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Wie kommen die Würstchen ins Glas?


Maria Szeja wollte genau wissen, woher die Wurst kommt. Erstmals blickte die amtierende Qualitätssicherungs-Botschafterin hinter die Kulissen einer Fleischproduktion und gewann dabei ganz neue Einsichten. Danach war so manches Vorurteil widerlegt. Stattdessen war der Appetit auf mehr geweckt.

Ein Mann und eine Frau betrachten ein Glas mit Würstchen

Am Anfang heißt es erst einmal: an- oder besser überziehen. Rotes Haarnetz, blauer Overall, Überzieher für die Schuhe. Uhren und Schmuck sind tabu und müssen draußen bleiben. Ein wenig erinnert das Outfit an die Kollegen von der Spurensicherung im letzten „Tatort“. Doch wir sind nicht beim Film, sondern in der realen Welt. Genauer: Wir befinden uns in der Wurst-Produktion von Wilhelm Brandenburg in Dreieich. Angeführt wir die kleine Besuchergruppe von Produktionsleiter Helmut Heyn. Neben den Berichterstattern der REWE Group und Marketingleiterin Andine Stiller sind mit von der Entdecker-Partie: Caroline Thiesmeier und Henning Ossendorf von der QS GmbH. Sie begleiten Maria Szeja. Die Grips&Co-Gewinnerin ist amtierende QS-Botschafterin und heute zum ersten Mal in einer Wurstproduktion.

Sauberkeit geht vor

Erste Lektion: Sauberkeit ist oberstes Gebot. Unmittelbar vor dem Weißbereich passieren alle – Mitarbeiter wie Besucher – die Hygieneschleuse, inklusive automatischer Schuh-Reinigung. Erst wenn auch die Hände desinfiziert sind, wechselt die Ampel auf grün, und der Weg in die Produktionshallen ist frei.

Dort, Erkenntnis Nummer zwei, geht es nicht annähernd so blutig zu wie befürchtet. Und die Schlachtteile, die noch zerlegt werden müssen, sind deutlich kleiner als die erwarteten halben Schweine. Dafür, und das ist gewissermaßen Erkenntnis Nummer drei, sieht man trotz des hohen Maschinenanteils noch viele Menschen arbeiten. Insgesamt 350 sind es, die in Dreieich als Hand-Werker rund 120 verschiedene Produkte herstellen.

Etliche Bestseller befinden sich darunter, die unter den REWE- und PENNY-Eigenmarken bekannt sind und die seit vielen Jahren ihre Stammplätze im Regal haben: Frankfurter Würstchen im Glas, Kochschinken, Feinkostsalate, Brühwurstaufschnitt und Kasseler zum Beispiel.

Innovationen beleben Nachfrage

Darüber hinaus sind exklusive Innovationen immer gefragt. Für die Entwicklung neuer Rezepturen gibt es in Dreieich eine Mini-Wurstfabrik, intern Technikum genannt. Diese ist das Reich von Lydia Horn-Kessler. Die Mitarbeiterin in der Produktentwicklung probiert in der Wurst-Versuchsküche mit ihrem Team laufend Neues aus. Innovationen beleben die Nachfrage, intensivieren die Kundenbindung und verschaffen der Marke Wilhelm Brandenburg ein Alleinstellungsmerkmal im harten Wettbewerb. Über den nachhaltigen Erfolg jeder Produktneuheit entscheiden indes nicht der Geschmack der Wurst-Profis in Dreieich oder die Vorgabe des Category Managements, sondern ausschließlich die REWE- und PENNY-Kunden.

Zeit verging im Flug

Mit dem Besuch der Versuchsküche endet die Besichtigungstour in Dreieich. Und wie fällt die Bilanz von Maria Szeja aus? „Warenkunde, Geschmack und naturkundliches Wissen – die Zeit verging wie im Fluge“, stellt sie fest. Während das eine oder andere Vorurteil (viel Blut, wenige Menschen) widerlegt wurde, war die Qualitätsbotschafterin von den Mitarbeitern beeindruckt: „Ich war überrascht, wie viele Menschen hier arbeiten. Vor den Mitarbeitern ziehe ich den Hut. Insgesamt habe ich einen positiven Eindruck gewonnen. Meine Neugierde ist geweckt, und ich freue mich darauf, bald auch die vorgelagerten Produktionsschritte kennenzulernen“, blickt die Entdeckerin bereits nach vorn.

Wilhelm Brandenburg

Seit 1986 gehört die Qualitätsmetzgerei Wilhelm Brandenburg mit den vier Betriebsstätten Frankfurt am Main, Dreieich, Netphen und Timmendorfer Strand zur REWE Group. Die Wurzeln reichen jedoch viel weiter zurück, ins Jahr 1885. Damals gründete der namensgebende Metzger in Rügenwalde/Pommern sein Unternehmen für Wurst- und Schinkenspezialitäten. Mit einem Jahresumsatz von circa 600 Millionen Euro und über 1.800 Mitarbeitern ist Wilhelm Brandenburg heute der größte Eigenmarkenlieferant für REWE und PENNY. Der hier vorgestellte Betrieb in Dreieich ist mit einer Jahreskapazität von 30.000 Tonnen der zweitgrößte.