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Lexikon zur Ausbildung

Abmahnung

Wie auch unter dem Punkt Kündigung erwähnt, muss derjenige, der im Beruf permanent aus der Rolle fällt, mit einer Abmahnung rechnen. Erst wenn der Ausbilder den Auszubildenden abgemahnt hat, kann diesem gekündigt werden. Die Abmahnung wird nicht nur ausgesprochen, sondern auch in der Personalakte vermerkt. Sonst könnte ja jeder Ausbilder behaupten, er hätte einen Azubi bereits dreimal abgemahnt. Und der ewig blau machende Auszubildende wiederum könnte sagen, er sei noch kein einziges Mal abgemahnt worden. Stellt sich im Nachhinein heraus, dass ein Auszubildender zu Unrecht abgemahnt worden ist, kann er die Entfernung der Abmahnung aus der Akte verlangen. Aber im Idealfall sollten Abmahnungen a priori vermieden werden.

Absagen

Die Ausbildungsberufe bei der REWE Group erfreuen sich ganz besonderer Beliebtheit. Kein Wunder also, dass wir nicht jeden Bewerber einstellen können. Anders ausgedrückt: Absagen sind unvermeidbar. Aber das ist kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Schließlich richtet sich die Absage nicht gegen Sie persönlich. Und selbst wenn es mit Ihrem Berufswunsch auch bei einem anderen Arbeitgeber nicht klappen sollte, brauchen Sie nicht zu verzagen. Denn es gibt über 380 andere Ausbildungsberufe, von denen einer bestimmt wie maßgeschneidert für Sie ist. Übrigens, nicht nur Arbeitgeber schreiben Absagen. Auch Sie als Arbeitnehmer sollten eine Absage schreiben, wenn Sie beispielsweise von uns eine Zusage erhalten haben. Nämlich an die Unternehmen, bei denen Sie sich außerdem beworben haben. Fair geht eben vor!

Abschlussprüfung

So nennt sich die Prüfung, die Sie am Ende Ihrer Ausbildung ablegen. Das geschieht in der Regel bei der für Sie zuständigen Industrie- und Handelskammer (kurz: IHK). Dort wird festgestellt, ob Sie die für Ihren Beruf notwendigen Qualifikationen in Theorie und Praxis beherrschen. Sollten Sie bei der ersten Prüfung durchfallen, geht die Welt nicht unter. Denn die Abschlussprüfung kann zweimal wiederholt werden. Aber keine Sorge: Dank der Qualität unserer Ausbildung müssen nur die allerwenigsten Azubis ein zweites Mal ran.

Arbeitszeit

Im Ausbildungsvertrag ist festgelegt, wie viele Stunden Sie pro Woche arbeiten. Die Pausen werden abgezogen. Natürlich zählen dazu auch die Stunden, die Sie in der Berufsschule verbringen. Wenn Sie unter 18 sind, dürfen Sie übrigens nicht mehr als acht Stunden pro Tag - manchmal auch achteinhalb - bzw. vierzig Stunden pro Woche arbeiten. Ebenfalls untersagt ist Nachtarbeit zwischen acht Uhr abends und sechs Uhr morgens - es sei denn, der Job macht dies notwendig, wie zum Beispiel in einer Bäckerei.

Aufgaben der Industrie- und Handelskammern (IHK)

Bestimmt haben Sie schon mal irgendwo das Kürzel IHK aufgeschnappt. IHK steht für Industrie- und Handelskammer. Die IHK sorgt - im Auftrag des Gesetzgebers - für Ordnung in der Berufsausbildung und Weiterbildung. Sie prüfen zum Beispiel, ob ein Betrieb geeignet ist auszubilden und ob er über die entsprechend qualifizierten Ausbilder verfügt. Außerdem überprüfen sie auch den Ausbildungsvertrag. Ist dieser korrekt, wird er anschließend noch von der IHK registriert. Bei Schwierigkeiten vermittelt sie zwischen beiden Parteien. Zu guter Letzt nehmen die Kammern nicht nur Prüfungen ab, sondern bieten häufig auch eigene anerkannte Programme an. Vom PC-Kurs über Betriebswirtschafts-Fortbildungen bis zum Existenzgründungsseminar findet man hier alles, was der Karriere weiterhilft. Kurzum: Die IHK ist außer dem Ausbilder Ihr Ansprechpartner und Ratgeber Nummer eins.

Ausbilder

Was in der Berufsschule der Lehrer, ist im Betrieb der Ausbilder. Derjenige nämlich, der Ihnen alles erklärt, aber auch in allen anderen Dingen konsultiert werden kann, kurz: Ihr Betreuer. Der Ausbilder trägt somit die Verantwortung für Ihren Ausbildungserfolg, aber auch ein wenig für Ihre persönliche Entwicklung. Deshalb muss ein Ausbilder auch persönlich und fachlich für seinen Job geeignet sein. Gemäß dem Berufsbildungsgesetz hat ein Ausbilder nicht nur eine Prüfung in der Fachrichtung seines Ausbildungsberufs erfolgreich zu absolvieren, sondern auch berufs- und arbeitspädagogische Kenntnisse vorzuweisen.

Ausbildungsdauer

Wie lange dauert eine Ausbildung? Wetten, Sie denken jetzt an drei Jahre? Das stimmt und stimmt auch wieder nicht. Denn die Ausbildungsdauer variiert von Beruf zu Beruf und ist in der jeweiligen Ausbildungsordnung festgelegt. Die Ausbildung kann aber auch von der IHK verkürzt werden. Wenn man zum Beispiel davon ausgeht, dass der Auszubildende schon eine ähnliche Ausbildung ganz oder zum Teil absolviert, über eine höhere Bildung verfügt bzw. über entsprechende Qualifikationen. Allerdings wird die IHK in solchen Fragen nur auf Antrag tätig. Den können Sie, aber auch der Betrieb stellen. Wenn Sie glauben, eine Verkürzung der Ausbildung könnte auch in ihrem Falle in Frage kommen, erkundigen Sie sich am besten einfach bei Ihrem Ausbilder. Aber auch das Gegenteil - also eine Verlängerung - ist theoretisch möglich. Zum Beispiel, wenn Sie sich beim Fußball ein Bein brechen und infolgedessen längere Zeit nicht zur Arbeit und/oder zur Schule gehen können. Auch hiefür ist Voraussetzung ein Antrag bei der IHK.

Ausbildungsordnung

Für jeden der 350 Ausbildungsberufe existiert eine Ausbildungsordnung, die die Rahmenbedingungen der Ausbildung festlegt. Darin befinden sich die genaue Bezeichnung des Ausbildungsberufes, die Dauer der Ausbildung, der Ausbildungsrahmenplan sowie die Prüfungsanforderungen. Ausbildungsordnungen erhalten Sie beim Arbeitsamt oder bei den Industrie- und Handelskammern (IHK).

Ausbildungsvertrag

Im Ausbildungsvertrag stehen sowohl Name und Anschrift des Auszubildenden als auch des Ausbildenden und natürlich die Berufsbezeichnung. Außerdem ist in diesem Vertrag alles geregelt, was die Rahmenbedingungen Ihrer Ausbildung betrifft. Also: Beginn und Dauer der Ausbildung, Dauer der Probezeit, die Ziele der Ausbildung, die Arbeitszeiten, Ihr Urlaubsanspruch, die so genannten Kündigungsvoraussetzungen, die Ausbildungsmaßnahmen außerhalb des Arbeitsplatzes und - zu guter Letzt - Ihr Verdienst in den jeweiligen Ausbildungsjahren.

Berichtsheft

Eine der Voraussetzungen für die Zulassung zur Abschlussprüfung ist das so genannte Berichtsheft (auch Ausbildungsnachweis genannt). In dieses schreiben Sie sowohl, was Sie während Ihrer Zeit bei uns, aber auch in der Berufsschule gelernt haben. Im Betrieb unterzeichnet der Ausbilder das Berichtsheft in regelmäßigen Abständen - vorausgesetzt, Sie führen das Heft ordentlich. In der Berufsschule macht das der Lehrer. Das Berichtsheft dient aber mitnichten nur zu Ihrer Kontrolle, sondern ist vor allem eins: ein unerlässliches Nachschlagewerk, das sich vor allem vor den Prüfungen als sehr hilfreich erweist.

Berufsschule

Zu jedem Ausbildungsberuf gehört auch das Lernen in der Berufsschule. Abgesehen von den beruflichen Grund- und Fachkenntnissen entfällt etwa ein Drittel des Unterrichts auf allgemein bildende Fächer, wie Sozialkunde, Deutsch und Sport. Übrigens: Die Verbindung von Schule und Betrieb bezeichnet man als duales System. Bei den Berufsschulen gibt es mehrere Organisationsformen. Entweder der Unterricht findet ein- bis zweimal in der Woche statt oder als so genannter Blockunterricht gleich zwei Monate am Stück. Der Unterricht soll laut Gesetz mindestens zwölf Stunden pro Woche betragen.

Bewerbung

Mit Hilfe Ihrer Bewerbung versuchen Sie, sich das Interesse Ihres potenziellen Arbeitgebers zu wecken. Ihre Bewerbung, vor allem das Bewerbungsschreiben, bildet also den ersten Eindruck, den Sie hinterlassen. Weil diese erste "Visitenkarte" so eminent wichtig ist, haben wir eine eigene Rubrik mit Bewerbungstipps zusammengestellt.

Einstellungstest

Einstellungstests sind vor allem bei der Vergabe von Ausbildungsplätzen üblich. Steht Ihnen ein solcher Test bevor, sollten Sie sich vorbereiten. Am besten, Sie fragen bei uns nach, wie der Test aufgebaut ist. Wenn es sich um ein so genanntes Multiple-Choice-Verfahren handeln, werden Sie sich nämlich bestimmt anders vorbereiten als auf ein Rollenspiel. Wie dem auch sei, am besten, Sie üben vorher Probeaufgaben.

Fahrtkosten

Normalerweise müssen Sie als Auszubildender die Fahrtkosten zum Arbeitsplatz und zur Berufsschule selbst tragen - es sei denn, Sie haben mit dem Arbeitgeber eine anderweitige Vereinbarung getroffen. Allerdings können alle von Ihnen getragenen Fahrtkosten in der Steuererklärung als so genannte Werbekosten geltend gemacht werden. Wenn Sie nicht wissen, wie das geht, fragen Sie einfach Ihren Ausbilder. Der hilft gerne.

Girokonto

Die Zeiten der Lohntüte sind längst vorbei. Sie benötigen also als Berufsanfänger ein Girokonto, damit wir Ihnen am Ende jedes Monats Ihre Ausbildungsvergütung bargeldlos überweisen können. Schon deshalb müssen Sie uns zu Beginn Ihrer Ausbildung Ihre Kontonummer, das Geldinstitut und die Bankleitzahl wissen lassen.

Krankheit

Wenn Sie während Ihrer Ausbildung krank werden sollten, müssen Sie Ihrem Ausbilder so schnell wie möglich eine so genannte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorlegen - man spricht auch vom gelben Schein. Dieser ist spätestens nach dem dritten Tag bei deinem Ausbilder vorzulegen. Ansonsten droht Ihnen eine Abmahnung. Wenn Sie hingegen nur einen Tag krank sind, reicht auch ein Anruf. Der sollte aber in jedem Fall erfolgen.

Krankengeld

Wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen mal nicht zur Schule oder in den Betrieb gehen können, wird diese Ausfallzeit natürlich nicht vom Lohn abgezogen. Schließlich kann jeder krank werden. Man spricht dann von Entgeltfortzahlung. Für gewöhnlich zahlt der Arbeitgeber sechs Wochen lang Ihr Gehalt weiter. Danach springt die gesetzliche Krankenversicherung mit dem so genannten Krankengeld ein. Die Kasse ersetzt die 70 Prozent des zuletzt bezogenen regelmäßigen Brutto-Arbeitsentgelts, maximal aber 90 Prozent Ihres Netto-Gehalts.

Kündigung

Vielleicht haben Sie ja bereits den Punkt Probezeit gelesen. Wenn ja, dann wissen Sie, dass man innerhalb der Probezeit jederzeit ohne Angabe von Gründen kündigen bzw. gekündigt werden kann. Aber auch danach muss Ihnen ja die Möglichkeit gegeben sein, das Arbeitsverhältnis zu beenden - entweder, weil Sie eine andere Ausbildung beginnen oder aber die Ausbildung aufgeben wollen. Im Gegenzug kann Ihnen nur gekündigt werden, wenn Sie sich groben Unfug zuschulden kommen lassen, indem Sie beispielsweise unentschuldigt fehlen, häufig zu spät kommen oder Firmengeheimnisse ausplaudern. Erforderlich ist allerdings zunächst eine Abmahnung. In der Regel beträgt die Kündigungsfrist nach der Probezeit vier Wochen. Auf alle Fälle hat die Kündigung schriftlich zu erfolgen.

Lohnsteuerkarte

Weil auch für die Ausbildungsvergütung Lohnsteuer zu entrichten ist, brauchen Sie eine Lohnsteuerkarte. Die Lohnsteuerkarte stellt man Ihnen beim für Sie zuständigen Einwohnermeldeamt aus. Anschließend musst die Karte beim Arbeitgeber abgegeben werden. Am Jahresende erhält man sie dann ausgefüllt zurück und legt sie seiner Lohnsteuererklärung an das Finanzamt bei. Anhand Ihrer Lohnsteuerkarte kann das Finanzamt erkennen, wie viel Sie verdient haben und wie viel Ihnen womöglich an zuviel gezahlten Steuern zurückerstattet wird.

Pflichten des Auszubildenden

Das weiß jedes Kind: Wer Rechte hat, hat auch Pflichten. Um es mal im Beamten-Deutsch der IHK auszudrücken, ist der/die Auszubildende verpflichtet, die Fertigkeiten und Kenntnisse seines/ihres Berufes zu erwerben. Im eigenen Interesse liegt sorgfältiges Arbeiten, Teilnahme an Ausbildungsmaßnahmen und am Berufsschulunterricht, das Führen von Ausbildungs- und Tätigkeitsnachweisheften, Befolgen von Weisungen, Beachten der für die Firma geltenden Ordnung und sorgfältiges Umgehen mit Maschinen und Einrichtungen. Selbstverständlich dürfen Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse nicht weitergegeben werden.

Probezeit

Auch in Ihrem Ausbildungsvertrag ist die so genannte Probezeit festgelegt. Diese beträgt bei Ausbildungsberufen in der Regel drei Monate. Während dieser Zeit können sowohl der Ausbildende als auch der Auszubildende jederzeit ohne Angabe von Gründen kündigen. Das klingt viel schlimmer, als es eigentlich ist. Denn die Probezeit hat auch für Sie einige Vorteile. Sie gibt Ihnen nämlich die Möglichkeit auszuloten, ob Sie sich überhaupt für den richtigen Beruf entschieden haben und - nicht zu vergessen - ob wir überhaupt "zu Ihnen passen".

Sozialversicherung

Selbstverständlich genießen auch Auszubildende den Schutz der Sozialversicherung. Das heißt, während der Ausbildungszeit sind Sie sowohl kranken-, pflege- und rentenversichert als auch in der Arbeitslosenversicherung. Das klingt zwar nach viel Bürokratie, ist es aber nicht. Zumindest nicht für Sie. Denn um die Anmeldung bei den einzelnen Versicherungen kümmern wir uns. An dieser Stelle können wir leider nicht weiter auf das umfangreiche Thema Sozialversicherung eingehen. Wenn Sie tiefere Einblicke wünschen, gibt es Hinweise unter unseren Links.

Urlaub

Urlaub, mach mal Urlaub … Laut Gesetz, nämlich laut Bundesurlaubsgesetz (ja, das gibt es wirklich) ist allen Arbeitnehmern ein jährlicher Mindesturlaub von 24 Werktagen garantiert. Bei der REWE Group haben Sie natürlich mehr. Wie viele Tage genau, hängt letztlich von Ihrer Stelle ab. Fragen Sie ruhig bei Ihrem Vorstellungsgespräch nach. Aber vielleicht nicht gleich an erster Stelle, denn das macht sich normalerweise nicht sonderlich gut.

VL - Vermögenswirksame Leistungen

Viele Arbeitgeber, und natürlich auch die REWE Group, zahlen ihren Angestellten zusätzlich zum Arbeitslohn so genannte vermögenswirksame Leistungen. Wenn Sie wenig verdienen, kann es sein, dass Sie vom Staat noch eine Arbeitnehmersparzulage erhalten.

Versicherungen

Es könnte passieren, dass kaum nach Unterzeichnung Ihres Ausbildungsvertrags die ersten Versicherungsvertreter bei Ihnen auf der Matte stehen. Dabei sollten Sie folgende Tipps beachten: nur Versicherungen abschließen, die wirklich notwendig sind. So sind ledige Auszubildende in der Regel bis Beendigung der ersten Ausbildung bei den Eltern mitversichert. Sollten bei der einen oder anderen Versicherung Unklarheiten bestehen, informieren Sie sich am besten bei der Verbraucherzentrale über Preise und Leistungen.

Vorstellungsgespräch

Das Vorstellungsgespräch ist nach dem Bewerbungsschreiben die zweite, zumeist entscheidende Stufe auf dem Weg zu Ihrem Traumjob. Wichtig ist, dass Sie im Vorstellungsgespräch nicht versuchen, jemanden darzustellen, der Sie gar nicht sind. Bleiben Sie möglichst natürlich. Das macht sich immer gut.

Wehrdienst

Alle Männer ab 18 Jahren sind in der Bundesrepublik Deutschland wehrpflichtig. Wer das aus Gewissensgründen verweigert, muss alternativ zum Zivildienst. Wehrdienst und Zivildienst dauern im Moment jeweils neun Monate. Warum wir das erzählen? Weil derjenige, der sich in einer Berufsausbildung befindet, nicht zum Wehr- oder Zivildienst eingezogen werden darf.

Weiterbeschäftigung

Ihr Ausbildungsvertrag gilt - der Name ist Programm - nur für die Dauer Ihrer Ausbildung. Das Berufsbildungsgesetz (noch so ein Gesetz) verbietet übrigens auch Ausbildungsverträge, die eine Weiterbeschäftigung nach der Ausbildung garantieren. In der Regel wird in den letzten sechs Monaten vor Ende der Ausbildung eine Vereinbarung darüber getroffen, ob und wie es weitergeht. Einen gesetzlichen Anspruch gibt es nicht. Aber Sie können ganz beruhigt sein. Denn wir wären ja schön blöd, wenn wir für die Ausbildung guter Leute viel Geld zahlten und diese dann einfach zur Konkurrenz abwandern ließen. Im Ernst: Die Aussichten, bei der REWE übernommen zu werden, stehen ziemlich gut.

Zeugnisse

Nach der Abschlussprüfung erhalten Sie drei Zeugnisse. Das Prüfungszeugnis der IHK, auf dem die Noten und Punkte aus dem schriftlichen, mündlichen und praktischen Teil der Abschlussprüfung eingetragen sind. Das Zeugnis des Ausbildungsbetriebes, in dem Sie eine Beurteilung Ihres Ausbilders finden. Darin ist aufgeführt, was Sie alles gelernt haben, welche überbetrieblichen Lehrgänge Sie besucht haben und wie Ihre Leistung und Ihr Verhalten im Betrieb waren. Und dann gibt es noch das Abschlusszeugnis der Berufsschule, in dem alle Noten Ihres letzten Schuljahres aufgeführt sind.

Zwischenprüfung

Außer der Abschlussprüfung müssen Sie mindestens auch eine Zwischenprüfung ablegen. Mit Hilfe der Zwischenprüfung wird ermittelt, wie „fit“ Sie bereits sind. Das geschieht vor allem in Ihrem eigenen Interesse. Denn lieber in der Zwischenprüfung merken, dass man noch einen Gang zulegen muss, als in der Abschlussprüfung, die entscheidender für das Zeugnis und somit für Ihre weitere berufliche Zukunft ist. Apropos! Wer keine Zwischenprüfung ablegt, kann selbstverständlich auch nicht zur Abschlussprüfung zugelassen werden.