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2015

Wie ist es eigentlich als duale Studentin bei der REWE Group, Annika?


Interview mit Annika Feld, duale Studentin Handelsmanagement im 5. Semester und derzeit für die REWE Group in Bangkok

Bitte beschreibe mit 3 treffenden Adjektiven, wie du das Auslandssemester erlebt hast.

Drei Wörter? Spannend, beeindruckend und abenteuerlich.

War das Auslandssemester ein großer Pluspunkt für dich im Programm des dualen Bachelorstudiums an der EUFH?

Auf jeden Fall! Ich finde es super, dass das Auslandssemester obligatorisch im Studienablauf der EUFH inbegriffen ist. Man wächst in einem Auslandssemester – weit weg von der Familie und Freunden und auf sich alleine gestellt. Diese Erfahrungen kann einem keiner mehr nehmen und machen das Duale Studium noch wertvoller. Zudem erweitert man seine interkulturellen Kompetenzen enorm.

Scheinbar hat es dir am anderen Ende der Welt so gut gefallen, dass du nach dem Auslandssemester noch gar nicht direkt wieder zurückkommen wolltest. Wie kam es dazu, dass du nun bei der REWE Far East in Bangkok Praktikantin bist?

Durch eine Praxisphase in der Abteilung Außenhandel bin ich auf die REWE Far East mit ihren Büros in Hong Kong, Shanghai und Bangkok aufmerksam geworden. Als ich mich schlussendlich für mein Auslandssemester in Bangkok entschieden habe, fragte ich bei der REWE Far East nach, ob es möglich wäre, eine Praxisphase im Food-Department zu absolvieren. Jetzt lerne ich also genau die andere Perspektive auf die Arbeitsabläufe im Außenhandel kennen. Und durch meine frühere Einsatzzeit dort kann ich mich sehr gut in die Situation meiner Kollegen hineinversetzen. Es ist super, ein so rundes Bild von einer Abteilung zu bekommen.

Wie sehen deine Tätigkeiten als REWE Group-Studentin im „fernen Osten“ aus?

Ich bin gerade dabei, meine Bachelor-Thesis in Zusammenarbeit mit der REWE Far East zu schreiben. Hier beschäftige ich mich mit den Synergieeffekten, die bei dem Einkauf von Tiernahrung durch die REWE Far East entstehen können. Dabei gehört es unter anderem zu meinen Aufgaben, gemeinsam mit meinen Kollegen potenzielle Lieferanten zu suchen, Produktionsstätten in Asien zu besichtigen und Wettbewerbsanalysen und Gespräche mit den Lieferanten durchzuführen.

Wie fühlt es sich an, so weit weg von Zuhause zu arbeiten? Wie sieht dein Alltag in Bangkok abseits von der Arbeit im Büro aus?

In Bangkok kann einem nicht langweilig werden. Es gibt so viel zu entdecken und zu unternehmen! Ich habe schnell Anschluss gefunden, vor allem auch durch mein Studium hier während der ersten drei Monate. Ich mag besonders die Internationalität und Vielfältigkeit der Stadt. Mein Freundeskreis besteht aus vielen verschiedenen Nationalitäten und das schätze ich sehr. Neben dem typischen Sightseeing kann man auch wunderbar den Abend in einer Skybar verbringen, mit einem traumhaften Blick über Bangkok bei Nacht. Und natürlich ist es dank Skype und Whatsapp auch gar kein Problem,  mit meiner Familie und Freunden aus Deutschland Kontakt zu halten. 

Und wie geht es nach deiner Auslandszeit weiter?

Nach meiner Rückkehr aus dem Auslandssemester erwartet mich noch eine letzte Theoriephase an der EUFH und anschließend werde ich im Prozessmanagement der REWE Group fest übernommen.

Was würdest du einem dualen Studenten bei der Auswahl der Auslandsuniversität und insgesamt für die Zeit mit auf den Weg geben?

Trau dich, über den Tellerrand zu schauen. Ich glaube, dass die Wahl der Uni nicht so entscheidend ist wie die Wahl des Landes. Bei der Wahl der Uni würde ich Studenten raten, verschiedene Erfahrungsberichte zu lesen und dann die Hochschule auszusuchen, die einen persönlich am meisten anspricht. Meiner Meinung nach ist Asien wirklich eine Reise wert und besonders in der heutigen Zeit der zunehmenden Globalisierung ist es sicher vorteilhaft, eine Zeit in Asien gelebt und gearbeitet zu haben. Aber egal für welches Land man sich entscheidet: Jeder sollte für sich die größtmögliche Entwicklung und so viele Erfahrungen wie nur möglich mitnehmen und sich einfach in das Abenteuer stürzen. Diese Zeit ist unvergesslich und man sollte auf jeden Fall die Chance ausnutzen, ein Auslandssemester zu absolvieren.

Annika, danke für das Fern-Interview, und viele Grüße nach Asien!