{"id":34125,"date":"2023-12-20T12:33:14","date_gmt":"2023-12-20T11:33:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.rewe-group.com\/de\/?post_type=opinion&p=34125"},"modified":"2025-09-24T10:43:08","modified_gmt":"2025-09-24T08:43:08","slug":"wir-wollen-die-luecken-dort-schliessen-wo-erkrankte-mitarbeitende-keine-schnelle-unterstuetzung-finden","status":"publish","type":"opinion","link":"https:\/\/www.rewe-group.com\/de\/presse-und-medien\/newsroom\/meinungen\/wir-wollen-die-luecken-dort-schliessen-wo-erkrankte-mitarbeitende-keine-schnelle-unterstuetzung-finden\/","title":{"rendered":"\u201eWir wollen die L\u00fccken dort schlie\u00dfen, wo erkrankte Mitarbeitende keine schnelle Unterst\u00fctzung finden\u201c"},"content":{"rendered":"\n
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Liebe Leser:innen,<\/h2>\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n
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die Welt wird immer schnelllebiger und komplexer. Dieses Gef\u00fchl habe nicht nur ich, es wird uns auch immer st\u00e4rker von unseren Kolleg:innen gespiegelt. Globale Krisen tragen zur allgemeinen Verunsicherung bei. Keine guten Voraussetzungen f\u00fcr die mentale Gesundheit der Bev\u00f6lkerung \u2013 und damit auch f\u00fcr unsere mehr als 280.000 Mitarbeitenden in Deutschland. Wir sind \u00fcberzeugt: Als Arbeitgeber, als genossenschaftliches Unternehmen, als Kolleg:innen ist es unsere Verantwortung, hier Hilfestellung zu geben. Dringend notwendig sind aber auch mehr gesellschaftliches Verst\u00e4ndnis und politische Unterst\u00fctzung.<\/p>\n

Ob psychische Erkrankungen wie Depressionen, Burnout oder Angstst\u00f6rungen, ob Suchtprobleme, finanzielle Sorgen oder Belastungen durch die Pflege von Angeh\u00f6rigen: Wenn Betroffene ihre Situation erkennen und den Schritt wagen, sich Hilfe zu suchen, erleben sie hierzulande leider viel zu oft die \u00dcberlastung des Gesundheitssystems. Sie warten Wochen oder Monate auf einen Termin bei einem Therapeuten oder einer Therapeutin. In dieser Zeit spitzen sich die Probleme oft zu. Bereits 2018 forderte die Bundespsychotherapeutenkammer 7.000 zus\u00e4tzliche Kassensitze insbesondere au\u00dferhalb der Gro\u00dfst\u00e4dte f\u00fcr Psychotherapeut:innen.<\/p>\n

Hier setzt unser Employee Assistance Program an: REWE Group-Mitarbeitende haben die M\u00f6glichkeit, sich anonym an psychologische Berater:innen zu wenden und erhalten binnen weniger Tage ein Erstgespr\u00e4ch. Das nimmt ganz viel Druck von den Betroffenen. Die Gespr\u00e4che finden dann online, telefonisch oder vor Ort statt. M\u00f6glich macht das unsere langj\u00e4hrige Partnerschaft mit der B\u00b7A\u00b7D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH (Berufsgenossenschaftlicher Arbeitsmedizinischer und Sicherheitstechnischer Dienst). Die Abwicklung l\u00e4uft streng vertraulich ab, Vorgesetze und Kolleg:innen erfahren nichts davon. Auch wir vom Betrieblichen Gesundheitsmanagement erhalten nur anonymisierte Informationen. Was ich Ihnen aber sagen kann: Es gibt keine REWE Group-spezifischen Krankheitsbilder, hier spiegelt sich der Bundesdurchschnitt wider. Das gilt auch f\u00fcr einen starken Anstieg in den letzten beiden Jahren. Bei uns sind nach einer Auswertung der B.A.D GmbH von 2022 37 Prozent mehr Anfragen eingegangen. Tendenz steigend. Wir sind froh, dass wir den Betroffenen so schnell helfen k\u00f6nnen. Allerdings wird die langfristige Vermittlung in Hilfsgruppen oder eine psychotherapeutische Praxis immer schwieriger. Aufgrund unserer Erfahrungen lautet unser klarer Appell an den Gemeinsamen Bundesausschuss, der die Anzahl der Kassensitze festlegt, hier dringend Abhilfe zu schaffen. Die langen Wartezeiten sind f\u00fcr die Menschen mit psychischen Erkrankungen eine Tortur \u2013 und auch aus wirtschaftlicher Sicht bedenklich: Lange Ausfallzeiten versch\u00e4rfen den Arbeitskr\u00e4ftemangel in Deutschland. Gleichzeitig steigt f\u00fcr viele die Arbeitsbelastung, weil Kolleg:innen mit psychischen Erkrankungen ausfallen. Der Zusammenhang zwischen Personalmangel und Krankenstand ist branchen\u00fcbergreifend l\u00e4ngst dargelegt, etwa durch den DAK-Gesundheitsbericht 2023. Auch deshalb begr\u00fc\u00dfen wir die politischen Bestrebungen, die Arbeitsmarktintegration gefl\u00fcchteter Menschen mit Bleibeperspektive zu forcieren und zu erleichtern.<\/p>\n

Wir wollen die L\u00fccken dort schlie\u00dfen, wo erkrankte Mitarbeitende keine schnelle Unterst\u00fctzung finden. Bedarfsgerechte, orts- und zeitunabh\u00e4ngige Angebote zu schaffen \u2013 das ist unser Anspruch. Manche der betroffenen Mitarbeitenden telefonieren ohnehin nicht gerne und brauchen den direkten Austausch in der Praxis; anderen ist ein digitales Gespr\u00e4ch ohne Fahraufwand am liebsten. Mit unserer Initiative LoS! schaffen wir seit 2011 auch ein niedrigschwelliges Angebot: LoS!, das steht f\u00fcr lebensphasenorientierte Selbsthilfekompetenz. Dahinter verbirgt sich die Schulung und Weiterbildung von Mitarbeitenden zu sogenannten Multiplikator:innen. Ob bei Themen wie Scheidung, Krankheit, Pflege oder Schulden, sie unterst\u00fctzen betroffene Kolleg:innen indem sie zuh\u00f6ren, sie auffangen und \u2013 wenn n\u00f6tig \u2013 auch sanft an weitere Hilfestellen heranf\u00fchren und weiterleiten. Derzeit z\u00e4hlen wir fast 300 LoS!-Multiplikator:innen. Sie erhalten umfangreiches Unterst\u00fctzungsmaterial, tauschen sich bei Treffen aus und k\u00f6nnen F\u00e4lle auch mit einer Psychologin besprechen. Hilfe von Kolleg:innen f\u00fcr Kolleg:innen, \u00fcber alle Vertriebslinien hinweg, von den M\u00e4rkten \u00fcber die Zentrale bis in die Lagerstandorte, immer vertraulich. Auf dieses Ehrenamts-Konzept sind wir sehr stolz, weil so viel Herzblut aus der Kollegschaft hier hineinflie\u00dft. Deshalb haben wir uns vor einigen Wochen auch enorm \u00fcber den Gewinn des Otto-Heinemann-Preises in der Kategorie f\u00fcr Arbeitgebende mit mehr als 1.000 Besch\u00e4ftigten gefreut. Eine tolle Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr die Arbeit der LoS!-Multiplikator:innen!<\/p>\n <\/div>\n\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Hilfe von Kolleg:innen f\u00fcr Kolleg:innen, \u00fcber alle Vertriebslinien hinweg, von den M\u00e4rkten \u00fcber die Zentrale bis in die Lagerstandorte, immer vertraulich. Auf dieses Ehrenamts-Konzept sind wir sehr stolz, weil so viel Herzblut aus der Kollegschaft hier hineinflie\u00dft. Deshalb haben wir uns vor einigen Wochen auch enorm \u00fcber den Gewinn des Otto-Heinemann-Preises in der Kategorie f\u00fcr Arbeitgebende mit mehr als 1.000 Besch\u00e4ftigten gefreut. Eine tolle Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr die Arbeit der LoS!-Multiplikator:innen!<\/p>\n<\/blockquote>\n <\/div>\n

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Bianca van Wijnen , Head of CoE Gesundheit und Innovation REWE Group<\/p>\n <\/div>\n <\/div>\n

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Bianca van Wijnen , Head of CoE Gesundheit und Innovation REWE Group<\/p>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Um unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bundesweit unter anderem \u00fcber unsere Hilfeleistungen f\u00fcr psychische aber auch physische Gesundheit zu informieren, haben wir die Online-Plattform \u201eGemeinsam.topfit\u201c ins Leben gerufen. Hier\u00fcber haben wir im Oktober eine gro\u00dfe Pr\u00e4ventionskampagne mit Vortragsreihen und Krebsvorsorge angeboten. Im November stand die psychische Gesundheit im Fokus.<\/p>\n

Es ist uns ein gro\u00dfes Anliegen, dass das Thema psychische Gesundheit endlich noch mehr enttabuisiert wird \u2013 innerhalb der Kollegschaft, aber auch gesellschaftlich.<\/p>\n <\/div>\n\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Ihre Bianca van Wijnen<\/p>\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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\u00dcber:<\/h2>

\n Bianca van Wijnen <\/p>\n\n

Head of CoE Gesundheit und Innovation REWE Group<\/p>\n \n

\n leitet das Center of Expertise Gesundheit und Innovation und ist seit 2008 bei der REWE Group t\u00e4tig. <\/p>\n <\/div>\n <\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Weiterlesen<\/h2>\n \n <\/div>\n
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    \n \"REWE-Kaufmann,\n <\/div>\n <\/div>\n
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    Story<\/p>\n

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    1. Juli 2026<\/p>\n

    Von Null auf Wau: REWE-Kaufmann Simon Bacher auf seinem Weg zum ersten\u00a0ZooRoyal-Fachmarkt in NRW\u00a0<\/h3> <\/div>\n <\/div>\n <\/a>\n <\/button>\n<\/div>\n <\/li>\n
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