{"id":2228,"date":"2013-06-03T10:00:00","date_gmt":"2013-06-03T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.rewe-group.com\/?post_type=guidline&p=2228"},"modified":"2021-10-12T12:34:07","modified_gmt":"2021-10-12T10:34:07","slug":"leitlinie-fuer-soja-als-futtermittel","status":"publish","type":"guidline","link":"https:\/\/www.rewe-group.com\/de\/presse-und-medien\/publikationen\/leitlinien\/leitlinie-fuer-soja-als-futtermittel\/","title":{"rendered":"Leitlinie f\u00fcr Soja als Futtermittel"},"content":{"rendered":"\n
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Milch, Wurst, Fleisch: Wir als REWE Group f\u00fchren viele Waren tierischen Ursprungs. In deren Produktion ist eine ausreichende Eiwei\u00dfversorgung der jeweiligen Tiere von zentraler Bedeutung. Dabei kommt h\u00e4ufig aus \u00dcbersee importiertes Sojaschrot zum Einsatz \u2013 f\u00fcr dessen Anbau Regenwald gerodet und Pestizide und Gentechnik eingesetzt werden k\u00f6nnen. Diesen Herausforderungen wollen wir als REWE Group mit dem Einsatz von nachhaltigerem Futtermittel begegnen.<\/p>\n<\/div>\n <\/div>\n <\/div>\n <\/div><\/div>\n\n\n\n

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Der Hintergrund<\/h2>\n

F\u00fcr unsere Eigenmarken ist Sojaschrot aus \u00dcbersee die bedeutendste Futterkomponente. Hauptlieferl\u00e4nder sind die USA, Brasilien oder Argentinien. Die Nachfrage steigt stetig \u2013 analog zu der nach Fleisch und Wurst. Durch gentechnisch ver\u00e4nderte Sojasorten, die gegen Glyphosat resistent sind, wird der Anbau meist kosteng\u00fcnstig monokulturell realisiert, die \u00c4cker durch das Herbizid unkrautfrei gehalten. F\u00fcr die riesigen Fl\u00e4chen werden immer mehr Prim\u00e4r- und Sekund\u00e4rw\u00e4lder gerodet \u2013 einhergehend mit dem Verlust von Biodiversit\u00e4t sowie der Zerst\u00f6rung von \u00d6kosystemen und CO2<\/sub>-Speichern. Durch die Monokulturen erodieren die B\u00f6den, wieder m\u00fcssen W\u00e4lder gerodet werden. Mit den wachsenden Soja-Plantagen steigen die Pachtpreise, was Kleinb\u00e4uer:innen dazu zwingt, sich \u2013 ebenfalls durch Rodung \u2013 neue Siedlungsgebiete zu suchen. Der Einsatz des Glyphosats kann f\u00fcr die Menschen giftig sein, zudem haben einige Unkrautarten Resistenzen gegen das Herbizid entwickelt.<\/p>\n <\/div>\n\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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Unsere Ziele<\/h2>

Um die Futtermittelbeschaffung nachhaltiger zu gestalten und den negativen Auswirkungen des Sojaanbaus verantwortungsvoll zu begegnen, verfolgen wir als REWE Group zwei Ziele:<\/p>\n<\/div>\n

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  • Zum einen wollen wir aus S\u00fcdamerika importiertes Sojaschrot durch heimische und europ\u00e4ische Eiwei\u00dfquellen substituieren. Da dies jedoch von den Ver\u00e4nderungsprozessen in der europ\u00e4ischen Landwirtschaft abh\u00e4ngt, wollen wir<\/p>\n<\/li>\n

  • zudem die negativen Begleiterscheinungen des Anbaus transgener Sojabohnen \u2013 insbesondere den Verlust der Biodiversit\u00e4t \u2013 reduzieren. Dies m\u00f6chten wir als REWE Group \u00fcber Gentechnik-freies und entwaldungsfreies Soja realisieren.<\/p>\n<\/li>\n <\/ul>\n <\/div>\n<\/div>\n\n

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    Die Ma\u00dfnahmen<\/h2>\n

    Um unsere Ziele umzusetzen, haben wir als REWE Group verschiedene Ma\u00dfnahmen ergriffen. So sind wir etwa Gr\u00fcndungsmitglied des Vereins Donau Soja, der es sich zur Hauptaufgabe gemacht hat, den gentechnisch- sowie entwaldungsfreien und damit ackerbaulich guten Sojaanbau in der europ\u00e4ischen Donauregion zu f\u00f6rdern. Ein erg\u00e4nzender wesentlicher Grund f\u00fcr unseren Strategiewechsel zu einer Priorisierung heimischer bzw. europ\u00e4ischer Futtereiwei\u00dfquellen ist die Tatsache, dass durch den vermehrten Anbau von heimischen Eiwei\u00dfpflanzen die Fruchtfolgen der europ\u00e4ischen Landwirtschaft reichhaltiger und somit auch nachhaltiger werden. Denn Leguminosen (Ackerbohnen, Futtererbsen, Lupinen, aber auch europ\u00e4ischen Sojabohnen) reichern die B\u00f6den auf eine nat\u00fcrliche Art und Weise mit Stickstoff an, sodass in den nachgebauten Kulturen zuk\u00fcnftig weniger synthetischer und das Klima belastender Stickstoffd\u00fcnger eingesetzt werden muss. In Bezug auf gentechnik- und entwaldungsfreies Soja, haben wir als REWE Group dies als Anforderung f\u00fcr die Erzeuger von Eigenmarkenprodukten festgelegt. Die Umsetzung dieser Anforderung erfolgt individuell f\u00fcr jede Nutztierspezies.<\/p>\n <\/div>\n\n <\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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    Leitlinie<\/h2>\n

    Unsere vollst\u00e4ndige Leitlinie zum Thema \u201eSoja als Futtermittel\u201c ist hier als PDF zu finden.<\/p>\n<\/div>\n

    \n Herunterladen<\/span>\n <\/div>\n <\/div>\n
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    Weiterlesen<\/h2>\n \n <\/div>\n
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      Pressemitteilung<\/p>\n

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      6. August 2026<\/p>\n

      Tierwohl intelligent analysieren: REWE Group b\u00fcndelt Expertise aus Praxis und Wissenschaft<\/h3> <\/div>\n <\/div>\n <\/a>\n <\/button>\n<\/div>\n <\/li>\n
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