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17. September 2015

REWE Group verstärkt die Hilfe für Flüchtlinge


Erstversorgung mit Nahrungsmitteln, Hygiene- und Drogerieartikeln sowie Winterkleidung - 500.000 Euro-Spende an die Flüchtlingshilfe der österreichischen Caritas - Caparros kündigt mittel- und langfristige Maßnahmen zur Integration von Flüchtlingen an

Die REWE Group baut ihre Hilfe für Flüchtlinge weiter aus und unterstützt Hilfsorganisationen in Deutschland und Österreich bei der Erstversorgung von Flüchtlingen mit dringend benötigtem Material, wie Nahrungsmitteln, Hygiene- und Drogerieartikeln, Winterjacken und Decken. Zugleich kündigte Vorstandsvorsitzender Alain Caparros Maßnahmen zur Integration von Flüchtlingen in das Berufsleben an – durch Praktika, Ausbildungs- und Jobangebote.

Seit Beginn dieses Monats hatten unter anderem die REWE Supermärkte in Bayern in München angekommene Flüchtlinge mit Wasser und Lebensmitteln als Ersthilfe versorgt. Auch über die anderen deutschen Vertriebsregionen der REWE Group erfolgte in den vergangenen Wochen bereits eine schnelle und unbürokratische Hilfe. Der Schwerpunkt lag hier auf der Versorgung der Erstaufnahmestellen mit Hygiene- und Drogerieartikeln. Zudem initiierten zahlreiche REWE-und PENNY-Märkte spontane Hilfsaktionen von Mitarbeitern und Kunden, um den geflohenen Menschen vor Ort schnell helfen zu können.

Jetzt entschied die REWE Group, dass sie 11.000 Jacken, 2.000 warme Hosen und rund 10.000 Decken an das Deutsche Rote Kreuz (DRK) spenden wird; das DRK wird die weitere Verteilung an die Kommunen übernehmen. „Die Männer, Frauen und Kinder, die aus den Krisengebieten zu uns nach Deutschland oder Österreich kommen, mussten alles zurücklassen: ihr Hab und Gut, ihre Angehörigen und Freunde – ihr ganzes bisheriges Leben. Diesen Menschen in Not zu helfen, ist für mich eine humanitäre Selbstverständlichkeit und zugleich Teil der gesellschaftlichen Verantwortung, die wir als Unternehmen haben“, erklärt dazu Alain Caparros, Vorstandsvorsitzender der REWE Group.

„Die Verantwortlichen in den Städten und Kommunen sind derzeit stark gefordert, teilweise weit über ihre Belastungsgrenzen hinaus. Deshalb müssen auch die Unternehmen helfen“, so Caparros weiter.

Hilfe für Flüchtlinge in Österreich

Angesichts der aktuellen Flüchtlingssituation intensiviert auch die REWE International AG, die das Auslandsgeschäft der REWE Group von Wien aus steuert, ihr soziales Engagement und setzt – mit einem Fokus auf Kinder und jüngere Flüchtlinge – an mehreren Punkten an. Für die Betreuung von Kindern und Jugendlichen gehen 500.000 EUR an die Flüchtlingshilfe der Caritas, um die Einrichtung von Wohngemeinschaften für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zu unterstützen. Außerdem wird die bestehende Initiative „Lernen macht Schule“ erweitert, etwa mit speziellen Deutschkursen. Mit Lehrstellen speziell für junge Flüchtlinge bietet die REWE International AG darüber hinaus Chancen, durch Beschäftigung und Ausbildung rasch Teil der österreichischen Gesellschaft zu werden. Die REWE International AG wird außerdem noch dieses Jahr 20 bis 30 Lehrstellen für Flüchtlinge schaffen und im Zuge dessen auch ein eigenes Ausbildungsprogramm abgestimmt auf die Bedürfnisse der Jugendlichen über alle Handelsfirmen hinweg einrichten.

Alain Caparros erklärt dazu: „Gerade die Hilfe für Kinder und Jugendliche hat für uns einen sehr hohen Stellenwert. Wir müssen schon jetzt an die Integration dieser Menschen in unsere Gesellschaft und unser Berufsleben denken, deshalb werden wir gezielt Angebote für Praktika sowie für Ausbildungsplätze und Jobs machen. Wir prüfen derzeit die Möglichkeiten insbesondere in den Bereichen Vertrieb/Verkauf, Logistik und Zentralen.“ Dabei wollen die Unternehmen der REWE Group in Deutschland mit geeigneten Kooperationspartnern, unter anderem den Industrie- und Handelskammern, den Verbänden sowie mit der Bundesagentur für Arbeit beziehungsweise den lokalen Arbeitsagenturen zusammenarbeiten.

Einbindung von Kunden und Mitarbeitern

Die REWE Group wird sich kurz- und mittelfristig auch um die noch intensivere Einbindung von Kunden und Mitarbeitern in ihre Flüchtlingshilfe-Aktivitäten bemühen. Unternehmensintern wurde eine „Börse für soziales Engagement“ eingerichtet, bei der sich REWE Group-Mitarbeiter melden können, die karitative und soziale Verbände wie Arbeiterwohlfahrt, Johanniter oder Deutsches Rotes Kreuz bei der Flüchtlingshilfe unterstützen wollen. Im Dezember plant das Unternehmen in Kooperation mit Vereinen und Verbänden Feiern, insbesondere für Flüchtlingskinder und deren Eltern, gemeinsam mit den Mitarbeitern. Für die Kunden soll in Kürze eine Spendenaktion in den Märkten in Zusammenarbeit mit einer großen deutschen Hilfsorganisation gestartet werden.

Die genossenschaftliche REWE Group ist einer der führenden Handels- und Touristikkonzerne in Deutschland und Europa. Im Jahr 2014 erzielte das Unternehmen einen Gesamtaußenumsatz von über 51 Milliarden Euro. Die 1927 gegründete REWE Group ist mit ihren 330.000 Beschäftigten und 15.000 Märkten in 12 europäischen Ländern präsent. In Deutschland erwirtschafteten im Jahr 2014 rund 228.000 Mitarbeiter in rund 10.000 Märkten einen Umsatz von 37 Milliarden Euro.

Zu den Vertriebslinien zählen Super- und Verbrauchermärkte der Marken REWE, REWE CENTER, REWE CITY und BILLA, der Discounter PENNY sowie die Baumärkte von toom Baumarkt und B1 Discount Baumarkt. Hinzu kommen die Bio-Supermärkte (TEMMA), innovative Convenience-Märkte (REWE To Go), das Gastrokonzept „Oh Angie!“ und E-Commerce-Aktivitäten REWE Lieferservice sowie Zooroyal und Weinfreunde. Zur Touristik gehören unter dem Dach der DER Touristik die Veranstalter ITS, Jahn Reisen und Travelix sowie Dertour, Meier's Weltreisen und ADAC Reisen sowie die Geschäftsreisesparte FCm Travel Solutions und über 2.100 Reisebüros (u.a. DER Reisebüro, DERPART), die Hotelketten lti hotels, Club Calimera und PrimaSol Hotels und der Direktveranstalter clevertours.com.