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30. Mai 2017

PENNY verschenkt am Internationalen Kindertag 400.000 Äpfel


1. Juni stellt Bedürfnisse und Rechte von Kindern sowie Jugendlichen in den Mittelpunkt

PENNY verschenkt am Internationalen Kindertag 400.000 Äpfel

Seit der Wiedervereinigung rückt nicht nur der Weltkindertag (20.09.) die Rechte und Bedürfnisse von Kindern in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses, sondern auch der Internationale Kindertag am 1. Juni. Trotz unterschiedlichen Ursprungs und Tradition wollen beide Gedenktage Kindern und Jugendlichen die Gelegenheit geben, auf ihre Vorstellungen, Wünsche und Ängste aufmerksam zu machen. So lautet das Motto des Weltkindertages 2017 „Kindern eine Stimme geben!“.

PENNY verteilt zu diesem Anlass in ganz Deutschland in allen 2.150 Märkten kostenlos rund 400.000 PRO PLANET-Äpfel aus nachhaltigem Anbau. „Mit der Aktion wollen wir zum einen zeigen, dass auch in Deutschland für viele Kinder Obst noch immer nicht zum täglichen Essen gehört, weil es sich die Eltern nicht leisten können. Zum anderen zeigen wir, dass wir mit Blick auf die kommenden Generationen verpflichtet sind, unseren Kindern und Enkelkindern eine lebenswerte Welt zu hinterlassen. Nachhaltigkeit ist dazu ein Schlüssel. PENNY engagiert sich seit Jahren auf vielen Ebenen für dieses Zukunftsthema. Zum Beispiel mit dem Förderkorb, der gezielt Vereine unterstützt, die sich für Kinder und Jugendliche engagieren. Auf diesem Weg wollen wir gemeinsam mit unseren Kunden weiter gehen“, begründet Stefan Magel, COO PENNY, den bundesweiten Aktionstag.

PENNY Förderkorb für gemeinnützige Vereine in der Kinder- und Jugendarbeit

Das Förderkorb-Projekt rief PENNY 2015 zunächst in Hamburg ins Leben. Mehr als 140.000 Kunden stimmten in der Hansemetropole für ihren jeweiligen Lieblingsverein ab. Bereits im vergangenen Jahr gab es jeweils einen Förderkorb in Köln, Berlin, Frankfurt am Main, Hannover, Leipzig, Mannheim und München. Hier waren gemeinnützige Vereine, die sich für Kinder und Jugendarbeit engagieren, eingeladen, sich um einen von insgesamt vier Förderpreisen in Gesamthöhe von 12.000 Euro zu bewerben. Aus den Vereinen mit den meisten Stimmen wählte eine mehrköpfige Jury von unabhängigen Fachleuten aus dem Bereich der sozialen Verantwortung drei Gewinner pro Stadt. Zusätzlich belohnte die Jury besonderes Engagement jeweils eines Vereins pro Stadt mit einem Sonderpreis in Höhe von 3.000 Euro. Insgesamt belief sich die Fördersumme auf 84.000 Euro (www.foerderkorb.penny.de). 2017 wird der Förderkorb auf die Metropolregionen Rhein-Ruhr, Rhein-Main, Rhein-Neckar, Berlin-Brandenburg, Chemnitz-Zwickau, Hamburg-Umland, Hannover/Braunschweig/Göttingen/Wolfsburg und München-Umland ausgeweitet.


Über PENNY
PENNY erzielte 2016 allein in Deutschland mit rund 2.150 Filialen und 27.000 Mitarbeitern einen Umsatz von über sieben Milliarden Euro.

„Die Vermarktung von Bio-Obst und -Gemüse mit kleinen Schönheitsfehlern war längst überfällig. Die Vernichtung von Lebensmitteln ist nicht mehr akzeptabel – und das nicht allein aus ethischen Gründen. Die Erzeugerinnen und Erzeuger bekommen nun die Chance, angemessene Preise für  qualitativ hochwertige Lebensmittel zu bekommen. Das stärkt auch die heimische Landwirtschaft. Ich hoffe deshalb, dass das Modell von PENNY Verbreitung findet und ein Zeichen setzt für die Wertschätzung von Lebensmitteln. Ich hoffe, dass es weitere Initiativen gibt“, so Minister Remmel.

Dr. Andreas Mager, Chef des Naturhofs Wolfsberg, ergänzt: „Wir bauen hier nach Naturland-Kriterien auf 30 Hektar Kernobst an. Das bedeutet für uns ein Leben mit der Natur. Wir lernen dabei täglich hinzu und stehen erst am Anfang unseres Wissens über die vielfältigen Zusammenhänge, die unseren Obstanbau beeinflussen. Wegen der Abhängigkeit von Natur und Wetter und wegen des Verzichts auf den chemisch-synthetischen Pflanzenschutz und leicht lösliche Düngemittel können wir die äußerlich makellose Frucht nicht produzieren. Dank des Konzepts der Bio-Helden können wir nun auch Kernobst mit Schönheitsfehlern zu einem angemessenen Preis vermarkten. Zugleich sinkt der Sortieraufwand deutlich. Ich schätze, dass wir im Vergleich zu den Vorjahren 20 Prozent mehr vermarkten und entsprechend mehr Umsatz machen. Das ist für uns auch zwingend erforderlich, weil wir nur so in der Lage sind, die sehr arbeitsreichen Tätigkeiten in der Produktion aber besonders auch unsere Naturprojekte zu finanzieren. Im Moment investieren wir stark in die Biodiversität unseres Betriebes. Wir legen Gehölz- und Blühstreifen an, bauen Nistkästen, Wildbienenhotels und engagieren uns ehrenamtlich in der obstbaubezogenen Umwelterziehung von Kindergarten- und Grundschulkindern.“

„Wir sind mit der Entwicklung der Naturgut Bio-Helden sehr zufrieden. Ich finde es klasse, dass uns unsere Kunden so deutlich unterstützten. Denn natürlich ist es immer auch ein Wagnis, etwas völlig anders zu machen. PENNY zeigt damit, dass wir nicht nur über die Nachhaltigkeit von Lebensmitteln sprechen, sondern tatsächlich aktiv werden. Meine Kollegen aus dem Einkauf sagen mir immer wieder, dass viele Erzeuger – so wie hier in Impekoven – davon berichten, dass das Konzept der Bio-Helden auch dort gut ankommt. Wir sind also auf dem richtigen Weg, die Wertschätzung von und für Lebensmittel zu erhöhen. PENNY positioniert sich als guter Nachbar. Mit den Bio-Helden zeigen wir, dass wir uns für unsere Nachbarn engagieren“, so Stefan Magel, COO PENNY.

So verwundert es nicht, dass die Bio-Helden auch positiv im jüngsten WWF-Bericht erwähnt werden: „Darüber hinaus sollte der Handel mehr Verantwortung für die ihm vorausgehende Lieferkette übernehmen und sich gemeinsam mit den Akteuren entlang der Lieferkette der Aufgabe stellen, an steigender Wertschätzung und Wertschöpfung von Lebensmitteln mitzuwirken. Mit gutem Beispiel gehen die „Bio-Helden“ von Penny voran. Für ausgewählte Produkte wurden die Qualitätsanforderungen gelockert und mehr Ware schaffte es in die Vermarktung. Das Programm ist erfolgreich und sollte Nachahmer finden“, lautet eine Schlussfolgerung des soeben veröffentlichten WWF-Berichts „Kleine Makel – Große Folgen“. Autor Frank Brendel beleuchtet darin die Lebensmittelverluste entlang der Lieferkette am Beispiel der Kartoffel.

Seit April 2016 vermarktet PENNY unter der Marke Naturgut Bio-Helden deutschlandweit Obst und Gemüse, das äußerlich nicht immer makellos ist. Die kleinen Schönheitsfehler beeinträchtigen aber weder die Haltbarkeit noch den Geschmack – die Naturgut Bio-Helden haben auch weiterhin höchste Bio-Qualität.

Übersicht der Naturgut Bio-Helden (Stand Mai 2017):

  • Bio-Rispentomaten
  • Bio-Paprika
  • Bio-Kartoffeln
  • Bio-Karotten
  • Bio-Gurken
  • Bio-Zwiebeln
  • Bio-Äpfel
  • Bio-Bananen

 

Regional und / oder saisonal verfügbar:

  • Bio-Cherry Tomaten
  • Bio-Zucchini
  • Bio-Champignons
  • Bio-Baby-Kartoffeln
  • Bio-Spargel
  • Bio-Avocado
  • Bio-Mini Wassermelone
  • Bio-Kiwi
  • Bio-Orangen
  • Bio-Zitronen
  • Bio-Trauben
  • Bio-Limetten
  • Bio-Papaya

Diese Makel können die Naturgut Bio-Helden aufweisen:

Kartoffeln, Gurken, Paprika:

Nicht immer sind Kartoffeln perfekt oval. Manchmal ist im Erdreich ein kleiner Stein oder Ast im Weg, die Kartoffel sucht sich ihren Weg und wächst um das Hindernis herum. Manchmal ist eine verformte Kartoffel auch einfach eine Laune der Natur. Auch bei der Größe gibt es Unterschiede, manche Kartoffeln sind besonders klein, andere besonders groß. Auch Bio-Gurken sind manchmal etwas kleiner oder krummer, aber doch genauso lecker wie ihre großen, gerade gewachsenen Artgenossen.

Zu Größenunterschieden kann es ebenfalls bei Paprika kommen. Oft weisen gelbe und rote Paprika auch noch einen geringen Grünanteil auf. Dies liegt daran, dass sie erst grün sind und mit voranschreitender Reife gelb bzw. rot werden. Insbesondere gelbe Paprika werden schnell überreif, dürfen daher nicht zu spät geerntet werden und können in diesem Stadium noch nicht komplett umgefärbt sein. Die Nachfärbung erfolgt innerhalb weniger Tage.

Karotten:

Auch Karotten wachsen nicht immer ganz gerade. Manchmal entwickelt sich ein kleiner Nebentrieb oder zwei Samenkörner liegen zu dicht aneinander, sodass die beiden Karotten umeinander herum wachsen und  im Waschprozess wieder getrennt werden. Vielleicht lässt sich die Karotte an dieser Stelle nicht so gut schälen, aber wer die Karotte gründlich wäscht, kann die Schale an dieser Stelle belassen und wird keinen Unterschied schmecken. Im Laufe des Wachstums können längs der Karotte kleine, oberflächliche Risse entstehen, die austrocknen. Manche Karotten brechen auch bei der Ernte oder Verarbeitung. In beiden Fällen sind Geschmack und Haltbarkeit nicht beeinträchtigt.

Rispentomaten:

Es ist nicht immer möglich, dass in einer Packung genau eine Rispe mit gleich großen Tomaten zu finden ist. Manchmal werden Sie auch mehrere kleinere Tomatenrispen in einer Verpackung finden, auch kann es vorkommen, dass die Anzahl der Tomaten aufgrund verschiedener Größen variiert. Bei Tomaten kommt es außerdem manchmal im Laufe des Wachstums zu einem sogenannten "Reißverschluss", einem kleinen, vernarbtem Riss. Dieser hat keinen Einfluss auf Qualität, Haltbarkeit oder Geschmack – gleiches gilt für gelben Blütenstaub auf manchen Tomaten.

Zwiebeln:

Die Zwiebelschale kann Wasserflecken aufweisen oder – gerade nach der frühen Ernte – zum Teil fehlen. In beiden Fällen ist die Frische nicht beeinträchtigt. Gerade bei Zwiebeln gibt es oft besonders große oder kleine Exemplare. Die Klassenverordnung gibt aber einen „maximalen Größenunterschied im Packstück“ vor. Bei Zwiebeln mit einem Durchmesser von 40-70mm sind das beispielsweise 20mm. Dieser maximale Größenunterschied ist gerade bei Bio-Zwiebeln nicht immer einzuhalten, sodass wir bei den Bio-Zwiebeln die Klasse heruntergenommen haben, um den Erzeugern die Toleranz zu geben, die sie brauchen.

Zitronen:

Bei der Ernte im Sommer und Herbst haben Zitronen oft schon ihren optimalen Reifegrad erreicht, obwohl sie noch nicht wie gewohnt satt gelb sind. Saftgehalt, Aroma und Haltbarkeit sind zu diesem Zeitpunkt am besten. Darum bieten wir, je nach Jahreszeit, auch voll am Baum ausgereifte Bio Zitronen mit grünlicher Farbe an. Manchmal sind drei große Zitronen in einem Netz, manchmal sechs kleine – oder kleinere und größere Früchte teilen sich ein Netz, was geschmacklich keinen Unterschied macht. Leichte Schalenfehler sind absolut natürlich, gerade Zitronen der Sommersorte „Verna“ unterscheiden sich auch oft in ihrer Form.

Orangen, Wassermelonen:

Auch bei Orangen kann es während der Fruchtbildung oder durch leichte Beschädigungen im Ernteverlauf zu leichten Schalenfehlern kommen. Manchmal führt das Aufplatzen der in der Schale enthaltenen, ölhaltigen Zellen zu kleinen, grünen Verfärbungen.

Bei Wassermelonen ist Ihnen vielleicht auch im konventionellen Sortiment schon einmal ein gelblicher Fleck aufgefallen. Dieser ist die Auflagefläche der Frucht, hier wird kein grüner Pflanzenfarbstoff gebildet. Das ist ganz natürlich und ebenso wenig ein Qualitätsfehler wie sonstige, kleine Schalenfehler.

Zucchini:

Bei Bio-Zucchini kann es  zu Verformungen an der Frucht und kleineren Kaliber kommen. Dies hat - genauso wie kleinere Schalenfehler - keinen Einfluss auf die Qualität.

Champignons:

Unsere Bio-Helden Champignons können auch mal etwas unförmiger sein oder eine schuppige Außenhaut haben - sie schmecken aber genauso lecker wie ihre makellosen Artgenossen.

Avocado:

Sehr häufig im Ökolandbau bei Bio-Avocados sind kleine Früchte und Formfehler. Auch Schalenfehler können auftreten. All das beeinträchtigt aber das Fruchtfleisch nicht und hat keinen Einfluss auf die Qualität.

Baby-Kartoffeln:

Oft müssen kleine Kartoffeln in die industrielle Verarbeitung gegeben werden, weil sie nicht der Norm entsprechen – nicht so bei den Bio-Helden.

PENNY erzielte 2016 allein in Deutschland mit 2.150 Filialen und 27.000 Mitarbeitern einen Umsatz von über sieben Milliarden Euro.