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CO2 als Kältemittel

Kältemittel ist nicht gleich Kältemittel: Um klimarelevante Emissionen zügig und wirksam zu reduzieren, erprobt die REWE Group, welche Stoffe umweltverträglich und kostengünstig zugleich sind.

Anfang der 1990er Jahre erkannten Experten, dass Kältemittel mit FCKW, wie R12, R22 und R502, erheblich zum Treibhauseffekt beitragen. Diese Kältemittel wurden daher verboten. R12 und R502 mussten gegen Kältemittel ohne Ozonabbaupotenzial ausgetauscht werden.
Nach dem Verbot von R22 kamen neue Kältemittel auf den Markt, darunter R134a und R404A. Die REWE Group setzt, trotz höherer Investitionskosten, in vielen Bereichen auf das klimafreundlichere R134a. Denn dessen Treibhauspotenzial beträgt nur 1.300 gegenüber 3.784 bei R404A.

Darüber hinaus sind Industrie und Handel gefordert, auch alternative klimafreundlichere Kältemittel einzusetzen. Dementsprechend testete die REWE Group CO2 in den Tiefkühlkälteanlagen.Die Vorteile überzeugen: Verwendet man nur CO2 als Kältemittel, trägt dies nicht zum Abbau der Ozonschicht bei, hat einen vernachlässigbaren Treibhauseffekt, ist chemisch inaktiv, nicht brennbar und ungiftig. Außerdem ist CO2 kostengünstig und muss nicht zurückgewonnen und entsorgt werden. Hinzu kommt eine sehr hohe Kälteleistung, die etwa dem Fünf- bis Achtfachen von R22 entspricht.
Darüber hinaus nutzt die REWE Group das klimafreundlichere Ammoniak zur Kühlung in den Großkälteanlagen der Zentrallager. Auch die weniger klimaschädlichen Kältemittel Propan und Butan werden standardmäßig in rund 10.000 Tiefkühltruhen von REWE und PENNY eingesetzt, davon 8.500 in Deutschland.