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5. Januar 2018

Hilfsprojekt von PENNY Rumänien: Mitarbeiter helfen auf der Baustelle


Sie haben Schutt abtransportiert, Dämmplatten angebracht und Dachverkleidungen festgeschraubt: Rund 100 PENNY-Mitarbeiter haben in Rumänien gemeinsam mit der Hilfsorganisation „Habitat for Humanity“ eine Poliklinik renoviert. In dem Gesundheitszentrum im Dorf Nicolae Balcescu nahe der Stadt Bakau erhalten nun mehr als 3.000 Menschen aus der Region eine bessere medizinische Versorgung.

Bakau liegt im strukturschwachen Nordosten Rumäniens. „Wir sind froh, dass wir hier helfen konnten“, sagt Daniel Gross, Geschäftsführer PENNY Rumänien. „Jeder Mensch sollte Zugang zu moderner medizinischer Versorgung haben. Gemeinsam mit Habitat for Humanity haben wir dazu nun einen Beitrag geleistet, dass in Nicolae Balcescu mehr als 3.000 Menschen besser versorgt werden können. Ich danke vor allem unseren Mitarbeitern, die bei dem Projekt tatkräftig mit angepackt haben.“

Muskelkraft und finanzielle Unterstützung

Von Juli bis September stellten die PENNY-Mitarbeiter in mehreren Schichten auf der Baustelle ihr handwerkliches Geschick unter Beweis. Das Gebäude, in dem Ärzte auf 170 Quadratmetern in drei Behandlungszimmern die Dorfbewohner behandeln, stammt aus dem Jahr 1920 und war dringend renovierungsbedürftig. Nachdem die PENNY-Kollegen alte Fliesen und Wandverkleidungen entfernt hatten, brachten sie unter anderem Dämmplatten an der Außenfassade an oder erneuerten die Holzverkleidung. Neben der Muskelkraft der Mitarbeiter investierte PENNY rund 80.000 Euro in die Sanierung.

Das Projekt ist bereits die zweite Hilfsaktion, die PENNY Rumänien in der Region auf die Beine gestellt hat. Im vergangenen Jahr halfen 250 PENNY-Mitarbeiter beim Bau von neuen Wohnungen für bedürftige Familien ein neues Zuhause fanden. Auch damals arbeitete PENNY mit „Habitat for Humanity“ zusammen.

„Positive Bilanz für alle Beteiligten“


Drei Fragen an Guido Siebenmorgen

Herr Siebenmorgen, Sie engagieren sich als Aufsichtsratsvorsitzender von Habitat for Humanity Deutschland e.V. Wie ist die Kooperation mit PENNY Rumänien zustande gekommen?

Guido Siebenmorgen:
 Ich habe die ersten Kontakte mit PENNY Rumänien und Habitat for Humanity in Rumänien geknüpft. Aus diesen gemeinsamen Terminen sind die Projekte entstanden. Ich finde es großartig, dass die Geschäftsführung in Bukarest diese initiiert hat.
 

Guido Siebenmorgen, Aufsichtsratsvorsitzender Habitat for Humanity Deutschland e.V.

Warum ist es gerade in dieser Region so wichtig, zu helfen?

Guido Siebenmorgen:
 Der Bedarf für diese Art der Hilfe ist besonders in Rumänien sehr groß. Während meiner ersten Besuche im Land habe ich sehr viel Armut gesehen. Ich war von Anfang an davon überzeugt, dass es für alle Beteiligten nur eine positive Bilanz eines solchen Engagements geben kann, wenn sich PENNY als lokales Handelsunternehmen der Unterstützung bedürftiger Menschen verschreibt.

Ganz persönlich: Nach einer langen Karriere im Handel engagieren Sie sich nun ehrenamtlich. Was treibt sie an?

Guido Siebenmorgen:
 Durch meine Zuständigkeit für den Bereich „Grüne Produkte“ habe ich Organisationen wie etwa Habitat for Humanity Deutschland kennengelernt. Ich war sofort von der guten Arbeit dieser weltweit tätigen Organisation überzeugt. Heute bin ich ehrenamtlich für die deutsche Organisation als Aufsichtsratsvorsitzender tätig. Ich möchte mit meinen Erfahrungen, die ich durch meine Arbeit im Handel gewonnen habe, etwas dazu beitragen, die Situation für bedürftige Familien zu verbessern.

Roberto Patrascoiu (2.v.l., Habitat for Humanity Rumänien), mit dem Geschäftsführern von PENNY Rumänien Dennis Biernatzki (l.), Oliver Eifler (2.v.r.) und Daniel Gross (r.)
Habitat for Humanity

Die Hilfsorganisation Habitat for Humanity hat weltweit bereits mehr als eine Million Haushalte für rund sechs Millionen Menschen renoviert oder neu gebaut. In Rumänien konnte sie so bereits mehr als 69.000 Menschen helfen. 

Sei es durch den Bau von Wohnraum, Renovierungen oder Unterstützung und Beratung von Kommunen in Fragen der Energieeffizienz, Prävention oder Soforthilfe bei Naturkatastrophen.