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2. Februar 2018

Selbständig sein mit REWE


REWE sucht kontinuierlich neue Kaufleute und unterstützt geeignete Bewerber mit Kooperationsmodellen bei der Realisierung des persönlichen Traums vom eigenen Supermarkt. Thomas Nonn, Bereichsvorstand bei der REWE Group, erläutert im Interview den Schritt in die Selbständigkeit mit REWE und gibt darüber hinaus einen Einblick, welche Kooperationsmodelle die Genossenschaft REWE Group neuen Kaufleuten bietet.

Vor 90 Jahren betrieb der Urgroßvater von Birgit Dederichs einen der ersten REWE Märkte in seinem eigenen Wohnhaus. Heute betreibt Familie Dederichs bereits in 5. Generation REWE Märkte mit voller Leidenschaft und dem gemeinsamen Ziel aller REWE Kaufleute: Jeder Kunde soll sich bei ihnen wohlfühlen

Herr Nonn, sind Sie stolz auf die genossenschaftlichen
Wurzeln der REWE Group?

Thomas Nonn: Die REWE Group entstand 1927 durch den Zusammenschluss von 17 Einkaufsgenossenschaften und ist somit seit ihrer Entstehung eine genossenschaftliche Unternehmensgruppe. Darauf sind wir stolz. Noch heute prägen unsere genossenschaftlichen Wurzeln unser Leitbild: Als starke Gemeinschaft stehen wir für Sicherheit und Kontinuität, aber auch für die gezielte Förderung eines jeden Einzelnen – ganz im Sinne des genossenschaftlichen Fördergedankens. Auch unsere Kaufleute profitieren von der genossenschaftlichen Struktur der Unternehmensgruppe. Sie sind Teil unserer Genossenschaft, profitieren von Leistungen der Organisation und haben gleichzeitig die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen. Als Mitglieder der Regionalgenossenschaften sind die Kaufleute direkt oder durch gewählte Vertreter in die wesentlichen Meinungsbildungsprozesse eingebunden.

Wie viele selbständige Kaufleute haben jährlich eine Chance, bei REWE neu einzusteigen?

Thomas Nonn: Wir haben keine festgesetzte Anzahl neuer Kaufleute. Uns ist es wichtig, geeignete Bewerber zu finden, die zu REWE und auch zum Standort des Marktes passen. Davon hängt ab, wie viele selbständige Kaufleute wir aufnehmen. In den letzten Jahren starteten jährlich zwischen 80 und 100 neue Kaufleute mit der REWE in die Selbständigkeit. Den größten Anteil haben dabei Expansionsstandorte, aber auch Unternehmensnachfolgen innerhalb oder außerhalb von Familien spielen eine Rolle. Die jährliche Vielzahl von neuen Unternehmern und das große Interesse an der Selbständigkeit mit REWE liegen mit Sicherheit auch an der Attraktivität unserer Kooperationsmodelle, die sich seit über 40 Jahren bewährt haben.

Welche Herausforderungen gibt es, geeignete Bewerber zu finden?

Thomas Nonn: Die Passung von geeignetem Kandidaten und Standort ist unsere größte Herausforderung. Wir sehen generell vermehrtes Interesse der Bewerber an Märkten in Ballungsräumen. Gleichzeitig kann es herausfordernd sein, Kandidaten für kleinere Ortschaften zu begeistern. Räumliche Flexibilität ist daher gern gesehen. Eine weitere Hürde ist der Umfang der Vorbereitungszeit auf die Selbständigkeit, der häufig unterschätzt wird. Wir erarbeiten nämlich für jeden Bewerber einen maßgeschneiderten Einarbeitungsplan, der in Dauer und Schwerpunktthemen von den individuellen Vorkenntnissen abhängt.

Thomas Nonn, Bereichsvorstand bei der REWE Group

Können auch „Quereinsteiger“ bei REWE Kaufmann/-frau werden?

Thomas Nonn: Quereinsteiger gibt es und sie sind bei uns willkommen. Es ist nachrangig, woher ein Bewerber kommt, solange er Affinität zum Lebensmitteleinzelhandel und Unternehmergeist mitbringt und bereit ist, eine ausführliche und intensive Einarbeitung zu absolvieren. Und durch ihre verschiedenen beruflichen Erfahrungen bringen Quereinsteiger neue Perspektiven ein und bereichern somit die Kaufmannschaft.

Welche Kooperationsmodelle bietet REWE an?

Thomas Nonn: Wir bieten verschiedene Modelle für den persönlichen Schritt in die Selbständigkeit. Mit unserem REWE Partnerschaftsmodell, welches im deutschen Lebensmitteleinzelhandel einzigartig ist, bieten wir einen Weg in die Selbständigkeit, bei dem wir den Bewerber in allen Bereichen unterstützen. Wir gründen gemeinsam mit den neuen Kaufleuten eine offene Handelsgesellschaft (oHG) und sind somit auch am unternehmerischen Risiko beteiligt. Wir kümmern uns im Voraus um die wichtigsten administrativen und organisatorischen Details. Darüber hinaus mieten und verpachten wir den Markt samt Ladeneinrichtung an die Kaufleute, sodass eine Partnerschaft auch bei geringeren finanziellen Eigenmitteln möglich ist. Wir bieten auch an, zu 100 % selbständiger REWE oder nahkauf Kaufmann/-frau zu werden, ohne Beteiligung der REWE Zentrale, wie im REWE Partnerschaftsmodell.

Welche Vorteile bietet REWE Bewerbern beim Schritt in die Selbständigkeit?

Thomas Nonn: Wir unterstützen unsere neuen selbständigen Kaufleute in allen Bereichen bei ihrem Traum vom eigenen Supermarkt. Wir bieten ihnen einen Weg in die Selbständigkeit mit kalkulierbaren Kosten und einer Betreuung, die nicht mit der Markteröffnung beendet ist. Konkret heißt das: Die neuen Kaufleute sind von Anfang an Teil einer etablierten Marke, das REWE Vertriebskonzept ist ebenso wie unsere starken Eigenmarken die Basis für den eigenen Erfolg. Wir liefern Ware in bester Qualität und zu Top-Konditionen. Darüber hinaus unterstützen wir von der Standortanalyse bis hin zur schlüsselfertigen Übergabe. Doch bevor der Schlüssel übergeben wird, erfolgt eine umfangreiche Gründungsberatung und es wird eine maßgeschneiderte Finanzierung abgestimmt. Die Bewerber werden zudem intensiv in die Aufgaben von Kaufleuten eingearbeitet, ergänzt und fortgeführt durch ein breites Angebot qualifizierter Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Betreut, beraten und unterstützt werden alle REWE Kaufleute fortwährend durch qualifizierte Außendienstmitarbeiter und unsere Dienstleistungsbereiche im Innendienst.