{"id":17337,"date":"2021-06-25T14:45:09","date_gmt":"2021-06-25T12:45:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.rewe-group.com\/de\/?p=17337"},"modified":"2022-10-18T10:58:35","modified_gmt":"2022-10-18T08:58:35","slug":"green-building-konzept-nachhaltigkeit-entsteht-nur-durchs-denken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rewe-group.com\/de\/presse-und-medien\/newsroom\/stories\/green-building-konzept-nachhaltigkeit-entsteht-nur-durchs-denken\/","title":{"rendered":"Green Building-Konzept: \u201eNachhaltigkeit entsteht nur durchs Denken\u201c"},"content":{"rendered":"\n
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Mit dem Green Farming-Markt denkt die REWE Group das Konzept ihrer Green Buildings v\u00f6llig neu. Klaus Wiens, Funktionsbereichsleiter Filialbau bei REWE, erz\u00e4hlt im Interview, worauf er beim REWE Green Farming-Markt besonders stolz ist und was den Baustoff Holz auszeichnet.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n <\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Warum ist nachhaltiges Bauen gar nicht so kompliziert und teuer wie man denkt?<\/p>\n<\/div>\n

Klaus Wiens<\/strong>: Der Grund ist eigentlich ganz einfach: Nachhaltiges Bauen ist nichts, was ich kaufe; kein Extra, wie beim Auto die Alufelge, die ich mir f\u00fcr teures Geld dazukaufe. Nachhaltigkeit entsteht eigentlich nur durchs Denken \u2013 indem ich Dinge ein kleines bisschen anders denke, indem ich mit Materialien ein kleines bisschen anders umgehe. Letztendlich immer mit dem Gedanken der Nachhaltigkeit: Ist das, was ich tue, tats\u00e4chlich langfristig richtig? Wenn nicht, mache ich es eben ein kleines bisschen anders, sodass es funktioniert.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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\n \"Portrait\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n
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\u00dcber:<\/h2>

\n Klaus Wiens <\/p>\n\n \n

\n ist Head of Bauwesen Filialbau REWE <\/p>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n

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Das gesamte Green Building steht im Zeichen der Nachhaltigkeit \u2013 welche Rolle spielt dabei das \u201eGreen Farming\u201c?<\/p>\n<\/div>\n

Klaus Wiens<\/strong>: Das \u201eGreen Farming<\/a>\u201c erweitert unseren Grundgedanken des Green Buildings \u2013 wir machen Green Buildings seit 2009 bei der REWE \u2013 nochmal um eine ganz neue Dimension. Wir haben erstmalig auf einem v\u00f6llig neuen Green Building eine Dachfarm positioniert, auf der Lebensmittel produziert werden, die bei REWE verkauft werden. Hier in der Region Mitte werden die M\u00e4rkte mit Basilikum und frischem Fisch<\/a> aus der Farm in Erbenheim versorgt \u2013 und das ist nat\u00fcrlich eine v\u00f6llig neue Dimension.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Green Farming erweitert unseren Grundgedanken des Green Buildings um eine ganz neue Dimension.<\/p>\n<\/blockquote>\n <\/div>\n

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Klaus Wiens<\/p>\n <\/div>\n <\/div>\n

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\n \"Portrait\n<\/div>\n <\/div>\n

Klaus Wiens<\/p>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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\n \"Holzkonstruktion\n<\/div>\n <\/a>\n <\/div>\n <\/div>\n
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F\u00fcr den REWE Markt wurde sehr viel Holz verwendet. Es ist der einzige Baustoff, der eine positive \u00d6kobilanz haben kann.<\/p>\n<\/div> <\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Es ist auff\u00e4llig, wie viel Holz in diesem Green Building verbaut wurde \u2013 wieso ist dieser Baustoff so ideal?<\/p>\n<\/div>\n

Klaus Wiens<\/strong>: Das hat mehrere Gr\u00fcnde. Erstmal ist Holz einfach toll: Die meisten Menschen m\u00f6gen Holz \u2013 man riecht es gerne, man fasst es gerne an. Dieser Baustoff ist also beim Menschen positiv besetzt. Aber nat\u00fcrlich ist es auch aus einem anderen Grund positiv: Holz ist der einzige Baustoff, der eine positive \u00d6kobilanz haben kann.<\/p>\n

Konkret bedeutet das: Ein Kubikmeter Bauholz, das wir hier im Geb\u00e4ude verwenden, w\u00e4chst im Wald innerhalb von 30 Jahren wieder nach. Nutzt man das Holz in einem Geb\u00e4ude also 30 Jahre lang, hat man eine neutrale \u00d6kobilanz. Nutzt man das Holz noch l\u00e4nger, ist man im Bereich der positiven \u00d6kobilanz, weil im Wald mehr Holz nachgewachsen ist, als wir hier im Geb\u00e4ude verwendet haben. Zudem speichert Holz viel CO2<\/sub> \u2013 hier in unserem neuen Green Building speichern wir \u00fcber 700 Tonnen CO2<\/sub> ein und tun somit etwas Gutes f\u00fcr das Klima.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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Wie wird Energie im neuen Green Building m\u00f6glichst effizient und ressourcenschonend eingesetzt?<\/p>\n<\/div>\n

Klaus Wiens<\/strong>: Mit unserem energetischen Konzept sind wir \u00e4hnlich aufgestellt wie auch in unseren bisherigen Green Buildings. Wir nutzen nat\u00fcrlich auch in diesem Geb\u00e4ude die Abw\u00e4rme unserer Gewerbek\u00e4lte f\u00fcr die Klimatisierung \u2013 K\u00fchlung und Heizung \u2013 unseres Marktes. Wir setzen energiesparende LED-Beleuchtung ein und haben hier noch eine Sache verst\u00e4rkt: Wir haben die Tageslichtnutzung im Green Building in Wiesbaden-Erbenheim noch einmal deutlich erh\u00f6ht \u2013 \u00fcber gro\u00dfe Glasfassaden und ein gro\u00dfes Atrium bringen wir sehr viel mehr Tageslicht in den Markt.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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Thema ressourcenschonende Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Nachhaltiges Bauen (DGNB e.V.): Wie schneidet hier der Markt in Wiesbaden ab?<\/p>\n<\/div>\n

Klaus Wiens<\/strong>: Wir zertifizieren alle unsere Green Buildings nach dem System der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Nachhaltiges Bauen \u2013 der Markt in Wiesbaden-Erbenheim soll das Pr\u00e4dikat \u201ePlatin\u201c, also die h\u00f6chstm\u00f6gliche Zertifizierungsstufe, erhalten. Das bedeutet nat\u00fcrlich, dass wir ressourcenschonend arbeiten, ressourcenschonend mit Materialen umgehen und dass das Geb\u00e4ude in seiner \u00d6kobilanz bewertet wird. Hier muss man hervorragend abschneiden, um diese h\u00f6chste Auszeichnung der DGNB zu erhalten.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Ich bin sehr stolz, dass REWE sich als Unternehmen so konsequent der Nachhaltigkeit verschrieben hat.<\/p>\n<\/blockquote>\n <\/div>\n

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Klaus Wiens<\/p>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Auch au\u00dferhalb des Green Buildings, auf dem Parkplatz, erkennt man direkt, dass sich dieser deutlich unterscheidet von anderen M\u00e4rkten. Was macht ihn so besonders?<\/p>\n<\/div>\n

Klaus Wiens<\/strong>: Das ist eigentlich ein ganz einfacher Trick, auf den man erstmal kommen muss: Unsere Architekten haben ein ganz neues Parkplatz-Layout entwickelt und die Parkpl\u00e4tze nicht in Reihen angeordnet, sondern in einem Ring. Dabei haben sie festgestellt, dass sich bei dieser Parkplatzgr\u00f6\u00dfe genauso viele Stellpl\u00e4tze ergeben wie auf einer konventionellen Anlage. Mit einem bedeutenden Unterschied: Wir haben hier eine Pflanzinsel mit einer Fl\u00e4che von rund 1.000 Quadratmetern, auf der Regenwasser versickern kann, und wo wir eine insektenfreundliche und naturnahe Begr\u00fcnung anlegen.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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Herr Wiens, worauf sind Sie besonders stolz?<\/p>\n<\/div>\n

Klaus Wiens<\/strong>: Ich bin sehr stolz darauf, dass REWE sich als Unternehmen so konsequent der Nachhaltigkeit verschrieben hat. Und darauf, dass es tats\u00e4chlich m\u00f6glich ist, Nachhaltigkeit nicht als etwas Besonderes zu sehen, sondern als einen Standard, der die Norm im allt\u00e4glichen Leben sein sollte. Es w\u00e4re wirklich sch\u00f6n, wenn sich dieser Gedanke weitertragen w\u00fcrde \u2013 denn Nachhaltigkeit ist nicht etwas Besonderes, kein Extra, sondern sollte Grundlage f\u00fcr alles Denken und Handeln sein, damit wir die Erde so erhalten k\u00f6nnen, wie wir gerne m\u00f6chten.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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