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14. Juli 2015

MERS-Virus mit Ursprung in Saudi Arabien verbreitet sich


Das MERS-CoV (Middle East Respiratory Syndrome Coronavirus) ist ein im Jahre 2012 in Saudi-Arabien erstmals identifiziertes Virus aus der Familie der Coronaviren, das beim Menschen eine schwere Infektion der Atemwege, Lungenentzündung und Nierenversagen verursachen kann.

Alle Untersuchungen deuten darauf hin, dass das Virus vor allem von Dromedaren in Saudi Arabien auf den Menschen übertragen wird. Für eine Mensch-zu-Mensch Übertragung ist ein enger Körperkontakt Voraussetzung. Bisher wurden jedoch nur wenige Einzelfälle bekannt (Pfleger/Patient). 

Zurzeit sorgt eine Infektionswelle in Südkorea international für Beunruhigung. Viele Kindergärten und Schulen sind zur Vorbeugung einer möglichen Ausbreitung der Infektion vorläufig geschlossen worden. In Deutschland ist die Infektion ebenfalls angekommen, nachdem ein 65-jähriger Mann, der sich im Februar auf der arabischen Halbinsel mit dem MERS-Virus infiziert hatte, verstorben ist. Angesteckt hatte sich der 65-Jährige auf seiner Reise vermutlich beim Besuch eines Tiermarktes.

Für Touristen bestehe jedoch keine akute Ansteckungsgefahr, erklären Experten der Gesellschaft für Virologie (GfV). Eine Übertragung durch Lebensmittel ist äußerst unwahrscheinlich und konnte bisher auch noch nicht nachgewiesen werden. Dennoch wird Reisenden empfohlen, keine rohen bzw. nicht durcherhitzten Produkte insbesondere von Dromedaren (z. B. Fleisch, Milch) zu essen. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hat mit Stand zum 12.06.2015 global 1.289 Fälle von MERS-Virusinfektionen mit 455 Todesfällen verzeichnet.