{"id":1393,"date":"2020-08-19T08:53:47","date_gmt":"2020-08-19T06:53:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.rewe-group.com\/?p=1393"},"modified":"2021-07-16T15:21:00","modified_gmt":"2021-07-16T13:21:00","slug":"rewe-packt-bio-obst-und-gemuese-aus-verzicht-auf-verpackungen-da-wo-es-sinn-macht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rewe-group.com\/de\/presse-und-medien\/newsroom\/stories\/rewe-packt-bio-obst-und-gemuese-aus-verzicht-auf-verpackungen-da-wo-es-sinn-macht\/","title":{"rendered":"REWE packt Bio-Obst und Gem\u00fcse aus: Verzicht auf Verpackungen \u2013 da, wo es Sinn macht"},"content":{"rendered":"\n
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Bye bye Plastik: Bei REWE und PENNY bieten wir immer mehr Obst und Gem\u00fcse unverpackt an. Doch komplett auf Verpackungen zu verzichten, ist nicht in jedem Fall sinnvoll, wie ein Langzeit-Test ergeben hat. <\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n <\/div><\/div>\n\n\n\n

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Trotz der anhaltenden Corona-Krise und ihrer schweren Auswirkungen auf die Superm\u00e4rkte, Lieferketten und Landwirtschaft verliert REWE das Thema Verpackungen nicht aus den Augen. Als erster der vier gr\u00f6\u00dften Lebensmitteleinzelh\u00e4ndler in Deutschland bietet REWE bundesweit Bio-Obst und Bio-Gem\u00fcse weitestgehend ohne Plastik oder mit verbesserter Verpackung an. Dadurch k\u00f6nnen j\u00e4hrlich 210.000 Kilogramm Plastik sowie 80.000 Kilogramm Papier eingespart werden. Doch ganz auf Verpackungen zu verzichten ist gar nicht so leicht \u2013 und an vielen Stellen auch nicht sinnvoll, wie ein \u201eUnverpackt-Test\u201c in 630 REWE- und nahkauf-M\u00e4rkten gezeigt hat.<\/p>\n

Denn Plastikverpackungen k\u00f6nnen helfen, die Frische, Qualit\u00e4t und Hygiene der Produkte vom Feld bis in den Supermarkt zu sichern. Das macht vor allem dann Sinn, wenn ein Produkt auf diese Weise vor fr\u00fchzeitigem Verderb gesch\u00fctzt werden kann: Das ist zum Beispiel bei Brokkoli der Fall, der wird ohne Verpackung schnell gelb und unansehnlich<\/q>, sagt Stephan Weist,Bereichsleiter f\u00fcr Obst\/Gem\u00fcse\/Blumen\/Pflanzen bei der REWE Group. In der Folge wird er dann weniger gekauft und wir m\u00fcssen viel mehr wegschmei\u00dfen.<\/q> Beim Bio-Eisbergsalat hei\u00dft das in Zahlen: Ohne Verpackung w\u00fcrden einerseits bundesweit rund 3.000 Kilogramm Plastik j\u00e4hrlich eingespart werden, andererseits w\u00fcrden aber gleicherma\u00dfen rund 18,5 Tonnen derart an Frische und Qualit\u00e4t im Markt einb\u00fc\u00dfen, dass sie unverk\u00e4uflich werden. In diesem Fall beugen die d\u00fcnnen Folien also effektiv der Lebensmittelverschwendung vor.<\/p>\n <\/div>\n\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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F\u00fcr mehr Frische und Qualit\u00e4t<\/h2>\n

Ein \u00e4hnlicher Effekt ist bei Beeren zu beobachten, die ohne Verpackung sehr schnell an Feuchtigkeit verlieren. Die empfindliche Haut bekommt dann Risse, f\u00e4llt ein und schimmelt. Eine Verpackung leistet bei solch empfindlichen Waren ebenfalls einen gro\u00dfen Schutz vor Besch\u00e4digungen und Verschmutzung. Wenn eine Verpackung nicht einfach weggelassen werden kann, verbessern wir die bestehende Verpackung soweit wie m\u00f6glich: Hier kommen mittlerweile \u00fcberwiegend materialsparende gesiegelte Plastik- oder Pappschalen zum Einsatz, bei denen sogar auf die zuvor \u00fcbliche Ummantelung mit einer d\u00fcnnen Plastikfolie (Flowpack) verzichtet wird.<\/p>\n

Bei losem Obst wie Trauben sind Verpackungen dar\u00fcber hinaus n\u00fctzlich, um es unfallfrei komfortabel zu transportieren. Wie soll man diese Dinge sonst sicher nach Hause bringen?<\/q>, fragt Weist. Damit sie nicht besch\u00e4digt werden und sich nicht im ganzen Einkaufswagen verteilen, kommen statt Plastikverpackungen nun praktische Tragetaschen aus Papier zum Einsatz. Bei Obstsorten wie Erdbeeren helfen Verpackungen ebenso dabei, sie in sinnvolle Verkaufseinheiten zu b\u00fcndeln. So k\u00f6nnen Kundinnen und Kunden sicher sein, dass in einer 500g-Schale auch immer die angegebene Menge enthalten ist.<\/p>\n <\/div>\n\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Bei Obstsorten wie Himbeeren helfen Verpackungen dabei, sie in sinnvolle Verkaufseinheiten zu b\u00fcndeln.<\/p>\n<\/div> <\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n

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Unterscheidbarkeit und R\u00fcckverfolgbarkeit<\/h2>\n

Bei Produktgruppen mit zahlreichen Sorten im Regal \u2013 zum Beispiel Tomaten oder \u00c4pfel \u2013 ist es au\u00dferdem sowohl bei der Produktauswahl als auch an der Kasse hilfreich, nachvollziehen zu k\u00f6nnen, welche Sorte man kauft oder ob es sich um Bio- oder konventionelles Obst und Gem\u00fcse handelt. Verpackungen gew\u00e4hrleisten in dem Fall die R\u00fcckverfolgbarkeit und Unterscheidbarkeit, erm\u00f6glichen Zusatzinformationen, erleichtern durch Codes das Kassieren und dienen den Kennzeichnungspflichten (u.a. Inhaltsstoffe, Allergene). Neben einem Klebeetikett oder einer Banderole zur Kennzeichnung kommen bei uns mittlerweile oft Bio-Baumwollnetze zum Einsatz.<\/p>\n

Es gibt aber auch Rahmenbedingungen, die REWE nicht beeinflussen kann: So zum Beispiel ist eine Umstellung auf eine ressourcenschonendere oder umweltfreundlichere alternative Verpackungsart oft aufgrund der gegebenen M\u00f6glichkeiten der Lieferanten schwierig. Am Beispiel K\u00fcrbis sieht man besonders deutlich: Das ist ein hohes Investment f\u00fcr eine relativ kurze Saison<\/q>, so Weist. Wir k\u00f6nnen unseren kleinen regionalen Erzeugern, die in ganz Deutschland verteilt sind, nicht sagen, dass sie alle auf beispielsweise Lasermaschinen umstellen m\u00fcssen, wenn wir selbst nicht sicher sind, ob das in einigen Jahren wirklich immer noch die beste M\u00f6glichkeit ist.<\/q> Das sei am Ende eine Frage der Abw\u00e4gung. Ein Branding wie bei S\u00fc\u00dfkartoffeln, die zentral \u00fcber den Hafen Rotterdam importiert, dort gelasert und weitertransportiert werden, ist deswegen kaum m\u00f6glich.<\/p>\n

Und bei den Karotten hat der Test ein ganz anderes Ph\u00e4nomen offenbart: In der Zeit, in der Bio-M\u00f6hren lose angeboten wurden, sank die Nachfrage danach deutlich. Dagegen griffen immer mehr Kundinnen und Kunden nach den verpackten, konventionellen M\u00f6hren. Das Verbrauchervotum ist somit klar pro Verpackung. Dazu kommt, dass, auch wenn die M\u00f6hre qualitativ noch in Ordnung ist, sie durch den Feuchtigkeitsmangel eher weich wird. Diese Entwicklung ist bei den meisten harten Obst- und Gem\u00fcsesorten, wie beispielsweise Pastinaken, zu beobachten.<\/p>\n <\/div>\n\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Eine Umstellung auf eine ressourcenschonendere oder umweltfreundlichere alternative Verpackungsart ist oft aufgrund der gegebenen M\u00f6glichkeiten der Lieferanten schwierig.<\/p>\n<\/div> <\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n

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Noch am Beginn einer langen Reise<\/h2>\n

Schon mehr als 1.200 Eigenmarkenverpackungen hat REWE nach der Devise \u201eVermeiden, Verringern, Verbessern\u201c \u00fcber alle Warenbereiche hinweg umweltfreundlicher gestaltet, aber die Umstellung ist noch lange nicht zu Ende. Ob \u201eNatural Branding\u201c, die Reduzierung von Folienst\u00e4rken oder die Umstellung von Folienverpackung auf Klebebanderolen, Klebeetiketten und Rispenstecker in Kr\u00e4utert\u00f6pfchen \u2013 in den Regalen wird noch einiges passieren. Wir sind am Beginn einer sehr langen Reise. Unser Regal sieht heute zwar schon ziemlich gut aus, aber es ist noch relativ viel Plastik<\/q>, sagt Stephan Weist. Ich bin sicher, dass hier in den n\u00e4chsten zwei bis drei Jahren schon wieder ein ganz anderes Abteilungsbild herrschen wird. Wir besch\u00e4ftigen uns jede Woche mit neuen Ideen, um zu schauen, wie uns das weiterbringen kann.<\/q><\/p>\n

Bis Ende 2030 wollen wir bei der REWE Group s\u00e4mtliche Eigenmarken-Verkaufsverpackungen sowie Serviceverpackungen bei REWE, PENNY und toom Baumarkt umweltfreundlicher gestalten. Mehr Infos hier<\/a>.<\/p>\n <\/div>\n\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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