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2016

Wie ist es eigentlich als Trainee bei der REWE Group, Nadja?


Interview mit Nadja Böcker, Trainee im Human Resources der REWE Group-Konzernzentrale

Wie bist du zur REWE Group gekommen?
Mein Werdegang bei der REWE Group begann mit einem Praktikum im Rahmen meines Wirtschaftsstudiums. Da mich die Arbeit im Personalbereich schon vor Beginn des Studiums sehr gereizt hat, wollte ich genau in diesem Bereich mein Praxissemester absolvieren. Durch Empfehlungen von einer Bekannten, die gleichzeitig Mitarbeiterin bei der REWE Group ist, bin ich auf das Unternehmen und die dort angebotenen Möglichkeiten aufmerksam geworden. Nachdem ich das Bewerbungsgespräch erfolgreich gemeistert habe, durfte ich als Praktikantin in der Personalbetreuung der Zentrale einsteigen. Nach Abschluss des Praktikums habe ich dankend das Angebot angenommen, im Unternehmen meine Bachelorarbeit zu schreiben und anschließend als Trainee weiterbeschäftigt zu werden.

Wie startest du in den Tag?
Mein Tag startet klassisch damit, dass ich meinen Laptop hochfahre, mich währenddessen schon mal sortiere und meinen Arbeitsplatz einrichte. Sobald der Laptop zur Zusammenarbeit bereit ist, öffne ich die entsprechenden Programme und werfe einen ersten Blick in die eingegangenen E-Mails. Nachdem ich mir einen Überblick über die anstehenden Termine und Aufgaben gemacht habe, kann es an die Arbeit gehen…

Was ist in deinem Tagesverlauf die spannendste Aufgabe?
Ein Merkmal des Traineeprogramms ist der Einsatz in verschiedenen Teilbereichen und Schnittstellen, damit verbunden auch laufend wechselnde Aufgaben. In jedem Bereich gibt es sich wiederholende und täglich anfallende Aufgaben, es gleicht dennoch selten ein Tag dem anderen.
Mich interessiert es vor allem, neue Themen und Aufgaben kennenzulernen. Während meines Einsatzes bei der Nachwuchskräftebetreuung durfte ich selbst Telefoninterviews durchführen und als Beobachterin/Beurteilerin an einem Assessment Center für duale Studenten mitwirken. Im Teilbereich „Arbeitgebermarketing“ war die Begleitung und Unterstützung meiner Kollegen/-innen bei verschiedenen Messen eine neue und vor allem sehr interessante Erfahrung.
Bei Meetings dabei zu sein, Schnittstellen besser nachvollziehen zu können und die Arbeit im Hintergrund zu verstehen, finde ich sehr spannend. Aber auch das Bearbeiten von „normalen“ Aufgaben und vor allem das selbstständige Arbeiten
sowie die daraus resultierenden Ergebnisse interessieren mich.

Mit welchen Aufgaben verbringst du den Vormittag?
Meinen letzten Einsatz habe ich im Bereich „Personal Nachwuchskräfte“ absolviert. Dieser Bereich ist für das Bewerbermanagement sowie die Betreuung der Auszubildenden, dualen Studenten und Trainees zuständig. Am Vormittag war die Bewerbungssichtung eine meiner Hauptaufgaben. Da heutzutage trotz Onlineportal immer wieder Postbewerbungen bei uns eingehen, gehört das Einpflegen dieser externen Bewerbungen auch zu den täglichen Aufgaben. Nach dem Matching erstellte und verschickte ich die entsprechenden Antwortschreiben in Form von Einladungen zu Einstellungstests und Bewerbungsgesprächen oder Absagen an Bewerber, die die Auswahlkriterien leider nicht erfüllen.
Aktuell bin ich im Teilbereich „Arbeitgebermarketing“ eingesetzt. Aufgabe des Arbeitgebermarketings ist es, die Konzernzentrale sowie die REWE Systems als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren. Eine Kategorisierung der Aufgaben nach Tageszeit ist auf Grund von z.T. auch ganztägigen Aufgaben, wie z.B. Messeauftritte, nicht gegeben.

Wie verbringst du deine Mittagspause?
In der Mittagspause esse ich zusammen mit meinen Kollegen/-innen in der Kantine. Nach dem Essen gehen wir noch eine Runde spazieren. Ein bisschen die Beine vertreten und etwas frische Luft machen uns startklar für die zweite Hälfte des Arbeitstages.

Wie verbringst du deinen Nachmittag?
Neben dem einen oder anderen Meeting bearbeite ich am Nachmittag weitere, noch ausstehende Aufgaben.
Im Bereich „Nachwuchskräfte“ finden nachmittags häufig Bewerbungsgespräche statt. Während meines dortigen Einsatzes gehörte es zu meiner Aufgabe, diese vorzubereiten. Dazu gehören die Terminkoordination, das Buchen von Räumen sowie die Vorbereitung der Unterlagen. Meine Aufgabe war es auch, die Kolleginnen zu Bewerbungsgesprächen zu begleiten und bei der Kandidatenauswahl zu unterstützen.

Womit endet dein Arbeitstag?
Mein Arbeitstag endet damit, dass ich die Vorbereitungen für einen erfolgreichen Start in den nächsten Tag treffe. Dazu gehört z.B., Unterlagen vorzubereiten, den Laptop herunterzufahren und zu guter Letzt den Schreibtisch aufzuräumen.

Welche Inhalte aus deinem Studium wendest du im Alltag regelmäßig an?
Wenn ich ehrlich bin, fällt es mir schwer, die Frage so pauschal zu beantworten. Im Studium wird sehr viel Theorie gelehrt, die man in der Praxis so 1:1 nicht wiederfindet. Während meiner Arbeit begegnen mir immer wieder kleine Bestandteile aus Vorlesungsinhalten. Es ist allerdings schwer zu sagen, welche speziellen Inhalte ich wie regelmäßig anwende, da dies meistens unbewusst passiert. Was ich jedoch regelmäßig anwende, sind Inhalte, die über die Theorie hinaus vermittelt wurden. Dazu gehören z.B. die verschiedenen Präsentationstechniken, verschiedene Arten an Informationsverarbeitung, die sprachliche Ausdrucksfähigkeit sowie eine gewissenhafte, lösungsorientierte und selbstständige Arbeitsweise.

Welche Eigenschaften sind in deinen Augen für eine Karriere im Einzelhandel besonders wichtig?
Auf Grund der ständigen und engen Zusammenarbeit mit Kunden/-innen und Kollegen/-innen ist Kontaktfreude eine wichtige Eigenschaft. Zudem sollte man für die Arbeit im Handel Offenheit, Toleranz und Teamfähigkeit mitbringen. Da es auch mal zu anstrengenderen Aufgaben und arbeitsintensiven Zeiten kommen kann, verlangt eine erfolgreiche Karriere im Handel Durchhaltevermögen. Der Handel befindet sich in einem ständigen Wandel. Um erfolgreich zu sein, muss ein Handelsunternehmen mit der Zeit gehen, was von den Mitarbeitern wiederum Offenheit, Flexibilität und innovatives Denken verlangt.

Vielen Dank für das interessante Interview und weiterhin viel Erfolg, Nadja.