Rewe geht mit 240 Neueröffnungen in Deutschland in die Offensive

Köln, 28.02.04

Moderne Supermärkte mit guten Chancen


Trotz ungebrochenen Verdrängungswettbewerbs durch Discounter hat der Supermarkt in Deutschland eine Zukunft. Der Rewe-Vorstandsvorsitzende Hans Reischl belegt dies mit der erfolgreichen Entwicklung der modernen HL- und miniMAL-Filialen und Rewe-Supermärkte, die weit überdurchschnittlich beim Umsatz zulegen. Unter den 240 neuen Märkten, die die Rewe-Gruppe im laufenden Jahr allein in Deutschland neu eröffnen wird, sind 110 Supermärkte (Rewe, HL, miniMAL). „Wir würden gerne noch mehr solcher Standorte für Supermärkte und kleine Verbrauchermärkte eröffnen, wenn die Baunutzungsverordnung den Bau moderner Vollversorger mit den dafür erforderlichen Verkaufsflächen von 1.500 qm nicht blockieren würde“, sagte Reischl auf der Jahrespressekonferenz am Aschermittwoch (25.2.)
in Köln. Nach wie vor werde der Discounter bei der Zuweisung von Standorten massiv begünstigt, der für seine schmalen Sortimente nur 700 qm Verkaufsfläche benötige. Dies ist die Hauptursache seines Wachstums. Die Rewe-Gruppe wird auch 2004 wieder hohe Millionenbeträge in die Modernisierung ihrer Supermärkte investieren. Die Konzepte sind ausgerichtet auf die Bedürfnisse der Kunden: Der Supermarkt von morgen konzentriert sich auf Sortimente, mit denen er sich gegenüber den Discountern profilieren kann. Das sind vor allem Frischwaren wie Fleisch, Wurst, Brot, Backwaren, Obst und Gemüse, sowie ein umfangreiches Getränkeangebot gerade auch in Mehrweg. Der Markt führt ein wachsendes Angebot an frischen Convenience-Artikeln. Die Warenpräsentation schafft Atmosphäre, ist übersichtlich und erleichtert die Orientierung. Die Supermärkte der Rewe-Gruppe führen seit vielen Jahren neben den Markenartikeln ein großes Angebot an exklusiven Eigenmarken von Erlenhof über Salto und Today bis zu einem umfangreichen Sortiment an Füllhorn-Öko-Produkten. Deutlich für den Kunden als Preiseinstieg gekennzeichnet sind die Ja!-Produkte zu Discountpreisen. Der Kundenservice der Supermärkte beginnt bei der Ladenöffnung. Der überwiegende Teil der Supermärkte, bei miniMAL sind es bundesweit sogar sämtliche Standorte, bietet den Kunden zum stressfreien Einkauf die maximale Öffnungszeit von morgens 8.00 Uhr bis abends 20.00 Uhr. Seit Dezember 2003 können die Kunden bundesweit bei HL und miniMAL auch „Bargeld kaufen“. Mit der im Mai vergangenen Jahres eingeführten attraktiven Rewe-Haushaltskarte wird der Besuch in den Märkten der Rewe-Welt noch lohnenswerter. Anders als viele Kundenkartensysteme verzichtet die Rewe im Sinne des Datenschutzes auf die Speicherung der Warenkörbe: „Der gläserne Kunde ist bei der Rewe tabu“, so Reischl. Im hart umkämpften deutschen Discountmarkt wird der Penny-Harddiscounter der Rewe-Gruppe seine Position mit rund 100 Neueröffnungen 2004 weiter ausbauen. Penny biete seinen Kunden nicht nur „mehr fürs Geld“, sondern für einen Discounter außergewöhnliche Serviceleistungen, wie kundenfreundliche Öffnungszeiten von 8.00 bis 20.00 Uhr. Penny ist immer wieder Trendsetter unter den Discountern. Die Märkte haben als erste Frischfleisch in SB geboten und frisches Brot und Brötchen im Markt gebacken. Mit Beginn dieses Jahres bietet der Discounter Reisen zu Penny-Preisen an.  

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