{"id":14581,"date":"2021-03-29T15:58:09","date_gmt":"2021-03-29T13:58:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.rewe-group.com\/de\/?p=14581"},"modified":"2021-04-01T10:04:06","modified_gmt":"2021-04-01T08:04:06","slug":"eier-ohne-kukentoten-wir-sind-und-bleiben-vorreiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rewe-group.com\/de\/presse-und-medien\/newsroom\/stories\/eier-ohne-kukentoten-wir-sind-und-bleiben-vorreiter\/","title":{"rendered":"Eier ohne K\u00fckent\u00f6ten: \u201eWir sind und bleiben Vorreiter\u201c"},"content":{"rendered":"\n
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Deutschland plant ab 2022 ein Verbot des K\u00fckent\u00f6tens. Schon jetzt ist klar: Die eine L\u00f6sung wird es vorerst nicht geben. Auf welche Alternativen die REWE Group setzt und warum der europ\u00e4ische Lebensmittelhandel das Zepter nun selbst in die Hand nehmen muss, erkl\u00e4rt Einkaufschef Hans-J\u00fcrgen Moog im Interview.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n <\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Oft angek\u00fcndigt, aber immer wieder hinausgez\u00f6gert: Ab Januar 2022 soll mit dem T\u00f6ten von m\u00e4nnlichen Eintagsk\u00fcken endg\u00fcltig Schluss sein. Sp\u00e4testens dann m\u00fcssen geeignete Verfahren zur Verf\u00fcgung stehen, um das Geschlecht von Bruteiern bestimmen zu k\u00f6nnen. Indem wir mit Millionenbetr\u00e4gen Alternativen gef\u00f6rdert haben, bringen wir Tierschutz und Wirtschaftlichkeit auf deutschem Boden zusammen<\/q>, sagte Bundesagrarministerin Julia Kl\u00f6ckner im Januar anl\u00e4sslich des neuen Gesetzes. Damit gebe es f\u00fcr die Betriebe eine konkrete L\u00f6sung, um ein Abwandern und damit eine Auslagerung dieser Tierschutzfrage zu verhindern. Vom Handel erwarte sie, dass er seinen Ank\u00fcndigungen nun auch konkrete Taten folgen l\u00e4sst und sein Sortiment entsprechend umstellt<\/q>. Wo stehen wir dabei als REWE Group? Dar\u00fcber haben wir mit Chef-Eink\u00e4ufer Hans-J\u00fcrgen Moog gesprochen.<\/p>\n <\/div>\n\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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\n \"Portr\u00e4t\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n
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\u00dcber:<\/h2>

\n Hans-J\u00fcrgen Moog <\/p>\n\n

Einkaufschef der REWE Group<\/p>\n \n

\n ist Mitglied des Vorstands \u2013 Ware und Einkauf (Chief Procurement Officer). <\/p>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n

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Herr Moog, finden Sie es nicht etwas merkw\u00fcrdig, dass die Politik nun beim Thema K\u00fckent\u00f6ten \u201ekonkrete Taten\u201c vom Handel fordert \u2013 w\u00e4hrend es doch eigentlich der Handel beziehungsweise die REWE Group waren, die dieses Thema ma\u00dfgeblich vorangetrieben haben?<\/strong><\/p>\n<\/div>\n

Hans-J\u00fcrgen Moog:<\/strong> Grunds\u00e4tzlich freue ich mich, dass die Politik dieses Thema endlich besetzt. Jahr f\u00fcr Jahr werden allein in Deutschland bis zu 45 Millionen m\u00e4nnliche K\u00fcken der Legehennenrassen get\u00f6tet. Jahr f\u00fcr Jahr gab es keine L\u00f6sung. Bis wir als Lebensmittelh\u00e4ndler dem Nichtstun nicht l\u00e4nger zugesehen haben. Wir haben gemeinsam mit unseren Partnern aus Technologie und Wissenschaft ein Verfahren entwickelt, das weltweit einmalig und richtungsweisend ist. Mit Hilfe des so genannten \u201eSELEGGT\u201c-Verfahrens ist es m\u00f6glich, das Geschlecht eines Bruteis zu bestimmen und so mittelfristig komplett auf das T\u00f6ten m\u00e4nnlicher K\u00fcken zu verzichten. Bis Ende des Jahres streben wir an, unser gesamtes Frischei-Eigenmarkensortiment bei REWE und PENNY umgestellt zu haben und schaffen das K\u00fckent\u00f6ten bei uns damit komplett ab. Wir sind und bleiben Vorreiter. Darauf sind wir stolz. Auch wenn die Politik das vielleicht etwas anders darstellt. Aber wir haben ja auch ein Wahljahr.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Deswegen haben wir hier globale Pionierarbeit geleistet. Nun ist es wichtig, dass andere Unternehmen folgen, denn wir wollen keine REWE Group-L\u00f6sung f\u00fcr das Problem des K\u00fckent\u00f6tens, sondern eine Branchenl\u00f6sung.<\/p>\n<\/blockquote>\n <\/div>\n

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Hans-J\u00fcrgen Moog, Einkaufschef der REWE Group<\/p>\n <\/div>\n <\/div>\n

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\n \"Portr\u00e4t\n<\/div>\n <\/div>\n

Hans-J\u00fcrgen Moog, Einkaufschef der REWE Group<\/p>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Warum geht die REWE Group bei dem Thema so aktiv voran, unterst\u00fctzt die wissenschaftliche Grundlagenforschung und beteiligt sich sogar an technologischen Verfahren, die das K\u00fckent\u00f6ten branchenweit beenden sollen? W\u00e4re es nicht einfacher gewesen, auf L\u00f6sungen aus Branche und Politik zu warten?<\/p>\n<\/div>\n

Hans-J\u00fcrgen Moog:<\/strong> Nun, wir haben seit Jahrzehnten geduldig gewartet. In dieser Zeit ist nichts passiert. Unser Selbstverst\u00e4ndnis als nachhaltig handelndes Unternehmen geht heute weit \u00fcber die Rolle eines reinen H\u00e4ndlers von Lebensmitteln hinaus. Daher ist es nur folgerichtig, dass wir nicht l\u00e4nger nur Zuschauer sind, sondern Akteur. Unsere Millionen von Kundinnen und Kunden erwarten von uns Antworten auf dr\u00e4ngende Fragen der Zeit. Deswegen haben wir hier globale Pionierarbeit geleistet. Nun ist es wichtig, dass andere Unternehmen folgen, denn wir wollen keine REWE Group-L\u00f6sung f\u00fcr das Problem des K\u00fckent\u00f6tens, sondern ein Branchenl\u00f6sung. Am besten eine, die \u00fcber die Grenzen von Deutschland hinauswirkt.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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Noch gibt nicht das \u201eeine\u201c Verfahren, um das K\u00fckent\u00f6ten fl\u00e4chendeckend zu stoppen. Die derzeit fr\u00fchesten Verfahren zur Geschlechtsbestimmung im Brutei liefern nach neun Bebr\u00fctungstagen verl\u00e4ssliche Ergebnisse \u2013 so auch bei der SELEGGT-Technologie, die die REWE Group durch die Gr\u00fcndung eines Joint Ventures mit der niederl\u00e4ndischen HatchTech Group erst erm\u00f6glicht hat. Ab 2024 sind m\u00f6glicherweise in Deutschland \u2013 nach Lesart des aktuell vorliegenden Gesetzesentwurfes \u2013 \u00a0jedoch nur noch Tests bis zum sechsten Bebr\u00fctungstag erlaubt. Als Begr\u00fcndung wird angef\u00fchrt, dass m\u00f6glicherweise bereits ab dem siebten Bebr\u00fctungstag ein Schmerzempfinden des K\u00fckenembryos existieren k\u00f6nnte.\u00a0 <\/strong><\/p>\n<\/div>\n

Hans-J\u00fcrgen Moog:<\/strong> Ein wirkliches Verst\u00e4ndnis f\u00fcr diesen Ansatz haben wir nicht. Das Ganze fu\u00dft scheinbar auf einer russischen Studie aus den 1960er Jahren, die nach neuesten Erkenntnissen noch bis vor Kurzem falsch interpretiert wurde. Der wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages hat mit einem Sachstandsbericht von November 2020 \u2013 also erst nach Bekanntgabe des aktuell vorliegenden Gesetzentwurfes \u2013 den Sachverhalt neu bewertet und ver\u00f6ffentlicht. Aktuell gibt es weltweit kein gesetzlich erlaubtes und praxisreifes Verfahren zur Geschlechtsbestimmung im Brutei, das die Anspr\u00fcche einer Geschlechtsbestimmung bis zum sechsten Bruttag erf\u00fcllt. Warum man die Messlatte bereits jetzt so hoch legen muss, ist f\u00fcr mich nicht nachvollziehbar. In Frankreich gibt es bei entsprechenden gesetzlichen Initiativen solche Forderungen nicht.<\/p>\n

Wobei ich die Diskussion f\u00fcr akademisch halte. Denn Fakt ist: Wenn wir weiter m\u00e4nnliche K\u00fcken am ersten Tag ihres Lebens t\u00f6ten, dann haben sie auf jeden Fall ein voll ausgebildetes Schmerzempfinden und dieser Vorgang ist ethisch nicht zu rechtfertigen. Letztlich geht es bei dem Entwurf darum, quasi durch die Hintert\u00fcr das Zweinutzungshuhn zu erzwingen. Das ist sicherlich aller Ehren wert. Aber es ist eine Tatsache, dass diese Rassen weniger Eier legen und weniger Fleisch ansetzen. Sprich: nicht den Bed\u00fcrfnissen der Kundschaft und des Marktes entsprechen. Schlie\u00dflich sollten wir auch nicht vergessen, dass wir in Deutschland bei Konsumeiern eine Eigenversorgungsquote haben, die bei rund 70 Prozent liegt. Mit Zweinutzungsrassen wird der Bedarf an Importen weiter steigen \u2013 und das w\u00e4re nicht nur schlecht f\u00fcr heimische Landwirt:innen und Wirtschaft, sondern auch f\u00fcr die Umwelt.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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Friedrich-Otto Ripke, Pr\u00e4sident des Zentralverbandes der Deutschen Gefl\u00fcgelwirtschaft e. V. (ZDG) sieht in dem vom Bundeskabinett verabschiedeten Gesetzesentwurf nur eine<\/strong> deutsche Teill\u00f6sung des Problems und innerhalb der EU immense Wettbewerbsnachteile f\u00fcr die heimische Gefl\u00fcgelwirtschaft<\/q>. Die Politik m\u00fcsse auf EU-Ebene aktiv werden, um einen verbindlichen Rechtsrahmen f\u00fcr den europ\u00e4ischen Wirtschaftsraum zu schaffen. Bewirkt der deutsche Vorsto\u00df also am Ende nur eine Verlagerung des Problems?<\/strong><\/p>\n<\/div>\n

Hans-J\u00fcrgen Moog:<\/strong> Im schlimmsten Fall verlegen die deutschen Br\u00fctereien ihre Aktivit\u00e4ten in das benachbarte Ausland. Hier gilt aktuell noch kein gesetzliches Verbot des K\u00fckent\u00f6tens. Rein rechtlich d\u00fcrfen zum Beispiel in den Niederlanden weiterhin m\u00e4nnliche K\u00fcken get\u00f6tet, die weiblichen aber exportiert und in Deutschland aufgestallt werden.<\/p>\n

Konsumeier, die auf diese Art und Weise dann in Deutschland gelegt werden, sind verkehrsf\u00e4hig und k\u00f6nnen in Deutschland vermarktet werden. Damit wir nicht auf diese Art und Weise dazu beitragen, dass das K\u00fckent\u00f6ten lediglich ins benachbarte Ausland verlagert wird, hat die REWE Group bereits Anfang 2020 festgelegt, dass grunds\u00e4tzlich alle Eigenmarkeneier zuk\u00fcnftig aus K\u00fckent\u00f6ten-freien Lieferketten stammen m\u00fcssen, ganz egal ob diese Eier im Inland oder im Ausland gelegt werden. Pr\u00e4sident Ripke fordert vollkommen zu Recht eine europ\u00e4ische L\u00f6sung \u2013 solange diese aber nicht umgesetzt ist, m\u00fcssen der deutsche und hoffentlich auch sehr bald der europ\u00e4ische Lebensmittelhandel das Heft des Handelns in die Hand nehmen und f\u00fcr seine jeweiligen Lieferketten eine K\u00fckent\u00f6ten-freie Eiererzeugung\u00a0 einfordern und partnerschaftlich mit seinen Lieferanten umsetzen.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Bereits bis Ende dieses Jahres wollen wir unser Frischei-Eigenmarkensortiment so umgestellt haben, dass keine m\u00e4nnlichen K\u00fcken mehr daf\u00fcr sterben m\u00fcssen.<\/p>\n<\/blockquote>\n <\/div>\n

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Hans-J\u00fcrgen Moog, Einkaufschef der REWE Group<\/p>\n <\/div>\n <\/div>\n

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Hans-J\u00fcrgen Moog, Einkaufschef der REWE Group<\/p>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Andere kritische Stimmen sehen die Geschlechtserkennung im Ei nur als \u00dcbergangsl\u00f6sung und fordern stattdessen die Ausweitung von Bruderhahn-Projekten, bei denen m\u00e4nnliche K\u00fcken aufgezogen werden. Mit \u201eHerz Bube\u201c und \u201eSpitz & Bube\u201c war die REWE Group hier ebenfalls Vorreiter \u2013 warum diese Projekte nicht einfach weiter ausbauen?<\/strong><\/p>\n<\/div>\n

Hans-J\u00fcrgen Moog:<\/strong> Genau das machen wir ja seit Jahren mit unseren Initiativen. Die Geschlechtsbestimmung im Ei ist gegebenenfalls eine \u00dcbergangstechnologie, bis es in einer fernen Zukunft vielleicht Zweinutzungsrassen gibt, die sowohl im Hinblick auf die Lege- als auch die Fleischleistung praxistauglich sind. Die Bruderh\u00e4hne brauchen aktuell wesentlich l\u00e4nger, um ein dann immer noch geringeres Schlachtgewicht zu erzielen, bei durchaus hohem Futtereinsatz. Und das Fleisch l\u00e4sst sich aufgrund der Struktur nur als Frikassee verarbeiten. Das wird keine alleinige beziehungsweise auch nur eine begleitende Alternative sein k\u00f6nnen, da Bruderhahnprojekte aufgrund der schlechten Ressourceneffizienz zus\u00e4tzlich klimabelastend und grunds\u00e4tzlich wenig nachhaltig sind.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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Wo steht die REWE Group in Sachen Zweinutzungshuhn?<\/strong><\/p>\n<\/div>\n

Hans-J\u00fcrgen Moog:<\/strong> An dieser Stelle sind wir auf die Z\u00fcchter angewiesen. Wenn es Rassen gibt, die eine wirtschaftliche Lege- und Fleischleistung erbringen, dann werden wir das selbstverst\u00e4ndlich unterst\u00fctzen. Mir ist aber nicht bekannt, dass wir irgendwo auf der Welt vor dem Durchbruch stehen.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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Bis wann wird bei REWE und PENNY das komplette Frischei-Sortiment umgestellt sein und wie ist das umsetzbar? Bleibt es bei Frischeiern oder folgen auch Ei-haltige Produkte wie Backwaren?<\/strong><\/p>\n<\/div>\n

Hans-J\u00fcrgen Moog:<\/strong> Bereits bis Ende dieses Jahres wollen wir unser Frischei-Eigenmarkensortiment so umgestellt haben, dass keine m\u00e4nnlichen K\u00fcken mehr daf\u00fcr sterben m\u00fcssen. Das ist extrem ambitioniert, zumal wir auch auf die Lieferanten und s\u00e4mtliche Lieferkettenpartner angewiesen sind. Danach machen wir uns an die verarbeiteten Produkte: Mit dem REWE Beste Wahl respeggt Eiersalat haben wir bereits ein erstes Produkt im Regal. Hier gibt es aber noch immense Herausforderungen. Die Blockchain-Technologie w\u00e4re eine M\u00f6glichkeit, hier gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Transparenz f\u00fcr alle Beteiligten einschlie\u00dflich der Kunden zu schaffen.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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Wir schaffen das K\u00fckent\u00f6ten ab – bis 2022<\/q>, damit wirbt ein gro\u00dfer Discounter. Aus ihrer Einsch\u00e4tzung, ist das realistisch? Wie soll das klappen, wenn die Nachfrage das Angebot \u00fcbersteigt, so wie es momentan der Fall ist?<\/strong><\/p>\n<\/div>\n

Hans-J\u00fcrgen Moog: <\/strong>Ich \u00e4u\u00dfere mich nicht zum Wettbewerb. Dennoch ist es ja schon auffallend, dass foodwatch gegen diesen Claim geklagt hat. Wir als REWE Group sind da aber auch etwas anders. Wir haben sehr fr\u00fch angefangen, gesamte Bereiche wie Bio-Eier ohne K\u00fckent\u00f6ten umzusetzen und lassen unseren Ank\u00fcndigungen auch Taten folgen. Das honorieren unsere Kunden sehr.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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Au\u00dferdem setzt die REWE Group den Fokus auf K\u00fckent\u00f6ten-freie Lieferketten. Warum?<\/strong><\/p>\n<\/div>\n

Hans-J\u00fcrgen Moog: <\/strong>Wir geben unseren Kundinnen und Kunden ein Versprechen. Das k\u00f6nnen wir aber nur dann glaubhaft, transparent und \u00fcberpr\u00fcfbar machen, wenn wir die gesamte Lieferkette im Blick haben. Speziell in der \u00dcbergangsphase der Branche, bis wir in allen Bereichen frei vom K\u00fckent\u00f6ten sind, m\u00fcssen wir sehr genau darauf achten, dass es hier nicht zu Vermischungen kommt. Das ist sehr ambitioniert.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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Was w\u00fcnschen Sie sich von Politik und Branche?<\/strong><\/p>\n<\/div>\n

Hans-J\u00fcrgen Moog: <\/strong>Von der Branche w\u00fcnsche ich mir, dass sie SELEGGT gegen\u00fcber vorurteilsfrei ist. Wir haben immer gesagt, dass wir diese Technologie allen zur Verf\u00fcgung stellen. Von der Politik w\u00fcnsche ich mir, dass sie Ziele formuliert, die realistisch und nicht rein Ideologie-getrieben sind. Sprich: Wir sollten mit dem ambitionierten Plan so schnell wie m\u00f6glich aus dem K\u00fckent\u00f6ten aussteigen, die technischen Verfahren nutzen und mutig an der Vision eines marktgerechten Zweinutzungshuhns arbeiten.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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\u00dcber 300 Millionen Eier \u201eOhne K\u00fckent\u00f6ten\u201c wurden seit 2016 bei REWE und PENNY verkauft.<\/div>\n<\/div> <\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n
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Produkte \u201eOhne K\u00fckent\u00f6ten\u201c bei REWE (Stand M\u00e4rz 2021):<\/h2>