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7. Dezember 2016

Ende einer Ära: PENNY schickt die Plastiktüte in Rente


Discounter setzt auf alternative Transportverpackungen

Im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie setzt PENNY ein weiteres Ausrufezeichen: In ganz Deutschland verzichtet der Discounter auf den Verkauf von Plastiktüten und setzt künftig auf die mehrfache Verwendung der angebotenen Alternativen Papiertragetasche, Permanenttragetasche und Baumwolltragetasche.

Im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie setzt PENNY ein weiteres Ausrufezeichen: In ganz Deutschland verzichtet der Discounter auf den Verkauf von Plastiktüten und setzt künftig auf die mehrfache Verwendung der angebotenen Alternativen Papiertragetasche, Permanenttragetasche und Baumwolltragetasche. Bereits heute (7.12.) wurde der Bezug von Plastiktüten für die bundesweit 2.150 PENNY-Märkte gestoppt, sodass in den ersten Monaten des kommenden Jahres die letzten Plastiktüten über die Scannerkasse gezogen werden.

 

„Pro Jahr verkaufen wir etwa 62 Millionen Plastiktüten. Jetzt setzen wir ein Zeichen in Sachen Nachhaltigkeit sowie Umwelt- und Meeresschutz. Denn es kann kein Zweifel mehr daran bestehen, dass die Plastiktüte in ihrer jetzigen Form negative Folgen für Mensch und Umwelt hat. Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, dass sich das ändert. Daher verkaufen wir die Restbestände nur noch ab, weil es eine Verschwendung von Ressourcen wäre, die bereits produzierten Tüten zu vernichten“, erklärt Stefan Magel, COO PENNY, den Schritt. PENNY bietet seinen Kunden an den Kassen weiterhin eine breite Auswahl an Transportmöglichkeiten für die gekauften Produkte. „Kein Kunde muss sich seine Einkäufe unter den Arm klemmen. Letztlich sparen unsere Kunden sogar Geld, denn die angebotenen Alternativen sind durchweg wiederverwendbar“, so Magel.

 

„Der Discount hat im deutschen Lebensmittelhandel einen enormen Stellenwert. Deswegen begrüßt der NABU den Schritt von PENNY, künftig auf den Verkauf der Plastiktüte zu verzichten. Zumal die REWE Group damit als Vorreiter im konventionellen Lebensmittelbereich in ihren Filialen komplett auf Plastiktüten verzichtet. Dieser jüngste Schritt zeigt, dass hier das Thema Nachhaltigkeit mit einer auf Dauer angelegten Strategie verfolgt wird“, sagt  NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

 

Breite Zustimmung der Kunden für das Ende der Plastiktüte

Das Berliner Umweltbundesamt (UBA) gibt an, dass jeder Bundesbürger im Durchschnitt 70 Plastiktüten verbraucht. Zum Vergleich: der EU-Durchschnitt liegt bei 198 Stück. Brüssel will, dass diese Anzahl über maximal 90 bis Ende 2019 auf höchstens 40 Stück pro Kopf im Jahr 2025 sinkt. Ein Schritt in diese Richtung ist die Vereinbarung, die Handelsvertreter sowie das Bundesumweltministerium am 26. April 2016 unterzeichnet haben, nach der Plastiktüten nicht mehr kostenlos abgegeben werden. „PENNY geht mit der Abschaffung der Plastiktüte freiwillig weit über diese Übereinkunft hinaus“, betont Magel. Ein Schritt, den viele Kunden begrüßen dürften, denn laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov spricht sich die Hälfte der Befragten für ein Verbot von Plastiktüten aus.

 

PENNY erzielte 2015 allein in Deutschland mit rund 2.150 Filialen und 26.000 Mitarbeitern einen Umsatz von über sieben Milliarden Euro. Im Ausland erwirtschaftete PENNY mit 1.360 Filialen und 18.000 Mitarbeitern einen Umsatz von über vier Milliarden Euro.