

Vor ein paar Jahren wurde unsere Zusammenarbeit auf eine harte Probe gestellt. Ja! Nat\u00fcrlich beharrte darauf, dass die Ferkelkastration nur noch unter Bet\u00e4ubung stattfinden sollte. Wir Bio-Bauern haben das zun\u00e4chst anders gesehen. Am Ende haben wir dem Wunsch des Handels zugestimmt, aber den Preis neu kalkuliert. Das war ein hartes Ringen. Aber es zeigte auch, wie wichtig diese Partnerschaft allen Beteiligten ist. Ich w\u00fcnsche mir, dass sich daran so bald nichts \u00e4ndert. F\u00fcr uns Bio-Bauern ist es enorm wichtig, nicht dar\u00fcber nachdenken zu m\u00fcssen, wie sich der Preis in der n\u00e4chsten Woche oder im n\u00e4chsten Monat entwickeln wird. Damit k\u00f6nnen wir dem Handel die Sicherheit bieten, stets im erforderlichen Umfang beliefert zu werden.<\/q><\/p>\n <\/div>\n\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

\n
\n
\n
\n

Weiterlesen<\/h2>\n \n <\/div>\n
\n
    \n
  • \n
    \n \n
    \n
    \n \"Schweine\n <\/div>\n <\/div>\n
    \n

    Pressemitteilung<\/p>\n

    \n

    6. August 2026<\/p>\n

    Tierwohl intelligent analysieren: REWE Group b\u00fcndelt Expertise aus Praxis und Wissenschaft<\/h3> <\/div>\n <\/div>\n <\/a>\n <\/button>\n<\/div>\n <\/li>\n
  • \n
    \n \n