
Die REWE Group legt sowohl aus ökonomischen als auch aus ökologischen Gründen großen Wert auf Abfallvermeidung und Recycling. Die Abfallmenge innerhalb der Unternehmensgruppe in Deutschland und Österreich liegen bei insgesamt ca. 500.000 Tonnen pro Jahr. Den größten Anteil daran haben PPK (Papier, Pappe, Kartonagen), Kunststofffolien, Holz und Metallschrott. Zusammen mit den zurückgenommenen bepfandeten Einweggetränkeverpackungen machen diese Wertstoffe mehr als 61 Prozent des Abfalls aus. Dieser Anteil wird vollständig verwertet. Da auch die darüber hinaus in den Märkten der Unternehmensgruppe anfallenden Lebensmittelabfälle und so genannten Abfälle zur Verwertung (AzV) recycelt werden, liegt die Gesamtverwertungsquote bei rund 92 Prozent.
Organikabfälle und AzV werden stofflich oder energetisch verwertet. Beispielsweise werden die Lebensmittelabfälle in Biogasanlagen CO2-neutral in Strom und (Fern-) Wärme umgewandelt. Pro Jahr spart das Unternehmen auf diese Weise knapp 20.000 Tonnen CO2 ein. Und: Die aus dem Biogas gewonnene Energie reicht aus, um 7.500 Drei-Personen-Haushalte ein Jahr lang mit Strom zu versorgen.
Auch bei der Vermeidung von Abfällen engagiert sich die REWE Group. So werden Obst und Gemüse in Mehrwegbehältern aus Kunststoff transportiert. Der REWE GROSSVERBRAUCHER-SERVICE spart durch Mehrweg- und Großgebinde, wie bepfandete Großgebinde für Pflanzenöle, ebenfalls Verpackungsmaterialien ein.