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2015

Kantine statt Küche?


Deutsche sind Kochmuffel - Tipps von DFB-Koch und REWE-Partner Holger Stromberg

Ein Viertel der Deutschen bekundet eine Leidenschaft fürs Kochen – dennoch schwingen sie den Kochlöffel laut einer Studie im Schnitt täglich weniger als eine Stunde. Beim Spitzenreiter im Länder-Ranking kochen die Menschen mehr als doppelt so lang.


In den Buchhandlungen stehen die Regale voller Rezeptsammlungen und im Fernsehen wird geschnippelt, gebraten und gedünstet. Sind wir eine Nation von Hobbyköchen? Laut einer aktuellen Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) bekundet ein Viertel der Deutschen eine große Leidenschaft fürs Kochen. Doch nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird: Die meisten Deutschen scheinen ihrer Leidenschaft eher theoretisch zu frönen.

Die GfK fragte 27.000 Menschen in 22 Ländern, wie viel Zeit sie mit Kochen zubringen. Das Ergebnis: „Im internationalen Vergleich verbringen die Deutschen relativ wenig Zeit mit Kochen. Deutschland belegt beim Zeitaufwand einen der hinteren Plätze in unserer Untersuchung", sagt Stefan Gerhardt, Global Manager Corporate PR, GfK. Weniger als fünfeinhalb Stunden pro Woche steht der Durchschnitts-Deutsche am Herd. Damit liegen wir auf dem viertletzten Platz unter 22 Nationen. Welche Nation verbringt am meisten Zeit mit Kochen? Internationaler Spitzenreiter ist Indien mit mehr als 13 Stunden die Woche. Der Grund? „Die meisten Mahlzeiten sind warm, also gekocht und indische Gerichte bedürfen längerer Zubereitungszeiten“, sagt Stefan Gerhardt.

Tipps vom DFB-Koch
Die gute Nachricht für alle Kochmuffel: Man muss nicht stundenlang am Herd stehen, um sich ausgewogen zu ernähren. „Auch wenn man wenig Zeit hat, kann man sich mit gesunden Lebensmitteln etwas Gutes tun“, sagt DFB-Koch Holger Stromberg. „Wer gut organisiert ist, kann es trotz Zeitmangels schaffen, sich eine gesunde Mahlzeit zuzubereiten, denn richtige Ernährung sorgt schlicht für höhere Leistungsfähigkeit, körperlich wie geistig.

Dabei sollte der Genuss aber nicht zu kurz kommen, zumal gesunde Ernährung und Genuss kein Widerspruch sind, sondern sich bedingen. Statt eine Fertigpizza in den Ofen zu schieben, sollte man lieber Schalotten, Parmesan und Magerquark im Kühlschrank haben. Mit den ersten beiden Zutaten kann man ein einfaches aber leckeres Risotto zaubern. Und Quark ist ein hochwertiger Eiweißspender, der allein für sich schon eine Mahlzeit ist und kulinarisch gesehen, unzählige Variationsmöglichkeiten bietet, z.B. süß als Quark mit Früchten oder salzig als Kräuter-Quark mit Leinöl, Bohnen und Kartoffeln. Man kann jederzeit ganz einfach essen, aber bitte nur in bester Qualität“, so Holger Stromberg.

Mittags Schnitzel, abends Stulle
Warum schwingen die Deutschen selten den Kochlöffel? „Dies mag den deutschen Essgewohnheiten geschuldet sein“, sagt Stefan Gerhardt. „Viele essen mittags warm in der Kantine und kochen deshalb abends nicht mehr. Das klassische Abendbrot ist kalt und wird nicht als Kochen erachtet."

Ganz anders in Italien - im Land von Pizza und Pasta isst man traditionell abends mehrgängige Menüs. Demzufolge rangieren die Italiener auf dem ersten Platz der westeuropäischen Länder: Über 7 Stunden steht der Italiener oder die Italienerin in der Woche am Herd. Der Aufwand lohnt sich, denn die mediterrane Küche mit viel Fisch, Gemüse und Obst gilt als sehr gesund.