{"id":1861,"date":"2019-10-11T10:00:00","date_gmt":"2019-10-11T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.rewe-group.com\/?p=1861"},"modified":"2021-02-12T14:46:07","modified_gmt":"2021-02-12T13:46:07","slug":"tierwohl-foerdern-bessere-bedingungen-fuer-schweine-rinder-und-gefluegel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rewe-group.com\/de\/presse-und-medien\/newsroom\/stories\/tierwohl-foerdern-bessere-bedingungen-fuer-schweine-rinder-und-gefluegel\/","title":{"rendered":"Tier­wohl f\u00f6rdern: bessere Beding­ungen f\u00fcr Schweine, Rinder und Gefl\u00fcgel"},"content":{"rendered":"\n
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Die REWE Group engagiert sich f\u00fcr mehr Tierwohl. Viele der vorhandenen Ma\u00dfnahmen laufen z. B. in PRO PLANET-Projekten, die unter anderem die F\u00fctterung und Haltungsbedingungen von H\u00fchnern verbessern soll. Die REWE Group strebt gemeinsam mit ihren Lieferanten an, schmerzhafte Eingriffe an Nutztieren wie die bet\u00e4ubungslose Ferkelkastration, das Ringelschwanzkupieren und die bet\u00e4ubungslose Enthornung bei Rindern abzuschaffen. <\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n <\/div><\/div>\n\n\n\n

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Mehr Platz: Bessere Haltungsbedingungen bei Schweinen<\/h2>\n
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Bet\u00e4ubungslose Ferkelkastration verhindern<\/strong><\/p>\n

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Jedes Jahr werden 20 Millionen Ferkel kastriert, ohne dass sie vorher eine Bet\u00e4ubung erhalten haben. Der Grund daf\u00fcr sind die Geschmacksanspr\u00fcche der Konsumenten: Nicht kastrierte Eber entwickeln oft einen strengen Geruch, den man auch im Fleisch schmecken kann. Deshalb werden m\u00e4nnliche Schweine oft sieben Tage nach ihrer Geburt kastriert. Dies geschieht in der Regel ohne Bet\u00e4ubung. Die REWE Group m\u00f6chte das verhindern, auch wenn die Bundesregierung ihr Verbot f\u00fcr diese Praxis, das f\u00fcr Anfang 2019 geplant war, noch einmal um zwei Jahre verschoben hat. Bei den Produkten der Eigenmarke REWE Bio hat das Unternehmen den Ausstieg aus der bet\u00e4ubungslosen Ferkelkastration bereits geschafft. Mit dem Leitbild zur Nutztierhaltung der Zukunft<\/a> hat sich die REWE Group das Ziel gesetzt, schnellstm\u00f6glich nur noch frisches Schweinefleisch zu vermarkten, das nicht von bet\u00e4ubungslos kastrierten Schweinen stammt. L\u00f6sungsans\u00e4tze bestehen zum Beispiel mit der Impfung gegen den Ebergeruch, die viele Betriebe des Verbands Naturland bereits erfolgreich einsetzen.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Mit dem Leitbild zur Nutztierhaltung der Zukunft hat sich die REWE Group das Ziel gesetzt, schnellstm\u00f6glich nur noch frisches Schweinefleisch zu vermarkten, das nicht von bet\u00e4ubungslos kastrierten Schweinen stammt. <\/p>\n<\/div> <\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n

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Ringelschw\u00e4nze behalten<\/strong><\/p>\n

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Wenn es zu eng wird, bekommen Schweine Stress: Bei zu wenig Platz neigen die Tiere dazu, sich gegenseitig in den Schwanz zu bei\u00dfen. Eine L\u00f6sung in der konventionellen Tierhaltung ist es daher, die Schw\u00e4nze in den ersten vier Tagen nach der Geburt zu k\u00fcrzen. Wird der Ringelschwanz nicht gek\u00fcrzt und bleibt w\u00e4hrend der Aufzucht unversehrt, kann er als Indikator f\u00fcr tiergerechte Haltungsbedingungen herangezogen werden. Um dies zu unterst\u00fctzen, hat die REWE Group 2016 ein Leuchtturmprojekt gestartet und in den Folgejahren ausgeweitet. Mit F\u00f6rdergeldern unterst\u00fctzt sie 60 Betriebe, die auf das Kupieren der Ringelschw\u00e4nze verzichten. Die Landwirte erhalten eine Aufwandsentsch\u00e4digung von 18 Euro pro Tier und zus\u00e4tzlich eine einmalige Zahlung von 500 Euro f\u00fcr Untersuchungen oder Spezialberatungen. Mit dem Geld passen die Betriebe die Haltungsbedingungen ihrer Tiere an: Schweine k\u00f6nnen sich mit Erde, Heu und Stroh besch\u00e4ftigen, erhalten offene Tr\u00e4nken statt nur Nippeltr\u00e4nken sowie eine angepasste F\u00fctterung. Ihr Verhalten wird intensiv beobachtet. Alle Ma\u00dfnahmen sollen zur erh\u00f6hten Tiergesundheit beitragen. In enger Kooperation mit den beiden Bauernverb\u00e4nden Nordrhein-Westfalens, dem Landwirtschaftsministerium und der Landwirtschaftskammer des Landes hat die REWE Group das Leuchtturmprojekt 2017 und 2018 fortgef\u00fchrt.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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Saftige Weide: Bessere Haltungsbedingungen bei Rindern<\/h2>\n
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Die Kuh auf der Wiese: Vermarktung von Milch aus Weidehaltung<\/strong><\/p>\n

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Die REWE Group f\u00f6rdert die Weidehaltung von Milchk\u00fchen durch die zunehmende Vermarktung von Weidemilch. An mindestens 120 Tagen im Jahr steht eine Weidekuh f\u00fcr mindestens sechs Stunden drau\u00dfen. Das garantiert das Siegel \u201ePRO WEIDELAND<\/a> \u2013 Deutsche Weidecharta\u201c, das die REWE-Weidemilch seit August 2017 und die Weidebutter seit Dezember 2017 tragen. Das Siegel steht f\u00fcr verbindliche Nachhaltigkeits- und Tierwohlkriterien: So steht z. B. jeder Kuh eine Dauergr\u00fcnlandfl\u00e4che von mindestens 2.000 Quadratmetern und eine Weidefl\u00e4che von mindestens 1.000 Quadratmetern zu. Au\u00dferdem erhalten sie nur Futter von Wiesen und Weiden sowie gentechnikfreie Futtermittel. Im Jahr 2018 lag der Anteil der Weidemilch an der l\u00e4nger haltbaren Frischmilch (ESL-Milch) im REWE-Sortiment bereits bei \u00fcber 16 Prozent. Vier Eigenmarken-K\u00e4seprodukte bestehen zudem bereits aus Weidemilch. Im Jahr 2019 kommen noch verschiedene Joghurtprodukte hinzu.<\/p>\n

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Auch das Label des Deutschen Tierschutzbundes<\/a> steht f\u00fcr eine transparente und wissenschaftlich fundierte Kennzeichnung von tierischen Produkten. Unter der Eigenmarke REWE Beste Wahl bieten die REWE-M\u00e4rkte seit September 2018 nahezu bundesweit Weide- und Frischmilch mit dem Tierschutzlabel an. Auch PENNY plant im Jahr 2019 die Einlistung von Milch mit dem Tierschutzlabel. Damit unterst\u00fctzen REWE und PENNY eine Initiative f\u00fcr mehr Tierwohl im gesamten Handel und gestalten den nachhaltigeren Einkauf f\u00fcr Kunden transparenter.<\/p>\n

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Allg\u00e4uer Hofmilch: \u201eTierschutz-kontrolliert\u201c-Label von VIER PFOTEN<\/strong><\/p>\n

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Die international t\u00e4tige Tierschutzorganisation VIER PFOTEN<\/a> m\u00f6chte die Lebensbedingungen von Nutztieren verbessern. Dazu vergibt sie das \u201eTierschutz-kontrolliert\u201c-G\u00fctesiegel<\/a> mit den Standards Silber und Gold. Die Allg\u00e4uer Hofmilch erf\u00fcllt die strengen Silber-Vorgaben der Organisation: Sie stammt ausschlie\u00dflich von K\u00fchen aus Betrieben im Allg\u00e4u, die unter wesentlich besseren Bedingungen leben als in der konventionellen Tierhaltung. Dazu geh\u00f6ren der Verzicht auf Anbindehaltung sowie ausreichend Bewegungs- und Liegefl\u00e4chen. Die Tiere leben in Au\u00dfenklimast\u00e4llen oder k\u00f6nnen ganzj\u00e4hrig den Auslauf an die frische Luft nutzen, zeitweise leben sie auch auf der Weide. Die Enthornung findet behutsam unter Bet\u00e4ubung und Schmerzbehandlung statt.<\/p>\n

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Durch unangemeldete Kontrollen wird regelm\u00e4\u00dfig gepr\u00fcft, ob die Betriebe die Standards auch einhalten. Die Pr\u00fcfer ber\u00fccksichtigen dabei nicht nur den Stall, sondern auch das Wohlbefinden und den Gesundheitszustand der Tiere. Seit Januar 2019 k\u00f6nnen Kunden die Bio-Heumilch 3,8 Prozent der Allg\u00e4uer Hof-Milch GmbH in REWE-M\u00e4rkten in Bayern und Baden-W\u00fcrttemberg kaufen. Die Zusammenarbeit von REWE und VIER PFOTEN besteht bereits seit mehreren Jahren. Die Einf\u00fchrung der \u201eTierschutz-kontrolliert\u201c-zertifizierten Milch ist f\u00fcr die Zusammenarbeit ein wichtiger Schritt, um Verbrauchern tierfreundlichere Produkte anzubieten und das Thema Tierwohl voranzubringen.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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An mindestens 120 Tagen im Jahr steht eine Weidekuh f\u00fcr mindestens sechs Stunden drau\u00dfen. <\/p>\n<\/div> <\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n

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Bessere Haltungsbedingungen bei Gefl\u00fcgel<\/h2>\n

Neben dem Einsatz f\u00fcr m\u00e4nnliche K\u00fcken mit Spitz & Bube<\/a>, Herzbube<\/a> und respeggt<\/a> engagiert sich die REWE Group in weiteren Bereichen f\u00fcr das Tierwohl von H\u00fchnern. Dazu geh\u00f6ren der Verzicht auf Eier aus K\u00e4fighaltung und auf Schnabelk\u00fcrzung von Legehennen ebenso wie verbesserte Lebensbedingungen frisch geschl\u00fcpfter K\u00fcken mit dem Early Feeding Verfahren.<\/p>\n

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Ausgezeichnet: Verzicht auf Eier aus K\u00e4fighaltung und Schnabelk\u00fcrzen<\/strong><\/p>\n

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Die REWE Group vermarktet seit 2010 in Deutschland nur noch Eier aus Boden- und Freilandhaltung, die den Anforderungen des Vereins f\u00fcr kontrollierte alternative Tierhaltungsformen e.\u00a0V.<\/a> (KAT) entsprechen. Im Jahr 2012 folgte der Entschluss, in Deutschland auch bei verarbeiteten Produkten auf den Einsatz von K\u00e4figeiern und Eiern aus Kleingruppenhaltung zu verzichten. Bis sp\u00e4testens 2025 will die REWE Group auch in allen Auslandsgesellschaften keine K\u00e4figeier mehr verkaufen. 2016 erhielt das Handelsunternehmen f\u00fcr dieses Engagement den Good Egg Award von der Tierschutzorganisation Compassion in World Farming<\/a>.<\/p>\n

In der konventionellen Tierhaltung war es bis Anfang 2017 au\u00dferdem die Regel, die Schn\u00e4bel der Legehennen zu k\u00fcrzen, um die Verletzungsgefahr durch gegenseitiges Picken zu reduzieren. Die REWE Group erreichte das selbst gesteckte Ziel vorzeitig: Als erste Handelsunternehmen in Deutschland verkaufen REWE und PENNY seit September 2017 in allen M\u00e4rkten keine konventionellen Eigenmarken-Eier von Legehennen mit gek\u00fcrztem Schnabel.<\/p>\n

Die REWE Group ist Gr\u00fcndungsmitglied der Initiative Tierwohl<\/a> (ITW), die Fleisch aus Betrieben mit tiergerechterer Haltung kennzeichnet. Die REWE und PENNY M\u00e4rkte f\u00fchren Gefl\u00fcgelfleisch mit einer entsprechenden Kennzeichnung der ITW.<\/p>\n

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Early Feeding: Bessere Bedingungen f\u00fcr K\u00fcken<\/strong><\/p>\n

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In klassischen Brutbetrieben leben manche frisch geschl\u00fcpfte Mastk\u00fcken bis zu 36 Stunden ohne Versorgung, weil sie eher als ihre Geschwister im Brutzyklus geschl\u00fcpft sind. Oft leiden sie dann an Dehydrierung und verlieren bis zu zehn Prozent ihres Schlupfgewichts, vor allem aber an Vitalit\u00e4t und Robustheit. Als erster Lebensmittelh\u00e4ndler in Deutschland f\u00fchrte die REWE Group Early Feeding-Systeme ein, um die K\u00fcken zu versorgen. Beim HatchCare Verfahren rutscht das K\u00fcken nach dem Schl\u00fcpfen in einen gesonderten Korb. Dort hat es ausreichend Licht, Luft und Platz, kann sich frei bewegen und Wasser sowie Nahrung zu sich nehmen. Seit dem Fr\u00fchjahr 2017 schl\u00fcpfen in den Br\u00fctereien die ersten K\u00fcken mit dem neuen Verfahren.<\/p>\n

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Beim \u201eSchlupf-im-Stall\u201c-Verfahren schl\u00fcpfen die K\u00fcken direkt im Maststall, sodass sie nicht in der Br\u00fcterei zur Welt kommen und nicht den oft mehrst\u00fcndigen Transport zum Maststall \u00fcberstehen m\u00fcssen. Der Stall bietet ebenfalls Zugang zu Futter und Wasser. Beide Verfahren erzielen positive Ergebnisse: Durch die fr\u00fche F\u00fctterung und Trinkwasserversorgung, durch optimale Klimaf\u00fchrung sowie ausreichend Platz und Licht wird Entwicklungsst\u00f6rungen vorgebeugt. Alle K\u00fcken erhalten einen gleichm\u00e4\u00dfigeren und vitaleren Start in ihr Leben. Auch die K\u00fckensterblichkeit l\u00e4sst sich damit deutlich senken. Die REWE Group wird die Systeme weiter in ihren Lieferketten ausweiten.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Mehr Tierwohl bei H\u00fchnern hei\u00dft vor allem: Keine K\u00e4fighaltung und ungek\u00fcrzte Schn\u00e4bel.<\/p>\n<\/div> <\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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