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2017

Helfen ist Ehrensache


Knapp 50 REWE Group-Mitarbeiter unterstützen derzeit im Rahmen des Projektes „Ehrensache“ als Mentoren ehrenamtlich sozial benachteiligte Jugendliche auf dem Weg ins Berufsleben. Projekt-Initator ist REWE Group-Vorstandsmitglied Jan Kunath. Lesen Sie hier die Geschichte von Kay Jegodtka und Mentorin Astrid Schröder – einem besonders temporeichen Tandem.

REWE Group-Vorstand Jan Kunath ist Initiator des Projektes "Ehrensache"

Seit einigen Jahren ist die REWE Group Partner der gemeinnützigen Initiative „Joblinge“ durch die Vermittlung von Praktika- und Ausbildungsstellen an sozial benachteiligte Jugendliche auf dem Weg ins Berufsleben. Seit Mai 2016 unterstützt sie Joblinge zudem durch das Projekt Ehrensache: Seither begleiten bereits 47 REWE Group-Mitarbeiter als Mentor einen sozial benachteiligten Jugendlichen durch die Berufsorientierungsphase, zwölf Mentoren sind schon zum zweiten Mal dabei: Sie hören zu, machen Mut, freuen sich über Fortschritte, begleiten bei der Berufsorientierung und vor allem: Sie glauben an den jungen Menschen.

„In meinem schulischen und beruflichen Leben gab es immer Menschen, die an mich geglaubt haben, die eine Begabung sahen, auch wenn sie noch nicht erkennbar war“, erinnerte sich Jan Kunath an seine „Mentoren“. Heute, nach einem nicht immer schnurgerade verlaufenden Weg vom Realschüler in Versetzungsnöten bis zum Vorstand der REWE Group, sei er in der „glücklichen Situation, Dinge bewegen zu können“, wie die Initiierung des Projekts Ehrensache. Er habe „Hochachtung vor Menschen, denen es gut geht und die etwas davon in ihrer Freizeit weitergeben“. Mit Anerkennung  spricht Kunath von der „ positiven Einstellung“, mit der alle Mentoren an ihr Engagement herangegangen seien.

Wie zum Beispiel REWE Group-„Eigengewächs“ Astrid Schröder:

Läuft: Das REWE Group-Tandem Kay Jegodtka und Astrid Schröder verstand sich auf Anhieb

Kay Jegodtka und Mentorin Astrid Schröder: Temporeiches Tandem

Diese beiden verstehen sich auf Anhieb: Kay Jegodkta und Astrid Schröder steht beim Treffen im REWE-Markt von Erwin Skowronneck in Köln-Niehl die Freude ins Gesicht geschrieben. Seit Anfang August 2016 macht der 23-Jährige hier seine Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel. Es ist seine zweite. Auf dem Weg dorthin hat Astrid Schröder, Projektleiterin im Bereich Marktforschung, ihn begleitet.

Der erste Anlauf im Berufsleben verlief für Kay Jegodtka nicht nach Plan: Eine Ausbildung zum Straßenbauer musste er kurz vor dem Abschluss aus gesundheitlichen Gründen abbrechen. Danach fiel er in ein Loch. Als das Arbeitsamt die Maßnahme bei den Joblingen vorschlug, hatten Familie und Freunde ihn immerhin soweit angespornt, dass er die Bewerbung dort durchzog: Bei einer zweitägigen Sozialdienstmaßnahme wurden die Kandidaten auf Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Teamfähigkeit und Sozialverhalten getestet – für Kay Jegodtka kein Problem.

Als er dann bei den Joblingen auf seine engagierte Patin traf, kam wieder Zuversicht und Energie in den Kölner. „Astrid war das für mich das Beste an Joblinge“, betont er.

Im ersten Schritt tauschten die beiden ihre gegenseitigen Erwartungen aus. „Für mich war vor allem wichtig, dass Kay zuverlässig und pünktlich ist“, erläutert Astrid Schröder. Kay Jegodtka wiederum erhoffte sich von seiner Patin Unterstützung bei der Jobsuche und Tipps für Bewerbungen.

Beide wurden nicht enttäuscht. Kay Jegodtka entpuppte sich laut Astrid Schröder als „wahrer Glücksfall“ in Sachen Engagement. Gemeinsam mit seiner Patin trieb er das Projekt Ausbildungsplatzsuche enorm voran, so dass sie ihn sogar immer mal wieder bremsen musste. Astrid Schröder wiederum brachte trotz ihrer gerade mal 39 Jahre 20 Jahre Berufserfahrung ein. Schnell war das Berufsbild klar: eine Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel sollte es sein.

„Es ist toll, wenn man jemanden unterstützen kann, der die Hilfe auch annimmt.“ Astrid Schröder, Projektleiterin Marktforschung International / Touristik

Zunächst dachte Kay Jegodtka an eine Lehre im Bereich Unterhaltungselektronik. Doch dort sind die Ausbildungsplätze sehr begehrt. Nachdem er ein Video zur Ausbildung bei der REWE gesehen hatte, war klar: „Das will ich machen.“ Astrid Schröder gab ihm Tipps für die Bewerbung - aber: „Natürlich kann ich unterstützen, Fragen beantworten und Tipps geben, aber die Bewerbung schreiben, sich auf Tests und Gespräche vorbereiten, also den Weg von der Bewerbung bis zum Ausbildungsplatz gehen, das musste Kay schon selbst machen.“ Aus Erfahrung weiß sie wie wichtig es ist, dass junge Menschen sich ihren Ausbildungsplatz selbst erarbeiten.

Das Tandem Schröder/Jegodtka legte ein bemerkenswertes Tempo vor, mit dem Ziel noch zum 1. August einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Bei REWE-Kaufmann Erwin Skowronneck wurden sie fündig. Mit der Ausbildung im Markt und bei der REWE ist Kay Jegodtka sehr zufrieden: „Das Arbeitsklima hier ist viel harmonischer als auf dem Bau und auch die Arbeitszeiten sind in Ordnung.“

Damit war das Patendasein für Astrid Schröder eigentlich nach sechs Wochen bereits beendet. Doch gänzlich auf ihren Rat will ihr Jobling noch nicht verzichten. Und für sie steht fest, dass sie in jedem Fall in der nächsten Runde wieder einen Jobling betreuen möchte. „Es ist toll, wenn man jemanden unterstützen kann, der die Hilfe auch annimmt“, erklärt sie - auch wenn ihr bewusst ist, dass es mit dem nächsten Jobling vielleicht nicht so einfach abläuft: „Ich kann sehr hartnäckig sein, wenn es sein muss.“

Das Tandem:

Astrid Schröder ist ein Eigengewächs der REWE Group. Vor 20 Jahren begann sie mit 19 hier ihre Ausbildung und absolvierte an der Abendschule ein BWL-Studium. An Kay Jegodkta schätzt sie seine Zuverlässigkeit und Offenheit.

Kay Jegodtka absolviert seit 1. August eine Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel im REWE-Markt von Erwin Skowronnek. Der 23-Jährige hatte zuvor eine Lehre als Straßenbauer aus gesundheitlichen Gründen abbrechen müssen und hat nun den Wiedereinstieg über Joblinge geschafft. Nach einem schwierigen Jahr nahm er im Rahmen von Joblinge einen zweiten beruflichen Anlauf.