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2015

Ab durch die Hecke!


Ökologisches Engagement in der Kölner Heidelandschaft

Teams des Qualitätsmanagements der REWE Group halfen der Natur in der Dellbrücker Heide auf die Sprünge, damit seltene Tier- und Pflanzenarten wieder ausreichend Lebensraum finden.

Ein strahlend-sonniger März-Nachmittag in Köln: Eine Gruppe sportlich gekleideter Menschen, ausgerüstet mit langstieligen Ast-Scheren durchstreift die Dellbrücker Heide. Einige Spaziergänger bleiben verwundert stehen, handelt es sich bei diesem Refugium doch um ein Naturschutzgebiet.

Aber genau dem wollen die 30 Kollegen des Bereichs Qualitätsmanagement auf die Sprünge helfen. Die Natur braucht Platz. Und davon nehmen Büsche und Sträucher, wie die frühblühende Traubenkirsche immer mehr ein. Sie müssen zurückgeschnitten werden.

In der Börse für soziales und ökologisches Engagement war Dr. Juliane Falzmann, Funktionsbereichsleiterin Kundenmanagement in der strategischen Qualitätssicherung, auf das Projekt gestoßen. Die Dellbrücker Heide steht seit 2009 unter Naturschutz. „Heideflächen sind grundsätzlich von Menschen gemachte Naturlandschaften, die auch von Menschen erhalten werden müssen“, erklärt Gabriele Falk vom BUND Köln, der auch die Pflege dieses einzigartigen Gebiets übernommen hat. „Sie sind deshalb aber nicht weniger wertvoll für die Natur.“

Dabei ist er auf ehrenamtliche Hilfe angewiesen – und hier kommen die Kollegen des Qualitätsmanagements ins Spiel. Sie helfen an diesem Donnerstag mit, dass die Landschaft nicht überwuchert wird. Denn nur so kann die Dellbrücker Heide weiterhin für zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten ein sicheres Refugium sein, darunter Zauneidechsen, der Neuntöter oder Tagfalter- und Heuschreckenarten, die in anderen Heidelandschaften längst ausgestorben sind.

Deshalb heißt es nach einem lehrreichen Rundgang: ab ins Gebüsch. Ausgerüstet mit Gartenhandschuhen und Ast-Scheren geht es dem Gestrüpp an den Kragen. Und schnell zeigt sich, dass der Tausch von Computer gegen Gartengerät dem Team des Qualitätsmanagements nicht schwerfällt. Während eine Gruppe die wuchernde Traubenkirsche zurückschneidet, türmt die zweite Gruppe bereits geschnittene Äste auf.

„Ein Naturschutzgebiet in unmittelbarer Nähe zur engen Wohnbebauung im Kölner Stadtgebiet ist schon sehr beeindruckend. Diese Aktion hat mir wieder mal gezeigt, wieviel Engagement für solche Ökosysteme aufgebracht werden muss, um sie zu erhalten“, sagt Birgit Fittgen, Leiterin Operative Qualitätssicherung Kolo.  Lisa Könings, Assistentin Qualitätsmanager Kolo, meint: „Ein kurzweiliges Event bei super Wetter, das uns die Dellbrücker Heide als Fleckchen Natur in Köln näher gebracht hat.“

Dabei hat das gute Gefühl, in der Natur zu werken gleich mehrere Nebeneffekte: Die Teams um Juliane Falzmann von der strategischen Qualitätssicherung sowie Birgit Fittgen, Kathrin Uhlhorn und Jürgen Lemke von der operativen Qualitätssicherung haben gemeinsam Platz geschaffen für Blumen und Heidepflanzen, wie Thymian, Oregano oder das Berg-Sandglöckchen, die nun wieder Schmetterlingen und Bienen Nahrung bieten.

Juliane Falzmann organisiert mit ihrem Team regelmäßig Events und Ausflüge. Diesmal hatten sich die Kollegen gezielt für ein nachhaltiges Projekt entschieden. Als die Teams von der operativen Qualitätssicherung davon erfuhren, schlossen sie sich dem Kundenteam an.

„Wir haben im Team verschiedene Möglichkeiten diskutiert, einen Nachmittag gemeinsam zu verbringen um uns näher kennenzulernen und so auch für den Arbeitsalltag unsere gute Beziehung zueinander auszubauen“, erklärt Dr. Juliane Falzmann. „Das Teamevent war für mich eine schöne Möglichkeit mit den Kollegen außerhalb des Büros in Kontakt zu kommen und dabei an der frischen Luft Hilfe in einem unterstützenswerten Projekt zu leisten.“