REWE Group übernimmt Verantwortung


Größter Nutzer von Grünstrom in Deutschland / Größter Lebensmittelspender der „Tafel-Initiativen“ / Förderung von WWF und UNESCO sowie mehrerer Gesundheitskampagnen

Die Kreativität eines Unternehmens sollte sich nicht in Effizienz- und Profitsteigerung erschöpfen. Denn in einer Welt globalisierter Märkte wächst auch seine Verantwortung gegenüber Mensch und Umwelt. Die REWE Group ist sich dessen bewusst. Sie will ökonomische, ökologische, soziale und kulturelle Aspekte in Einklang bringen. Diesem Anspruch folgend richtet sie ihr tägliches Handeln in den unterschiedlichsten Geschäftsbereichen aus. Hier ein Überblick zu den aktuellen Aktivitäten:

Engagement für die Umwelt

Größter Nutzer von Grünstrom in Deutschland
Seit dem 21. Januar 2008 bezieht die Unternehmensgruppe für ihre bundesweit über 6.000 Märkte, Reisebüros (Atlas, Derpart) und Läger zu hundert Prozent Strom aus erneuerbaren Energien wie Wasser, Wind oder Biomasse. Damit ist sie Vorreiter und größter Nutzer von Grünstrom in Deutschland. Mit der Verpflichtung zum Bau neuer Wasserkraftwerke sowie der Vorgabe, dass ein Viertel der von der REWE Group in Finnland und Norwegen genutzten Wasserkraftwerke jünger als drei Jahre sein müssen, formuliert sie hohe Qualitätsansprüche an den Grünstrom. Zugleich gibt sie einen wichtigen Impuls, den Anteil regenerativer Energien zu erhöhen.

“Rettet die Eisbären“
Im Rahmen der internationalen Aktion „Rettet die Eisbären“ setzte sich die Unternehmensgruppe gemeinsam mit dem WWF seit Dezember 2007 für den Schutz der bedrohten Tierart. Zu diesem Zweck spendete sie je verkaufter Energiesparlampe von Philips 15 Cent an den WWF. Das ehrgeizige Ziel, eine Million Energiesparlampen zu verkaufen, wurde erreicht. So übergab die REWE Group dem WWF auf der Internationalen Grünen Woche (Januar 2008) einen Scheck in Höhe von 150.000 Euro. Durch die Nutzung der Lampen können zugleich deutsche und österreichische Haushalte bis zu 180.000 Tonnen CO2 einsparen.

Schutzmaßnahmen für Delfine
Der Handels- und Touristikkonzern unterstützt seit 2003 die Gesellschaft zur Rettung der Delfine (GRD). Außerdem bezieht er nur Thunfisch von Lieferanten, die nicht mit gefährdenden Fangmethoden wie Treibnetzen arbeiten.

Energiemanagement
Bei der Reduktion seines Energiebedarfs konzentriert sich die REWE Group auf wesentliche Verbrauchsstellen wie Kühlung, Backstationen und Beleuchtung. Standard sind bereits Verbundkälteanlagen mit intelligenter Temperaturregelung, Kühlregale mit Nachtrollos, energieeffiziente Deckenlampen („T5-Leuchten“) und LKW mit stickstoffgekühlten Behältern. Über die gesetzlichen Forderungen hinaus, will das Unternehmen künftig Tiefkühltruhen mit klimaneutralen Kältemitteln wie Propan und drehzahlgeregelten Kompressoren einsetzen. Sie verbrauchen 20 Prozent weniger Strom als herkömmliche Truhen.

Bei der Kühlung entstehende Abwärme nutzt man im Übrigen zur Beheizung und Brauchwassererwärmung der Märkte. Auf diese Weise verringern die Filialen ihren externen Energiebedarf um rund ein Drittel. Das REWE-Center in Weisendorf und der PENNY-Markt in Hockenheim zum Beispiel verfügen sogar über eigene Photovoltaik-Anlagen. Ihre gemeinsame Energieproduktion von etwa 312.000 kWh entspricht dem Jahresverbrauch von ca. 90 Drei-Personen-Haushalten.

Logistik
Etwa 60 Prozent der rund 600 REWE Group-LKW fahren mit Biodiesel. Durch eine EDV-gestützte Tourenplanung wird ihre Transporteffizienz fortlaufend optimiert und eine Auslastung der Fahrzeuge von über 90 Prozent erreicht. Obendrein trainiert das Unternehmen seit Jahren seine Fernfahrer in vorausschauender und Treibstoff-sparender Fahrweise. Das senkt nicht nur den Kraftstoffverbrauch um rund fünf Prozent, sondern ebenso die Unfallzahl und den Materialverschleiß.

Recycling
Gut 84 Prozent des hauseigenen Abfallvolumens wird vollständig wiederverwertet (Papier, Pappe, Kartonagen, Einwegverpackungen, Kunststofffolien, Holz und Metallschrott). Allein durch den Einsatz von Biogasanlagen, in denen die Gruppe ihre Lebensmittelabfälle CO2-neutral entsorgt, spart sie jährlich knapp 50.000 Tonnen CO2 ein. Diese Menge reicht aus, um 10.000 Drei-Familien-Haushalte ein Jahr lang mit Strom zu versorgen.


... für eine soziale Gesellschaft

Größter Lebensmittelspender der Tafeln
Dank der Hilfsorganisation „Die Tafel“ erhalten täglich mehr als 180.000 Bedürftige über 150 Tonnen Nahrungsmittel. Die Hälfte dieser Empfänger sind Kinder und Jugendliche. Die REWE Group und ihre Märkte unterstützen die bundesweit rund 700 „Tafel“-Initiativen als größter Lebensmittelspender. Sie stellen dem Selbsthilfenetzwerk jeden Tag kostenlos Lebensmittel zur Verfügung. Seit 1996 engagiert sie sich zudem bei der Jahrestagung der deutschen Tafeln.

Corporate Volunteering
Beim Kölner Freiwilligen-Tag stellen Mitarbeiter Kölner Unternehmen und Institutionen für einen Tag ihre Arbeitskraft oder ihr Fachwissen gemeinnützigen Einrichtungen der Stadt zur Verfügung. An dem "Corporate Volunteering" beteiligen sich auch Auszubildende der REWE Group. Sie renovierten u.a. einen Jugendclub für Jugendliche aus sozial schwachen Familien.

Kunst und Kultur
Im Rahmen seines kulturellen Engagements fördert das Unternehmen die zum deutschen Kulturgut gehörende Sammlung Agfa im Kölner Museum Ludwig; außerdem das August-Sander-Archiv der SK Stiftung Kultur sowie die UNESCO bei ihren Bemühungen, das Weltkultur- und -naturerbe zu erhalten.


... für mehr Gesundheit

Bewusste Ernährung
Die REWE Group engagiert sich aktiv für einen vitalen und bewussten Lebensstil. Sei es durch außergewöhnliche Qualitätssicherung auf allen Produktionsstufen, die Nährwertkennzeichnung bei eigenen Produkten oder die Unterstützung nationaler und internationaler Gesundheitskampagnen wie der Initiative „5 am Tag“, zu deren Gründer die Gruppe gehört. Seit 2005 fördert sie ferner die Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF). Erster Schritt dieser Partnerschaft, ist die Entwicklung eines Allergie-Siegels für Lebensmittel.

Sport und Bewegung
In Kooperation mit der BILD-Zeitung setzt sich der Konzern für mehr Bewegung bei Kindern ein und finanziert an 20 Grundschulen täglich eine Sportstunde. Das einzigartige Projekt – initiiert vom Verein „Klasse in Sport“ (KiS) – konzentrierte sich bislang auf Metropolen im Rheinland. Mit Hilfe der REWE Group ist 2008 der bundesweite Start an mindestens 30 Schulen möglich.


… für ein nachhaltiges Sortiment

Bioprodukte
Schon 1988 bot das Unternehmen Produkte aus kontrolliert ökologischer Landwirtschaft. Damals ein absolutes Novum. Heute offerieren die REWE-Supermärkte eines der größten Bio-Sortimente im deutschen Lebensmittelhandel. Auch Penny ist diesbezüglich Spitze: Mit 90 Bio-Artikeln unter der Produktmarke "Naturgut" sowie biologischer Babykost behauptet PENNY Platz 2 unter den deutschen Discountern. Die Fischtheken der toom Märkte halten zusätzlich Bio-Fisch und Meeresfrüchte aus ökologischer Aqua-Kultur bereit. Und die "Vierlinden"-Märkte im Rheinland bieten ausschließlich ökologische Erzeugnisse (ca. 6.000 bis 7.000 Produkte). Ihr innovatives Einzelhandelskonzept wurde mehrfach ausgezeichnet.

Fairtrade*-Produkte
Seit 1993 gehören Lebensmittel aus fairem Handel wie Kaffee, Tee, Schokolade und Wein zum Portfolio der Unternehmensgruppe. Sie sind an dem Fairtrade-Siegel zu erkennen und vor allem in REWE- und toom-Märkten zu finden. Ab Januar 2008 nimmt PENNY als Discounter erstmals fair gehandelte Erzeugnisse in sein Sortiment auf: Kaffee von J.J. Darboven macht den Anfang. Darüber hinaus beteiligt sich die Gruppe an der Fairen Woche – einer bundesweiten Aktion rund um gerechten Handel. Ziel ist, Verbraucher über die Anforderungen und Vorteile von Fairtrade aufzuklären.

Non-Food-Artikel
Bei Elektrogeräten und Textilien (Non-Food-Artikel) aus Fernost müssen sich die Lieferanten des Kölner Konzerns an strenge Richtlinien halten: Neben der Wahrung definierter Qualitätsanforderungen verpflichten sie sich, geltende Bestimmungen des Umweltschutz- und Arbeitsrechts zu befolgen, ausschließlich Arbeitnehmer über 15 Jahren zu beschäftigen, angemessene Löhne zu zahlen und gute Arbeitsbedingungen sicher zu stellen.


…für sanfte Touristik

„Ausgezeichnete“ Unterkünfte
Auch in der Touristik widmet sich der Konzern dem Thema Nachhaltigkeit. So überprüft er derzeit die Hotels der RTH (REWE Touristik Hotels & Investments) nach ökologischen Kriterien. Das vorläufige Ergebnis ist sehr positiv: Zwei konzerneigene Einrichtungen tragen bereits die internationale Umweltauszeichnung "Green Globe": das Nilkreuzfahrtschiff MY Calimera Mirage und das Calimera Aktivhotel in Hurghada, Ägypten.

* Fairtrade ist Inbegriff für sozial verträglich hergestellte und gehandelte Produkte.


Für Rückfragen: REWE Group-Unternehmenskommunikation
IGW-Büro: Tel.: 030-303884016
Kölner-Büro: Tel.: 0221-149-1050, Fax: 0221-138898,
E-Mail: presse@rewe-group.com



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