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2016

REWE setzt auf Regenbogen


Haben Sie auch schon den Regenbogen-Aufkleber an der Eingangstür Ihres REWE-Marktes entdeckt? Lesen Sie hier, was es damit auf sich hat.

(v.l.) Die di.to-Sprecher Frank Bartels und Anna Pavlitschek sowie REWE-Kaufmann Udo Ridders (Foto: Achim Bachhausen)

Viele Kunden und Mitarbeiter aus ganz Deutschland wundern sich seit einigen Wochen: Warum klebt da plötzlich ein Regenbogenaufkleber an der Eingangstür meines REWE-Marktes? Ganz einfach: Das Symbol steht für Toleranz und Vielfalt. Denn REWE eint Mitarbeiter verschiedenster Nationalitäten, Kulturen, Religionen, Interessen und sexueller Orientierung – und das zeigt das Unternehmen nun auch nach außen.

Die Initiative ist eine Idee des Netzwerks di.to (Abkürzung für „different together“), welches sich seit zwei Jahren innerhalb der REWE Group für mehr Toleranz und Akzeptanz am Arbeitsplatz, unabhängig von sexueller Orientierung, einsetzt.

„Diesen Erfolg können wir nur erreichen, wenn Führungskräfte die Basis und ein Umfeld für ein tolerantes Miteinander im Unternehmen schaffen.“ Lionel Souque, Vorstand REWE Group

Prominenter Pate
Die Patenschaft für das Netzwerk hat Vorstandsmitglied Lionel Souque übernommen. Denn REWE trägt Verantwortung für mehr als 110.000 Mitarbeiter in Deutschland. Jeder Einzelne von ihnen leistet jeden Tag einen eigenen Beitrag für eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung und sichert damit als ein Teil des Ganzen die Zukunft des Unternehmens. „Diesen Erfolg können wir nur erreichen, wenn Führungskräfte die Basis und ein Umfeld für ein tolerantes Miteinander im Unternehmen schaffen“, sagt Souque. „Hierzu gehört nicht nur die Integration von ausländischen Kollegen oder die Akzeptanz anderer religiöser Ausrichtungen und Kulturen, sondern auch der selbstverständliche Respekt, den wir homosexuellen Kollegen entgegen bringen.“

Die bundesweite Initiative, an den Eingängen der REWE-Märkte den Regenbogen-Aufkleber zu zeigen, soll auch Menschen außerhalb des Unternehmens, signalisieren, dass sie – egal nach welcher sexuellen Ausrichtung sie leben – willkommen sind.

Frank Bartels und Anna Pavlitschek (Foto: M. Pröck)

„Wir sind alle verschieden – und das ist gut so!“

Drei Fragen an die REWE Group-Mitarbeiter und di.to-Sprecher Anna Pavlitschek und Frank Bartels

Toleranz gegenüber Mitarbeitern und Kunden sollte eigentlich selbstverständlich sein. Wozu braucht es extra ein Symbol an den REWE-Märkten?
Frank Bartels:
Stimmt, so sollte es sein. Doch wie wir angesichts der aktuellen Flüchtlingskrise sehen können: Offenheit und Toleranz sind mehr gefragt denn je und überhaupt nicht selbstverständlich. Die Stimmung im Land droht zu kippen, und viele Menschen fürchten Nachteile aufgrund ihrer Sexualität, Religion oder Nationalität. Auch im Job sind dies häufig noch Tabuthemen.

Anna Pavlitschek: Allein die Tatsache, dass nach der Gründung von di.to. Mitarbeiter innerhalb ihrer Abteilung ihre Homosexualität öffentlich gemacht haben, zeigt: Ein offener Umgang mit dem Thema hilft, Barrieren und Vorurteile abzubauen. Daher ist bei den Mitglieder von di.to gemeinsam mit unserem Paten Lionel Souque die Idee entstanden, auch öffentlich ein Zeichen zu setzen.

Warum gerade an den REWE-Märkten?
Anna Pavlitschek:
Wir möchten mit gutem Beispiel voran gehen: Die REWE Group ist ein toleranter und weltoffener Arbeitgeber, und das zeigen wir mit unserer Aktion auch nach außen. Außerdem kommen die über 3.000 REWE-Märkte wöchentlich mit 27 Millionen Kunden in Kontakt. Das ist eine tolle Chance, auch Menschen außerhalb unseres Unternehmens zu erreichen, denen wir signalisieren, dass sie – egal nach welcher sexuellen Ausrichtung sie leben – bei uns willkommen sind.
 
Richtet sich das Symbol nur an Schwule und Lesben?
Frank Bartels:
Die Regenbogenfahne ist seit Ende der 1970er Jahre Symbol der Lesben- und Schwulenbewegung, inzwischen jedoch längst auch zum Zeichen für Vielfalt geworden – nicht nur in sexueller Hinsicht, sondern auch im Hinblick auf Nationalität, Religion, Alter und Geschlecht. Gerade in einer politisch angespannten Zeit wie dieser ist es umso wichtiger, ein Zeichen des friedlichen und offenen Miteinanders zu setzen: Wir sind alle verschieden, und das ist gut so!