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Ein nachhaltiges Fischangebot – Ziele und Maßnahmen der REWE Group

Wildfisch – beliebt und bedroht

Nur nachhaltiger Fischfang kann die Meere gesund erhalten und die Fischbestände langfristig sichern. Das heißt, es darf nur so viel Fisch gefangen, wie nachwachsen kann und die Fangpraktiken dürfen das Ökosystem der Meere nicht dauerhaft schädigen.

Durch Überfischung sind viele Fischbestände schon heute über ihre Grenzen hinaus strapaziert. Einige Arten, wie Aal, Haie oder bestimmte Thunfische sind sogar vom Aussterben bedroht. Der Bedarf an Fisch wird durch die steigende Weltbevölkerung aber noch größer.

Die REWE Group möchte sich den Herausforderungen stellen und setzt auf ein Sortiment aus nachhaltig gefangenen Fischen und Meeresfrüchten. Mittlerweile stammen knapp 90 Prozent der Eigenmarken-Produkte bei REWE und PENNY aus nachhaltigerer Fischerei.
Ziele der REWE Group für den Schutz der Fischbestände und Meere

Die Ziele für den Fischeinkauf sind in der „Leitlinie für nachhaltigen Wildfischeinkauf“ konkretisiert. Sie gilt gleichermaßen für REWE und PENNY. Die wichtigsten darin enthaltenen Ziele sind:

1. Das Angebot an nachhaltig produziertem Wildfisch auszubauen.
2. Das Angebot an Zuchtfisch aus nachhaltiger Aquakultur auszubauen.
3. Die Fisch- und Meeresfrüchteprodukte der Eigenmarken zu kennzeichnen und über Herkunft und Art der Fischerei zu informieren.
4. Bei der Herstellung auch die Arbeitsbedingungen der Fischer und der Beschäftigten in der Fischverarbeitung zu berücksichtigen.

Wie die REWE Group die Ziele umsetzt
Dies sind derzeit die wichtigsten Aktionsfelder für ein nachhaltiges Fischsortiment:

• Die REWE Group stellt den Fischeinkauf Schritt für Schritt um. Dabei wird Fisch aus nachhaltigen Fischereien und Aquakultur bevorzugt und die Verhandlungsbasis mit den Lieferanten entsprechend entwickelt.
• Die Umstellung ist nicht immer einfach. Für die Frischfischtheken gibt es beispielsweise zur Zeit noch keine ausreichende Vielfalt von Fisch aus zertifizierten nachhaltigen Fischereien. Auch bei Fisch aus nachhaltiger Aquakultur ist das Angebot noch begrenzt. Deshalb hat die REWE Group eigene Projekte für nachhaltigen Zuchtfisch initiiert – beispielsweise für Wels aus heimischer Produktion.
• Kontinuierlich werden Informationen auf den Verpackungen und die Rückverfolgbarkeit der Fischprodukte verbessert.
• Die REWE Group versucht, nicht nur ihre Eigenmarkenhersteller, sondern auch Markenhersteller zu mehr Nachhaltigkeit bei deren Fischprodukten zu bewegen.
• Die REWE Group setzt sich mit ihren Lieferanten für weitere wichtige Ziele ein, zum Beispiel den Ausschluss illegaler „Piratenfischerei“, die Festlegung von Fangquoten nach wissenschaftlichen Vorgaben und die Einrichtung wichtiger Meeresschutzgebiete.
Umfassende Kennzeichnung der Produkte
Die REWE Group kennzeichnet die Fisch- und Meeresfrüchteprodukte ihrer Eigenmarken umfassend. Die Aufdrucke auf den Verpackungen und die ergänzenden Angaben im Internet informieren beispielsweise über die Herkunft des Fischs und die Art der Fischerei.

Gemeinsam mit ihren Lieferanten erweitert die REWE Group kontinuierlich die Kennzeichnung auf den Verpackungen. Auf vielen Verpackungen sind bereits folgende Angaben zu finden:

• Die Namen der verwendeten Fisch- oder Meeresfrüchtearten in deutscher Sprache.
• Die wissenschaftlichen Namen in lateinischer Sprache.
• Bei Wildfisch die Bezeichnung und die Kennnummer des Fanggebiets und sofern möglich eine Landkarte. Bei Aquakultur das Produktionsland.
• Die eingesetzte Fangmethode bei Wildfisch bzw. die Haltungsmethode bei Aquakultur.

Zudem gibt es an Frischfischtheken Hinweise, wenn das angebotene Produkt tiefgekühlt war und aufgetaut wurde.
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