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Ein Jahr Biohelden: Lecker mit Ecken und Kanten


Heldenhaft. Ein Jahr nach der Einführung erfreuen sich die Naturgut Bio-Helden großer Beliebtheit bei den PENNY-Kunden. Die verkauften Mengen stiegen um beinahe 7,5 Prozent. Das musste gefeiert werden: Mit NRW-Umweltminister Johannes Remmel und einer besonderen Erzeugerfamilie.

Andreas Mager war ein sichtlich stolzer Gastgeber: „Die Bio-Helden tun uns gut!“, sagte Apfel-Landwirt in der festlich geschmückten Halle auf seinem Biohof in Alfter. „Es ist für uns wirklich eine Freude, diesen Tag auszurichten.“

Dieser Tag war ein echter Feiertag - sowohl für die Erzeugerfamilie Mager, als auch für PENNY: Denn ein Jahr zuvor hatte PENNY die Bio-Helden aus der Taufe gehoben – Bio-Obst und -Gemüse mit kleinen Schönheitsfehlern, das bei den Kunden blenden ankommt. Ein Projekt, das nur entstehen könne, „weil unsere Mitarbeiter mutig sind und sich etwas zutrauen“, wie PENNY-COO Stefan Magel betonte. Allen voran: Patricia Brunn, Bereichsleiterin Ware Discount Ultrafrische 1. „Unser Ergebnis nach einem Jahr Bio-Helden macht mich sehr stolz“, sagte Brunn. In Zahlen: Wegen der starken Nachfrage hat PENNY die Anzahl der Bio-Helden bereits von 13 Artikeln auf aktuell 21 erhöht (inklusive regionaler und saisonaler Artikel). Absolute Lieblinge der Kunden sind Bio-Paprika (+54 Prozent) gefolgt von Bio-Gurken (+52 Prozent), Bio-Kiwi (+33 Prozent) und Bio-Rispentomaten (+25 Prozent).

„Vernichtung von Lebensmitteln ist nicht akzeptabel“

Doch auch die Erzeuger profitieren deutlich von der Vermarktung von Bio-Obst und -Gemüse mit Schönheitsfehlern (siehe Interview unten). Davon überzeugte sich auch Johannes Remmel, NRW Verbraucherschutz- und Landwirtschaftsminister, der bei der Bio-Helden-Geburtstagsfeier auf dem Naturhof Wolfsberg in Alfter-Impekoven bei Bonn dabei war. „Die Vermarktung von Bio-Obst und -Gemüse mit kleinen Schönheitsfehlern war längst überfällig. Die Vernichtung von Lebensmitteln ist nicht mehr akzeptabel – und das nicht allein aus ethischen Gründen. Die Erzeugerinnen und Erzeuger bekommen nun die Chance, angemessene Preise für  qualitativ hochwertige Lebensmittel zu bekommen. Das stärkt auch die heimische Landwirtschaft. Ich hoffe deshalb, dass das Modell von PENNY Verbreitung findet und ein Zeichen setzt für die Wertschätzung von Lebensmitteln. Ich hoffe, dass es weitere Initiativen gibt“, so Minister Remmel.

Obst mit Schönheitsfehlern zu angemessenem Preis

Dr. Andreas Mager, Chef des Naturhofs Wolfsberg, ergänzt: „Wir bauen hier nach Naturland-Kriterien auf 30 Hektar Kernobst an. Das bedeutet für uns ein Leben mit der Natur. Wir lernen dabei täglich hinzu und stehen erst am Anfang unseres Wissens über die vielfältigen Zusammenhänge, die unseren Obstanbau beeinflussen. Wegen der Abhängigkeit von Natur und Wetter und wegen des Verzichts auf den chemisch-synthetischen Pflanzenschutz und leicht lösliche Düngemittel können wir die äußerlich makellose Frucht nicht produzieren. Dank des Konzepts der Bio-Helden können wir nun auch Kernobst mit Schönheitsfehlern zu einem angemessenen Preis vermarkten.

Wagnis, das sich gelohnt hat

„Wir sind mit der Entwicklung der Naturgut Bio-Helden sehr zufrieden. Ich finde es klasse, dass uns unsere Kunden so deutlich unterstützten. Denn natürlich ist es immer auch ein Wagnis, etwas völlig anders zu machen. PENNY zeigt damit, dass wir nicht nur über die Nachhaltigkeit von Lebensmitteln sprechen, sondern tatsächlich aktiv werden. Meine Kollegen aus dem Einkauf sagen mir immer wieder, dass viele Erzeuger – so wie hier in Impekoven – davon berichten, dass das Konzept der Bio-Helden auch dort gut ankommt. Wir sind also auf dem richtigen Weg, die Wert-schätzung von und für Lebensmittel zu erhöhen. PENNY positioniert sich als guter Nachbar. Mit den Bio-Helden zeigen wir, dass wir uns für unsere Nachbarn engagieren“, so Stefan Magel, COO PENNY.

Bio-Helden positiv im WWF-Bericht erwähnt

So verwundert es nicht, dass die Bio-Helden auch positiv im jüngsten WWF-Bericht erwähnt werden: „Darüber hinaus sollte der Handel mehr Verantwortung für die ihm vorausgehende Lieferkette übernehmen und sich gemeinsam mit den Akteuren entlang der Lieferkette der Aufgabe stellen, an steigender Wertschätzung und Wertschöpfung von Lebensmitteln mitzuwirken.
Mit gutem Beispiel gehen die „Bio-Helden“ von PENNY voran. Für ausgewählte Produkte wurden die Qualitätsanforderungen gelockert und mehr Ware schaffte es in die Vermarktung. Das Programm ist erfolgreich und sollte Nachahmer finden“, lautet eine Schlussfolgerung des soeben veröffentlichten WWF-Berichts „Kleine Makel – Große Folgen“. Autor Frank Brendel beleuchtet darin die Lebensmittelverluste entlang der Lieferkette am Beispiel der Kartoffel.