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2017

Wie ist es eigentlich als Trainee bei der REWE Group, Lukas?


Interview mit Lukas Montag, Trainee im Bereich Nachhaltigkeit Ware der REWE Group-Konzernzentrale

Wie lief das Auswahlverfahren für deine Stelle ab?
Das Auswahlverfahren lief in drei Schritten ab. Nachdem ich meine schriftliche Bewerbung online abgeschickt habe, wurde ich erst zu einem Telefoninterview eingeladen. Das Telefoninterview war mit einer Personalerin und hat ungefähr eine halbe Stunde gedauert.
Als nächstes wurde ich dann zu einem persönlichen Bewerbungsgespräch nach Köln in die Zentrale eingeladen. Dort waren dann neben der Personalerin noch zwei Kolleginnen aus der Abteilung, in der die ausgeschriebene Stelle angesiedelt ist.
Der dritte Schritt war dann ein Assessment Center mit zwei Mitbewerberinnen. Hier waren neben den drei Kolleginnen aus den vorigen zwei Runden noch eine weitere Personalerin und der Chef der Abteilung anwesend.

Welche Tipps kannst du anderen Bewerbern für den Auswahlprozess geben?
Für das erste Gespräch würde ich raten, sich den eigenen Lebenslauf anzugucken und zu überlegen an welcher Stelle man was gelernt hat, wo und wann man eine große Herausforderung gemeistert hat und dergleichen. Außerdem würde ich Bewerbern raten sich gut über das Unternehmen zu informieren und dabei auch verschiedene Pressemitteilungen zu lesen. Bei meiner Stelle geht es zum Beispiel viel um Nachhaltigkeit. Deswegen habe ich mich über aktuelle Entwicklungen rund um Nachhaltigkeit bei der REWE Group, aber auch bei anderen Lebensmitteleinzelhändlern, informiert.
Außerdem ist es in meinen Augen sehr wichtig, dass man Inhalte, die im Anschreiben stehen, auch begründen kann. Wenn man zum Beispiel schreibt, dass man die REWE Group als Vorreiter sieht, muss man begründen, warum man das so sieht.

Deine ersten Tage im neuen Beruf: kaltes Wasser oder warmer Empfang?
Während meiner ersten Tage hatte ich einen sehr herzlichen Empfang. Mein Schreibtisch war schön hergerichtet mit allem, was man so braucht und auf dem Bildschirm hing ein "Herzlich Willkommen" Schild. Ich wurde in der Abteilung sehr gut aufgenommen und es wurde sich viel Zeit genommen, mich in den verschiedenen Bereichen vorzustellen. So konnte ich einen guten ersten Überblick über die Organisationsstruktur und Themen bekommen.

Vor allem als Berufseinsteiger gibt es noch viel zu lernen. Wie sind die Betreuung und das Feedback durch deine Vorgesetzten geregelt?
Bei erledigten Aufgaben erfolgt das Feedback meist direkt von der Person, für die die Aufgabe erledigt worden ist. Ansonsten bekomme ich auch immer mal wieder Tipps, wie ich gewisse Sachen besser machen könnte bzw. sollte. Ich habe auch einen wöchentlich fixen Termin mit meiner Vorgesetzten, in dem ich meinen Stand der Arbeit bespreche und da bekomme ich dann auch Feedback. Darüber hinaus gibt es noch Evaluierungsgespräche, die alle drei Monate stattfinden.

Was sind deine wesentlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Berufsalltag?
Zu Beginn bestanden meine Aufgaben viel aus Recherchetätigkeiten. Von Anfang an wurde ich aber auch in verschiedene Meetings mitgenommen und das ist jetzt auch weiterhin Bestandteil meiner Tätigkeit, da mein Job viel Austausch mit verschiedenen internen Bereichen, aber auch externen Organisationen, verlangt. Mit der Zeit wurde ich auch mehr und mehr in die Entwicklung von Projekten miteinbezogen, so dass das jetzt auch zentraler Bestandteil meines Berufsalltags ist.
Zusammenfassend würde ich sagen, dass mein Berufsalltag ein guter Mix aus Einzelarbeit, Teamarbeit und Meetings mit verschiedenen Leuten ist.

Welche Eigenschaften muss man deines Erachtens mitbringen, um nach dem Berufseinstieg auch einen guten Job zu machen?
Meiner Meinung nach muss man gut darin sein, viele verschiedene Aufgaben gleichzeitig bearbeiten zu können ohne den Überblick zu verlieren. Außerdem sind die Deadlines im Vergleich zum Studium viel kürzer, so dass man in einem höheren Tempo arbeiten muss.
Im Umgang mit den Kollegen muss man offen und interessiert sein, aber auch wissen, an welcher Stelle ein bisschen mehr Distanz angebracht ist.
Eine weitere wichtige Eigenschaft ist Kritikfähigkeit und der Umgang mit Fehlern oder Problemen. Man sollte keine Angst davor haben, auch mal Fehler zu machen oder nachzufragen, wenn man mal nicht weiter weiß. Und im Falle von Kritik von Kollegen oder Vorgesetzten sollte man diese annehmen und damit umgehen können.

Von der Hochschule ins Arbeitsleben: Wie steht es mit der Work-Life-Balance in deinem Job?
Meine Work-Life-Balance sieht gut aus. Als Trainee nehme ich an der Zeiterfassung teil, so dass meine Arbeitszeit gut kontrolliert werden kann. Wenn ich dann Überstunden ansammle, baue ich diese in Form von freien Tagen oder Nachmittagen ab. Aber ich werde dazu angehalten, erst gar nicht zu viele Überstunden anzusammeln. Auch mit der Anzahl meiner Urlaubstage bin ich sehr zufrieden. Ich kann auch schon in der Probezeit Urlaubstage nehmen und muss nicht erst die sechs Monate abwarten. Alles in allem bin ich mit meiner Work-Life-Balance sehr zufrieden. Der beste Unterschied zum Studium ist, dass man einen klaren Feierabend hat.  

Wie zufrieden bist du mit deinem Einstiegsgehalt?
Das Einstiegsgehalt ist mehr als ausreichend und da mein Studium nicht allzu lange her ist, hat sich mein Lebensstil auch nicht deutlich geändert. Dadurch habe ich deutlich mehr Geld zur Verfügung als im Studium. Außerdem veranstaltet die REWE Group verschiedene Events, die einem die Anstellung im Unternehmen versüßen. So findet jedes Jahr eine riesige Karnevalsfeier statt, auf der ich dieses Jahr auch schon gewesen bin, und eine Weihnachtsfeier. Die habe ich allerdings noch nicht miterlebt. Darüber hinaus gibt es noch verschiedene Teamevents.

Den Berufseinstieg hast du geschafft. Welche Pläne hast du für deine weitere Karriere?
Ich plane nach dem Ablauf meines Traineeprogramms übernommen zu werden und dann eine unbefristete Festanstellung zu bekommen, um dann mit der Zeit mehr Verantwortung in einer Führungsposition zu übernehmen. Und weiter plane ich im Moment noch nicht.

Dein Fazit?
Arbeiten bei meinem Unternehmen ist eine große Chance.

Vielen Dank für das interessante Interview und weiterhin viel Erfolg, Lukas.