Der Browser, den Sie nutzen, bietet nicht den nötigen Komfort und besitzt ggf. einige Sicherheitslücken, die neuere Browser nicht aufweisen. Bitte verwenden Sie den aktuellen Edge, Chrome, Firefox oder Safari.
Telefon-Zentrale: +49 221 149 0 Kontakt English
Teile diesen Artikel

Das geistige Eigentum an allen Texten, Bildern, Klang und Software auf dieser Website liegt bei REWE Group,
oder wurde mit Genehmigung des jeweiligen Inhabers der entsprechenden Rechte verwendet.
Es ist gestattet dieses Seite zu betrachten, Extrakte auszudrucken, auf die Festplatte Ihres Computers zu speichern und an andere Personen weiterzuleiten. Es ist jedoch nicht gestattet solche Inhalte kommerziell zu nutzen, Inhalte auch in Teilen in Publikationen zu verwenden. Weitergehende Rechte sind mit der Nutzung dieser Website nicht verbunden.
REWE Group ist nicht verantwortlich für fremde Inhalte von Websiten auf die von dieser Seite verwiesen wird.

2016

Salz, Fett, Zucker - wie viel ist zu viel?


Salz, Fett und Zucker sind für den Menschen lebensnotwendig. Allerdings: Zuviel davon kann krank machen. Wie können Lösungen aussehen, und welche Verantwortung tragen Handel und Industrie? Das war Thema beim fünften Tagesspiegel-Trendfrühstück in Berlin.

Salz, Fett und Zucker sind wichtige Nährwertlieferanten und lebensnotwendig für Energiezufuhr, Vitamin- und Mineralstoffaufnahme sowie den Stoffwechsel. Das Problem: Bei dauerhaft übermäßigem Konsum stehen sie in Verbindung mit sogenannten Zivilisationskrankheiten, wie Übergewicht oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Politik und Gesellschaft suchen nach Lösungswegen gesunde und ausgewogene Ernährung zu fördern. Ein möglicher Weg ist die gezielte Reduktion von Salz, Fett und Zuckeranteilen – insbesondere in Fertigprodukten. Doch ist das tatsächlich erfolgversprechend?

Das war Thema beim fünften Tagesspiegel-Trendfrühstück im Oh Angie! in Berlin. Diesmal auf dem Podium: Renate Künast, MdB, Vorsitzende des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz, Prof. Dr. Helmut Heseker, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), und Stephan Nießner, Präsident des Bunds für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL).

Staatliche Regulierung oder Eigenverantwortung

Übergewichtsprävention ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe – darin waren sich die Teilnehmer einig. Ansonsten wurde jedoch kontrovers diskutiert: Renate Künast vertrat den Standpunkt, dass die Lebensmittelindustrie beeinflusst, was Verbraucher essen – unter anderem durch Werbung und Angebot. Anders sah das BLL-Präsident Nießner: Man dürfe die Verbraucher nicht entmündigen, forderte er, und stellte fest: „Ungesunde Lebensmittel gibt es nicht – die Dosis macht das Gift.“ Braucht es also keine staatliche Regulierung? In manchen Fällen schon, wenn es nach Helmut Heseker geht: „Freiwillige Selbstbeschränkungen sind Augenwischerei - manchmal muss der Staat eingreifen“, so der DGE-Präsident.