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2. Oktober 2019

Wie ist es eigentlich als Trainee bei der REWE Group, Daniel?


Interview mit Daniel Wiest, Trainee bei der REWE Far East

Daniel, wie bist du auf die REWE Group für den Berufseinstieg gekommen?

An der REWE Group hat mich vor allem die globale Perspektive und die damit verbundenen Möglichkeiten gereizt. Das Unternehmen bietet mir die Chance direkt nach meinem Studium im asiatischen Markt zu arbeiten, sowie eine nachhaltige, verantwortliche und kundenorientierte Unternehmenskultur, die von den Mitarbeitern aktiv gelebt wird. Zudem stellen die Dynamik im internationalen Handel und die vielen verschiedenen Stakeholder von der Beschaffung bis zum Absatz täglich eine neue Herausforderung dar. Diese Perspektive und die Möglichkeit mich beruflich wie auch persönlich weiterzuentwickeln macht die REWE Group zu solch einer attraktiven Destination für mich als Berufseinsteiger.

Wie lief das Bewerbungsverfahren ab?

Nach meiner Bewerbung über das REWE Group Karriereportal bekam ich eine Einladung zu einem ersten Telefoninterview mit der Personalabteilung in Deutschland. Das einstündige Gespräch war eine tolle Gelegenheit das Traineeprogramm, sowie die REWE Group näher kennen zu lernen. Anschließend wurde ich zum Assessment Center nach Köln eingeladen. Während dieser eintägigen Veranstaltung hatte ich die Möglichkeit durch verschiedene Aufgaben meine Fähigkeiten und Kompetenzen zu zeigen und die Verantwortlichen persönlich kennen zu lernen. Bereits nach einer Woche erhielt ich den ersehnten Anruf mit dem Angebot und hatte im Anschluss zusätzlich die Möglichkeit, meine zukünftigen Kollegen aus Hongkong kennen zu lernen.

Was hast du studiert und warum?

Nach einem einjährigen Freiwilligendienst nach dem Abitur habe ich Betriebswirtschaftslehre an der Georg-August-Universität Göttingen studiert, um mir ein grundlegendes Verständnis betriebswirtschaftlicher Abläufe anzueignen. Während des Studiums konnte ich zusätzlich Erfahrungen durch Praktika in China und Deutschland sammeln. Um meine internationale Ausrichtung weiter auszubauen und meine Kenntnisse zu vertiefen habe ich nach Abschluss meines Bachelors meinen Master in Management an der University of Edinburgh gemacht.

Wie läuft das Traineeprogramm ab?

In den ersten Wochen meines Traineeprogrammes habe ich alle Abteilungen der REWE Far East durchlaufen. Dadurch konnte ich gleich zu Anfang die Abläufe im Merchandising, der Qualitätssicherung, der Logistik und der Corporate Responsibility kennen lernen. Anschließend habe ich das Team im Management Office für drei Monate bei aktuellen Projekten unterstützt, bevor ich in meine aktuelle Position im Bereich Merchandising für Investitionsgüter gewechselt bin. In der Zukunft ist ein weiterer, vertiefender Aufenthalt in der Qualitätssicherung geplant, bevor ich in meinen Zielbereich stoße. Zusätzlich konnte ich während zwei 6-wöchigen Aufenthalten in der Kölner Konzernzentrale die Einkaufsbereiche von REWE, Penny und Toom kennen lernen, um die Zusammenarbeit zu intensivieren und ein besseres Verständnis übergeordneter Prozesse zu entwickeln.

Was unterscheidet das Traineeprogramm vom Direkteinstieg aus Deiner Sicht?

Gegenüber einem Direkteinstieg bietet mir das Traineeprogramm die Möglichkeit über meinen Bereich hinauszublicken und die Aufgaben und Abläufe anderer Bereiche kennen zu lernen. Dadurch ist es mir möglich ein sehr gutes Verständnis der Zusammenhänge zwischen einzelnen Abteilungen aufzubauen. Langfristig ist dies von großem Vorteil, da bei Entscheidungen stets die Auswirkungen auf den Gesamtprozess und nicht nur auf die eigene Einheit beachtet werden müssen. Ein weiterer entscheidender Unterschied ist, dass ich während meines Traineeprogramms in mehreren Bereichen Erfahrung sammeln kann, bevor ich in meinen Zielbereich gehe.

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Im Arbeitsalltag übernehme ich bereits jetzt viele Aufgaben im Tagesgeschäft und kleinere eigenverantwortliche Projekte. Einerseits beinhaltet mein Alltag viel Kontakt mit unseren Lieferanten in Asien, um Produkte anzufragen oder aktuelle Betellungen abzuwickeln. Andererseits habe ich auch mit unserem Einkauf in Deutschland zu tun, um sich über aktuelle oder neue Produkte abzustimmen und Rückfragen der Lieferanten zu beantworten. Zusätzlich sondiere ich den Markt auf der Suche nach neuen potenziellen Lieferanten und besuche vereinzelt die Produktionsstätten der Lieferanten vor Ort.

Was kannst du zukünftigen Bewerbern raten?

Mein Rat an zukünftige Bewerber ist, neuen Aufgaben und Einflüssen stets aufgeschlossen gegenüber zu treten und sich bietende Chancen zu nutzen. Hinterfragt den Status Quo, entwickelt eure eigenen Ideen und habt den Mut diese auszusprechen. Mit dieser Einstellung profitiert ihr am meisten vom Traineeprogramm und bekommt viel Unterstützung von Kollegen und Führungskräften.

Vielen Dank für die spannende Unterhaltung, lieber Daniel.