Der Browser, den Sie nutzen, bietet nicht den nötigen Komfort und besitzt ggf. einige Sicherheitslücken, die neuere Browser nicht aufweisen. Bitte verwenden Sie den aktuellen Edge, Chrome, Firefox oder Safari.
Service-Hotline: +49 221 149 0 Kontakt English
Teile diesen Artikel

Das geistige Eigentum an allen Texten, Bildern, Klang und Software auf dieser Website liegt bei REWE Group,
oder wurde mit Genehmigung des jeweiligen Inhabers der entsprechenden Rechte verwendet.
Es ist gestattet dieses Seite zu betrachten, Extrakte auszudrucken, auf die Festplatte Ihres Computers zu speichern und an andere Personen weiterzuleiten. Es ist jedoch nicht gestattet solche Inhalte kommerziell zu nutzen, Inhalte auch in Teilen in Publikationen zu verwenden. Weitergehende Rechte sind mit der Nutzung dieser Website nicht verbunden.
REWE Group ist nicht verantwortlich für fremde Inhalte von Websiten auf die von dieser Seite verwiesen wird.

2. Februar 2018

Hackdays4Girls: Mädchen hacken bei REWE Digital


In Deutschland waren im Wintersemester 2015/2016 gerade mal rund 20 Prozent der Informatikstudierenden weiblich. Das ist immer noch zu wenig. Wie lässt sich das ändern? Beispielsweise mit einem Hackday4Girls. Dazu kamen Ende Januar 29 Mädchen zur REWE Digital ins Carlswerk.

Ideen entwickeln, diese in kleine Schritte einteilen und dann ein Programm dazu schreiben – so funktionieren Hackdays4Girls

„Ist das cool!“ Franziska streckt jubelnd die Arme in die Höhe. Gemeinsam mit Lucy hat sie gerade den Calliope dazu gebracht, ihren Namen auf Knopfdruck als Leuchtschriftzug anzuzeigen. Drückt sie auf den anderen Knopf, leuchtet Lucys Name auf. Jetzt soll der Mini-Computer noch Musik dazu abspielen. Die beiden Mädchen sitzen noch nicht mal 30 Minuten am Rechner und sehen schon, wie ihre ersten Schritte Früchte tragen.

Ideen entwickeln, diese in kleine Schritte einteilen und dann ein Programm dazu schreiben – so funktionieren Hackdays4Girls. Für die Mädchen heißt das aber auch: Spaß und Lernen kombinieren und sofort sehen, dass jede kleine Veränderung etwas auslöst.

In Zweier-Teams stellten sich die 7- bis 17-Jährigen den Aufgaben und näherten sich schrittweise der Lösung. Oder, wie es Thomas Vidic, Softwarearchitekt bei der REWE Digital, ausdrückte: „Willkommen im Alltag der Programmierer.“

Auch bei Mara und Merle klappt es schon mit dem Schriftzug auf dem Calliope. Nun soll der Mini-Computer die Temperatur im Kühlschrank messen. Dazu stellen die Mädchen wieder Schritt für Schritt ein kleines Softwareprogramm zusammen, das dem kleinen Computer sagt, welche Schritte er abarbeiten muss.

Keine Scheu vor Minicomputer Calliope und Programmiersprache Scratch

Ansgar Brauner hat die Hackdays4Girls initiiert und organisiert. Er brachte die Idee von Softwarekonferenzen mit: „Bei Konferenzen für Entwickler ist es inzwischen ganz normal, dass vorher auch ein Tag für Kinder organisiert wird, wo sie sich spielerisch mit Technik auseinandersetzen. Da wir uns in der letzten Januar-Woche zu unserem Hackathon treffen, wollten wir diese Idee aufgreifen“, so der Softwarearchitekt.

Neun Kollegen der REWE Digital standen den 29 Mädchen zur Seite. Nach den ersten Gehversuchen mit dem Calliope versuchten sich die jungen Programmiererinnen nach der Mittagspause in Scratch, einer visuellen Programmiersprache, entwickelt vom Massachusetts Institute of Technology, die es Kindern erleichtern soll, den Zugang zum Programmieren zu finden. Damit lassen sich ganz einfach Spiele oder kleine Geschichten erstellen, die sie später online auch Freunden und ihrer Familie zeigen können. 

Die Mädchen haben mit den Hackdays4Girls eine Barriere durchbrochen: Franziska jedenfalls ist begeistert: „Ich habe gedacht, dass ich hier Befehle eintippen muss. Dass man sowas schon ganz einfach am Computer mit Bausteinen programmieren kann, ist super.“