Der Browser, den Sie nutzen, bietet nicht den nötigen Komfort und besitzt ggf. einige Sicherheitslücken, die neuere Browser nicht aufweisen. Bitte verwenden Sie den aktuellen Edge, Chrome, Firefox oder Safari.
Telefon-Zentrale: +49 221 149 0 Kontakt English
Teile diesen Artikel

Das geistige Eigentum an allen Texten, Bildern, Klang und Software auf dieser Website liegt bei REWE Group,
oder wurde mit Genehmigung des jeweiligen Inhabers der entsprechenden Rechte verwendet.
Es ist gestattet dieses Seite zu betrachten, Extrakte auszudrucken, auf die Festplatte Ihres Computers zu speichern und an andere Personen weiterzuleiten. Es ist jedoch nicht gestattet solche Inhalte kommerziell zu nutzen, Inhalte auch in Teilen in Publikationen zu verwenden. Weitergehende Rechte sind mit der Nutzung dieser Website nicht verbunden.
REWE Group ist nicht verantwortlich für fremde Inhalte von Websiten auf die von dieser Seite verwiesen wird.

2015

Wie ist es eigentlich als Azubi bei der REWE Group, Elena?


Interview mit Elena Freitag, Auszubildende zur Immobilienkauffrau im 2. Lehrjahr

Elena, wie hast du davon erfahren, dass die REWE Group jedes zweite Jahr eine/n Immobilienkaufmann/-kauffrau ausbildet? Hast du das Bewerbungsverfahren als dementsprechend anspruchsvoll empfunden?

Den Beruf des Immobilienkaufmanns fand ich schon immer interessant. Als ich nach meinem Abitur auf der Website der REWE Group gestöbert habe, habe ich mich sehr gefreut, dass mein Wunschberuf unter den Ausbildungsangeboten war. Denn das war nicht nur die berufliche Richtung, in die ich gehen wollte, sondern dazu auch mein Wunschunternehmen.

Das Bewerbungsverfahren lief im Grunde normal ab. Ich habe mich also schriftlich beworben und wurde daraufhin zum Einstellungstest eingeladen. Nachdem ich diesen absolviert hatte, bekam ich einen Anruf mit der Einladung zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch. Nach dem Gespräch, bei dem die Personalabteilung vertreten und meine zukünftige Ausbilderin anwesend war, wurde mir ein zweiwöchiges Praktikum angeboten. So konnte ich mich vergewissern, dass die Tätigkeit wirklich meinen Erwartungen entspricht und die Personalentwicklung hatte eine Entscheidungshilfe bei den in die engere Wahl gekommenen Bewerbern. Dass alles so geklappt hat, wie ich es mir erhofft habe, freut mich heute natürlich umso mehr.

Warum hast du dich für eine Ausbildung in einem solchen Handelskonzern statt in einem konventionelleren Ausbildungsbetrieb für Immobilienkaufleute entschieden?

Zum einen wird einem als Immobilienkauffrau in der REWE Group ein insgesamt viel größeres Spektrum geboten, als in einem üblichen Makler- oder Verwaltungsbüro. Die Tätigkeiten sind nicht einseitig beschränkt, sondern - so wie der gesamte Konzern - breit gefächert und vielseitig. Zwar machen den überwiegenden Teil Gewerbeimmobilien aus, aber wir verwalten auch einige Wohnraum-Immobilien. Einer unserer Schwerpunkte ist natürlich die Verwaltung unserer eigenen Objekte, also die REWE und PENNY Märkte etc., aber darüber hinaus haben wir auch unheimlich viele externe Mieter, wodurch die Arbeit nie eintönig wird.

Zum anderen lernt man durch den regelmäßigen Wechsel zwischen den Abteilungen, wie zum Beispiel das Controlling, das Transaktionsmanagement oder die Instandhaltung, viele interessante Themen und Aufgaben kennen, die einem Auszubildenden in einem „gewöhnlichen Immobilienunternehmen“ seltener geboten werden. Dadurch entwickelt man sich ständig weiter und hört nicht auf zu lernen, was mir besonders wichtig ist.

Wo liegt der Schwerpunkt in deiner Ausbildung? In welchen Abteilungen warst du bisher und was hast du dort lernen können?

Meine Haupteinsatzabteilung ist die Verwaltungsabteilung (IGV = Immobilien, Gebäude Verwaltung). Daran macht mir besonders Spaß, dass man ständig im direkten Kontakt mit den Mietern steht.
Von dort aus wechsele ich alle paar Monate in andere Abteilungen, um die Ganzheit der Tätigkeiten kennenzulernen, die im Immobilienbereich eines solchen Konzerns anfallen.

Bisher wurde ich zum Beispiel in der Buchhaltung eingesetzt, weil das Hintergrundwissen über die Zahlungsabläufe sehr wichtig ist.

Derzeit lerne ich das Immobiliencontrolling kennen. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Aufgabenbereiche. Im Controlling werden die Kosten für das kommende Jahr geplant und ein entsprechendes Budget erstellt. Für das Immobilienreporting habe ich zusammengestellt, wie viele Einnahmen und Ausgaben für den letzten Monat geplant wurden und wie viele es am Ende tatsächlich waren, also ob die Planung gepasst hat.
Ein anderes Aufgabenfeld ist der Bereich Systeme, wo die in der Immobilienabteilung genutzten Computersysteme gesteuert werden. Im Tagesgeschäft werden dort die Probleme behoben, auf welche die User bei ihrer Arbeit in den Programmen stoßen.

Wie sieht ein typischer Tag als angehende Immobilienkauffrau bei der REWE Group aus?

Durch den häufigen Abteilungswechsel habe ich schon viele verschiedene Tagesabläufe erlebt. Aber ausgegangen von meiner Grundabteilung, der Immobilienverwaltung:

Ich komme morgens zwischen 7 und 9 Uhr ins Haus und bearbeite dann in meinem Büro das tägliche Geschäft. Wenn Mieter anrufen, helfe ich ihnen bei den verschiedensten Anliegen weiter und natürlich führen wir auch ständig Schriftverkehr. Ich pflege Verträge und Daten unserer Mieter im System ein, kontrolliere Mieteingänge und setze gegebenenfalls Mahnungen auf. Ich überprüfe Lieferantenrechnungen über Strom, Wasser etc., beantrage und kontrolliere die Durchführung von Mängelbeseitigungen, fertige Rückgabe- und Schlüsselprotokolle an, und setze auch schon mal Kündigungen auf. Und das sind natürlich längst nicht alle Aufgaben, die in der Ausbildung anfallen. Gegen 12 Uhr geht dann die Abteilung gemeinsam in die Kantine zum Mittagessen oder am nahegelegenen Rhein spazieren. Das kollegiale Klima ist toll; wenn Fragen auftauchen und man an einer Stelle nicht weiterkommt, steht stets Hilfe in der Abteilung oder durch seine Ausbilderin zur Verfügung.

Deine Ausbildung verläuft ja im Teilzeitmodell. Was sind für dich die Vorteile des stetigen Wechselns vom Betrieb zur Berufsschule innerhalb der Arbeitswoche?

Für mich ist das Teilzeitmodell die perfekte Mischung zwischen Arbeit und Berufsschule, da man das Gelernte quasi sofort am nächsten Tag umsetzen kann. Der Bezug zwischen Praxis und Theorie ist einfach konstant hergestellt.
Also für mich ist das Teilzeitmodell auf jeden Fall genau das Richtige!

Welche Erwartungen hattest du vor Beginn deiner Ausbildung und haben sie sich bisher erfüllt?

Ich wollte eine Ausbildung beginnen, die mich wirklich interessiert und Spaß macht, bei der ich gerne zur Arbeit gehe und ich mich ständig weiterentwickele und Neues lernen kann. Ich hatte die Erwartung, keine einseitige Ausbildung zu absolvieren, sondern auch über die normalen Verwaltungstätigkeiten hinaus geschult zu werden. Ich wollte nicht nur Immobilien vermitteln, sondern alle Aufgabenbereiche von der Planung einer Immobilie, über deren Bau bis hin zur Verwaltung, Instandhaltung sowie die dazugehörigen Prozessen und Abläufen kennenlernen. Meine Erwartungen wurden bisher voll erfüllt und ich freue mich darauf, in den nächsten Monaten weitere Erfahrungen in neuen Abteilungen zu machen.

Danke für das interessante Interview, Elena.