Sie verwenden einen älteren Browser. Bitte beachten Sie, dass diese Webseite unter Umständen nicht korrekt dargestellt wird.
Service-Hotline: +49 221 149 0 Kontakt English
Teile diesen Artikel

Das geistige Eigentum an allen Texten, Bildern, Klang und Software auf dieser Website liegt bei REWE Group,
oder wurde mit Genehmigung des jeweiligen Inhabers der entsprechenden Rechte verwendet.
Es ist gestattet dieses Seite zu betrachten, Extrakte auszudrucken, auf die Festplatte Ihres Computers zu speichern und an andere Personen weiterzuleiten. Es ist jedoch nicht gestattet solche Inhalte kommerziell zu nutzen, Inhalte auch in Teilen in Publikationen zu verwenden. Weitergehende Rechte sind mit der Nutzung dieser Website nicht verbunden.
REWE Group ist nicht verantwortlich für fremde Inhalte von Websiten auf die von dieser Seite verwiesen wird.

Business and Biodiversity in Good Company

Biodiversity in Good Company ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, die gemeinsam für den Schutz der biologischen Vielfalt eintreten. Die REWE Group ist seit April 2012 Mitglied.

Der branchenübergreifenden Initiative gehören kleine, mittlere und große Unternehmen an – überwiegend aus Deutschland, aber auch aus Brasilien und Japan. Sie haben sich mit Unterzeichnung einer „Leadership-Erklärung" zu den Zielen der Konvention über die biologische Vielfalt (CBD) bekannt und dazu verpflichtet, den Schutz der Biodiversität (Artenvielfalt) in ihr betriebliches Managementsystem zu integrieren.

Gegründet wurde die Initiative im Mai 2008. Unter der Trägerschaft des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) wurde die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) mit der Umsetzung beauftragt. Nach dem Auslaufen der staatlichen Förderung entschlossen sich die Mitglieder angesichts der Bedeutung des Themas, die Initiative eigenständig fortzuführen. Im Mittelpunkt stehen Erfahrungsaustausch, Sensibilisierung durch Öffentlichkeitsarbeit, Bearbeitung von Themen und Projekten sowie die nationale und internationale Vernetzung.
Die REWE Group ist seit April 2012 Mitglied von 'Biodiversity in Good Company‘ und möchte damit die Kommunikation zum Thema Biodiversität Richtung Endverbraucher, Mitarbeiter, Politik, Medien und weiteren Anspruchsgruppen stärken.

Projekt „Biodiversitätskriterien in Standards"

Der Erhalt und die schonende Nutzung der biologischen Vielfalt sind kein reines Umweltthema, sondern auch Grundvoraussetzung für industrielle Produktionsprozesse, Dienstleistungen und Lebensqualität. Die Lebensmittelindustrie und der -handel haben wesentlichen Einfluss auf die biologische Vielfalt. Doch derzeit haben Biodiversität, Ökosystemleistungen und deren Schutz noch nicht den Stellenwert in vielen Unternehmen, den sie aufgrund ihrer Bedeutung genießen sollten.

Die REWE Group hat sich dieses Thema auf die Fahnen geschrieben und arbeitet deshalb mit an dem Projekt „Integration von Biodiversitätskriterien in Standards und Qualitätssiegel der Lebensmittelbranche“: Qualitätssiegel und Standards kennzeichnen Produkte oder Dienstleistungen, die bestimmte Kriterien erfüllen. Sie sind somit eine wichtige Orientierung für diejenigen, die im Unternehmen für den Einkauf bzw. die Qualitätssicherung verantwortlich sind. Und selbstverständlich eine wichtige Orientierungshilfe für die Kunden.

Stärkere Verankerung des Themas „Biologische Vielfalt“

Mit der Initiative „Integration von Biodiversitätskriterien in Standards und Qualitätssiegel der Lebensmittelbranche“ soll der Erhalt der biologischen Vielfalt stärker verankert werden. Es geht nicht darum, ein eigenständiges Biodiversitätslabel zu entwickeln, sondern Kriterien in bestehende Qualitätssysteme sowie Nachhaltigkeitsstandards zu integrieren.

Eine Arbeitsgruppe aus Vertretern von Standardorganisationen und Zertifizierern, der REWE Group sowie weiteren Unternehmen aus der Lebensmittelbranche arbeitet nun gemeinsam mit der Bodensee-Stiftung und den Global Nature Fund an der Erarbeitung von Empfehlungen. Ein erster Baseline Report wurde bereits im Januar 2014 veröffentlicht. Das Ziel: Im Juli 2014 soll die Endfassung der Handlungsempfehlungen und -kriterien zur Verfügung stehen.

Das Projekt wird vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) und vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) gefördert.